„The Great Wall“ – Inhaltsangabe

Eine Handvoll Gestalten reitet, verfolgt von einer finsteren Horde, in schnellem Galopp durch eine karge Hügellandschaft. Nur mit Hilfe eines Tricks gelingt es den Männern schließlich ihre Verfolger an einer Weggabelung abzuhängen. Des nachts sitzen die Gefährten um ein wärmendes Lagerfeuer und beratschlagen ob der Preis, der sie am Ende ihrer Reise erwarten könnte, die vielen Strapazen und Opfer denn wirklich wert sei. Sie befinden sich auf dem Weg in den fernen Osten, um dort die mächtigste Waffe, welche die Welt bis dahin gesehen hat, in ihren Besitz zu bringen – das schwarze Pulver.

Im Westen ist es bisher eher eine Legende, ein Mythos, der auf den Schlachtfeldern unter den Soldaten erzählt wird und doch, sollte diese ominöse Waffe existieren, würde sie dem Besitzer nicht nur Überlegenheit auf dem Schlachtfeld sondern auch unermesslichen Reichtum garantieren. Plötzlich hören sie merkwürdige Geräusche aus der Dunkelheit, die sie umgibt und noch bevor die Männer wissen wie ihnen geschieht sind nur mehr zwei von ihnen übrig, William Garin und Pedro Tovar. Nur mit Müh und Not können sie den Angriff, ausgeführt durch eine verstörende Bestie, abwehren und dabei dem Tier eine Klaue abtrennen. Noch in der Nacht brechen sie wieder auf – immer weiter Richtung Osten – nur um am Morgen feststellen zu müssen, dass ihre Verfolger vom Vortag die Fährte wieder aufgenommen haben und ihnen erneut im Nacken sitzen. Kurz bevor die Verfolger sie einholen erreichen William und Pedro die Chinesische Mauer. Dort ist der Empfang mit Pfeil und Bogen zwar nicht viel freundlicher, trotzdem beschließen die beiden Freunde, ihr Glück doch lieber mit den Wachen der Mauer als mit den hinter ihnen lauernden Banditen zu versuchen. Die Fremden werden von den Wachen General Shaos und seinen Kommandanten und Beratern vorgeführt. Ein grundsätzliches Misstrauen seitens der Kommandanten gegenüber den fremden Eindringlingen ist bei der nun folgenden Befragung deutlich zu spüren. Allerdings zeigt sich der ganze Raum beeindruckt als man im Gepäck von William die abgetrennte Klaue des in der Nacht zuvor getöteten Tieres findet. Noch bevor näher über das Schicksal der Fremden entschieden werden kann werden plötzlich die Rauchsäulen auf den Mauertürmen entfacht, das Zeichen dafür, dass der Feind einen Angriff startet. Sofort versammeln sich alle Kommandanten und Soldaten auf der Mauer, um in Gefechtsposition zu gehen. Aus Zeitmangel werden auch William und Pedro mit nach oben geführt, dort allerdings an der rückseitigen Wand angekettet. Der Blick der Soldaten schweift nun über die Ebene vor der großen Mauer und in der Ferne erblicken sie einen riesigen Schwarm von monströsen Kreaturen, die direkt auf die Mauer zustürmen. Ein Kampf auf Leben und Tod entbrennt, in dessen Verlauf schnell deutlich wird, dass die Menschen trotz jahrelanger Vorbereitungen den angriffslustigen Kreaturen deutlich unterlegen sind. Als es eines der Wesen bis auf die Mauer schafft werden William und Pedro von einem ängstlichen Soldaten, namens Peng befreit und können mit vereinten Kräften das Monster besiegen. Durch diese Tat erlangen sie den Respekt ihrer Gastgeber und dürfen sich fortan ohne Ketten frei auf der Mauer bewegen – die Mauer wieder zu verlassen steht allerdings nicht zur Debatte. Beim gemeinsamen Abendessen wollen William und Pedro dann mehr über die merkwürdigen Wesen erfahren. Der Berater des