„Ex Machina“ – Filmrezension

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Einer der besten Filme zum Thema künstliche Intelligenz!

Wie die erste Zeile schon verrät, beschäftigt sich der Film mit einem äußerst beliebten Thema im Science-Fiction-Bereich, dem der künstlichen Intelligenz. Und obwohl diese Thematik eigentlich noch Zukunftsmusik ist, ist es schon beinahe unheimlich, wie realistisch sich der gesamte Film anfühlt. Dies mag daran liegen, dass es sich, anders als bei vielen anderen Filmen dieses Genres, um einen äußerst ruhigen Vertreter seiner Art handelt.

Auf einem überschaubaren Areal zeigt uns eine Hand voll Schauspieler, dass sie ihr Handwerk wirklich beherrschen. Gut geschriebene Dialoge und passende Sets runden das stimmige Gesamtkonzept des Films noch weiter ab. Alles zusammen genommen erzeugt eine Atmosphäre der Spannung, die bis zur letzten Szene spürbar bleibt. Dies ist auch dem überraschenden Twist am Ende zu verdanken, der einen, obwohl alles bereits darauf zusteuert, trotzdem noch zu überraschen vermag. Einziger Schwachpunkt ist aus meiner Sicht die zeitliche Komponente. Die Handlung des gesamten Filmes spielt sich in nur einer einzigen Woche ab und auch wenn Caleb, einer der Protagonisten, von allen Seiten manipuliert wird, kann ich mir trotzdem nicht vorstellen, dass die Dinge so schnell so sehr eskalieren könnten. Außerdem findet man hier einen Film vor, den man meiner Meinung nach erst ein wenig sacken lassen muss oder sich vielleicht sogar ein weiteres Mal anschauen sollte, da sich am Schluss das Geschehen so extrem verdichtet, dass man sich gleich nach dem Film erst mal ein wenig überfordert fühlt. Daher ist er wie ein guter Rotwein, er wird mit der Zeit immer besser.

In diesem Sinne meine Cineasten-Freunde: Raus mit dem Korken und atmen lassen!

 

  • Titel: Ex Machina
  • Originaltitel: Ex Machina
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Laufzeit: 108 Minuten
  • Produktionsstudio: Universal Pictures
  • Regie: Alex Garland
  • Darsteller: Domhnall Gleeson, Alicia Vikander, Oscar Isaac, Sonoya Mizuno
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8 Gedanken zu “„Ex Machina“ – Filmrezension

  1. Oh, ich mochte Ex Machina auch sehr gern. Mein Problem war nur, dass ich einen ganz besonderen Film davor geschaut habe und damit hat der Streifen irgendwie bei mir gewonnen, auch wenn Ex Machina vielleicht der bessere gewesen ist.
    Die Thematik ist in etwa die gleich, zumindest geht es in die gleiche Richtung, doch ist die Machart eine andere.
    Vielleicht schaust du dir auch mal HER an.
    https://zacksmovie.wordpress.com/2016/02/27/her/

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    • Ja, HER steht schon ganz oben auf meiner Watchlist. Hab ihn mir letztens bei einem Abverkauf geholt aber nachdem ich da gleich mal über 70 Filme mitgenommen hab könnte es vielleicht doch noch ein wenig dauern ;-)!

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      • Ja, da hab ich selber geschaut wie ich sie dann mal nachgezählt habe! Aber meine Stammvideothek hat zugesperrt und deswegen noch schnell einen großen Räumungsverkauf gestartet bei dem man ab 20 Filmen minus 50 Prozent bekommen hat und die Filme haben regulär schon nur mehr 5 Euro und weniger gekostet…da bin ich dann halt immer wieder mal hin und hab mir immer gleich mal so ein Sackerl mitgenommen und als ich dann mal alle zu Hause gezählt hatte waren es 77 – und ich hab im Schnitt weniger als 2 Euro pro Film bezahlt ;-)! So eine Gelegenheit konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen!
        Insgesamt dürfte ich wahrscheinlich so 400 haben (wenn ich die Serien auch noch dazu rechne und jeweils pro Staffel den Wert 1 nehm hab ich so 440)
        Das kommt vermutlich daher, dass ich trotz Amazon Prime und Netflix (natürlich habe ich bei beiden einen Account…die sind einfach so praktisch ;-)) noch immer das greifbare Medium bevorzuge.

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      • Nicht schlecht. Ich sammel seit vielen vielen Jahren DVDs und BluRays. Ich habe keinen Account bei Netflix oder Amazon, dafür habe ich aber sky (ist aber auch gekündigt, weil die immer mehr Geld wollen und immer weniger zur Verfügung stellen). Ich habe ca. 600-700 DVDs (inkl. Serien mit dem Wert 1). Das mit der Videothek ist für dich gut, andererseits finde ich es schade, dass die Institution Videothek ausstirbt.

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