Generals, Wang, erzählt ihnen, dass die Wesen Tao Tei genannt werden und vor vielen hunderten von Jahren mit einem Meteoriten auf die Erde gekommen sind. Seitdem greifen sie alle sechzig Jahre die Menschen an, um ihrer Königin genügend Nahrung für die Reproduktion zur Verfügung stellen zu können. Diese Königin ist es auch, die alle anderen Tao Tei lenkt und ohne ihre Führung verfallen die Tao Tei augenblicklich in völlige Starre. Allerdings ist die Königin fast unmöglich zu töten, da sie von anderen Tao Tei, welche undurchdringliche Schutzpanzer auf ihren Köpfen tragen, abgeschirmt wird sobald Gefahr droht. William gibt daraufhin bekannt, dass er sich dem Kampf gegen die Tao Tei anschließen möchte. Wang ist es auch, der die Theorie äußert, dass William die beiden vorherigen Tao Tei nur so leicht besiegen konnte, weil er einen Magneten bei sich getragen hatte. William macht daraufhin den naheliegenden Vorschlag einen Tao Tei lebend zu fangen, um diese Theorie zu überprüfen. Im Laufe dieses Essens treffen William und Pedro auch auf Ballard, den einzigen weiteren Europäer abgesehen von ihnen beiden. Er erzählt ihnen, dass auch er einst auf der Suche nach dem schwarzen Pulver hierher kam und er seitdem als Gefangener unter den Wachen lebt. Er hegt allerdings die Hoffnung, dass sie es gemeinsam schaffen könnten zu fliehen. Ein Fluchtplan steht bereits fest und auch den Aufenthaltsort des schwarzen Pulvers kennt Ballard schon seit langem, allein bisher fehlte es ihm an der richtigen Ablenkung und dem kämpferischen Können, doch da kommt der Angriff der Tao Tei gerade recht. Bei einem abermaligen Angriff der Tao Tei am folgenden Tag gelingt es William, erneut dank der Hilfe von Pedro, tatsächlich einen Tao Tei lebendig zu fangen – was vor allem die Kommandantin Lin Mae, die sich William bereits nach seiner ersten Heldentat vorsichtig angenähert hatte, zu imponieren scheint. Die Theorie von Berater Wang stellt sich als richtig heraus, denn in der Nähe des Magneten fällt der gefangene Tao Tei schlagartig in einen unnatürlich tiefen Schlaf. Auf Befehl des Kaisers und unter vehementem Protest seitens Wang, wird der Tao Tei in die Hauptstadt gebracht. Noch in der selben Nacht wollen Pedro und Ballard ihren Plan in die Tat umsetzen, doch William, von der Wichtigkeit dieses Kampfes überzeugt, versucht die beiden aufzuhalten, wobei er allerdings verletzt und ohnmächtig von den anderen zurückgelassen wird. Diese Szene wird zufällig von Peng beobachtet, dessen Leben William bei dem ersten Angriff der Tao Tei gerettet hatte. Währenddessen greifen zwei Tao Tei überraschend die Mauer an und General Shao wird während des Kampfes schwer verwundet. Noch bevor er seinen Verletzungen erliegt, ernennt er Kommandantin Lin zu seiner Nachfolgerin. Diese muss entsetzt feststellen, dass zwei der Gefangenen entkommen sind. Beim anschließenden Verhör glaubt sie William zunächst nicht, dass er nur versucht hat die anderen aufzuhalten und verurteilt ihn zum Tode. Doch dann tritt Peng hervor und erläutert der Generalin die Geschehnisse der vergangenen Nacht. Daraufhin lässt Generalin Lin William in den Kerker sperren und schickt hinter den anderen Männern Soldaten her, um sie wieder einzufangen. Nur kurze Zeit später entdeckt Berater Wang den wahren Grund für den nächtlichen Angriff, es war ein Ablenkungsmanöver, damit sie nicht bemerken, dass die Tao Tei heimlich einen Tunnel unter der Mauer durch gegraben haben und nun auf dem Weg zur Hauptstadt sind. Generalin Lin beschließt umgehend, dass man die Verfolgung der Tao Tei aufnehmen müsse, um sie ein für alle mal zu vernichten. Nachdem sie auf keinem anderen Weg rechtzeitig vor dem Eintreffen der Tao Tei die Hauptstadt erreichen könnten, brechen die Soldaten mit Hilfe einer unerprobten Erfindung des Beraters Wang – riesigen Luftfahrtballons – in Richtung Hauptstadt auf. Da die Technologie allerdings noch nicht ausgereift ist überstehen nur einen Handvoll Ballons auch tatsächlich heil den Start. Unterdessen hat Peng den Befehl bekommen William frei zu lassen. Dieser beschließt allerdings nicht zu fliehen, sondern den letzten Ballon zu besteigen, der gerade startet, um Generalin Lin im Kampf beizustehen. Als die Ballons die Hauptstadt erreichen sind die Tao Tei gerade dabei in die Stadt einzufallen. Lin, Wang, William und Peng begeben sich in den kaiserlichen Palast, wo sie neben dem verängstigten Kaiser auch den noch immer schlafenden Tao Tei entdecken. Daraufhin schmieden die vier einen Plan: sie wollen am Tao Tei eine große Menge Schwarzpulver befestigen, ihn dann füttern, damit er sich auf den Weg zu seiner Königin macht und in diesem Moment das Schwarzpulver mit Hilfe eines brennenden Pfeils entzünden. Dafür müssen sie durch einen unterirdischen Tunnel vom Palast aus zu einem nahegelegenen Turm gehen, um einen gute Schusslinie zu haben. Auf dem Weg zum Turm werden sie von ein paar umherstreifenden Tao Tei entdeckt und Peng opfert sich, damit die Restlichen die Mission erfüllen können. Im Turm angekommen wecken sie den Tao Tei wieder auf, indem sie den Magneten von ihm entfernen, und dieser macht sich, nachdem er das vor ihm aufgelegte Fleisch gefressen hat, wie erhofft sofort auf zu seiner Königin. Allerdings werden Wang, William und Lin von den anderen Tao Tei entdeckt, woraufhin sich Wang opfert, damit Lin und William den Turm erklimmen und die Königin töten können. Nachdem mehrere Pfeile von William durch die Tao Tei abgewehrt werden beschließt Lin sich mit ihrem Speer vom Turm aus direkt in das Zentrum der Tao Tei fallen zu lassen und das Schwarzpulver auf diese Weise zu entzünden. Es gelingt ihr gerade so und nachdem die Königin tot ist erstarren die übrigen Tao Tei noch im selben Moment. William kehrt mit Lin zur großen Mauer zurück und trifft dort auf seinen Freund Pedro, den die Wachen inzwischen wieder eingefangen haben. Pedro wurde bereits nach kurzer Zeit von Ballard betrogen, da dieser sich mitsamt den Pferden und der Beute aus dem Staub machte, als Pedro einmal kurz von seinem Pferd gestiegen war. Allerdings ereilte Ballard ein grausames Schicksal, wie man als Zuschauer erfährt. Er fiel nämlich den Banditen vom Anfang in die Hände und diese waren unachtsam im Umgang mit den Fläschchen voll Schwarzpulver, woraufhin sowohl die Banditen als auch Ballard in einer verheerenden Explosion umkamen. William und Pedro erhalten von Generalin Lin die Erlaubnis nach Hause zurückzukehren. Dankend nehmen sie dieses Angebot an, wobei William schwört eines Tages wieder zurück zu kommen.

  • Titel: The Great Wall
  • Originaltitel: The Great Wall
  • Erscheinungsjahr: 2016
  • Laufzeit: 104 Minuten
  • Produktionsstudio: Universal Pictures; Le Vision Pictures; China Film Group Corporation
  • Regie: Zhang Yimou
  • Darsteller: Matt Damon; Jing Tian; Pedro Pascal; Willem Dafoe; Andy Lau
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s