„La La Land“ – Filmrezension

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Mit einem Wort: wunderschön!!

Mit La La Land ist den Machern ein Film gelungen, der einem ans Herz geht und von der ersten Minute an den Kinositz fesselt. Ja, es wird gesungen und ja, es ist eine Liebesgeschichte aber ich sage euch, dieser Film lässt keinen kalt und wen er doch kalt lässt, der sollte dringend mal zum Arzt gehen. Das war jetzt zwar nur ein kleiner Scherz am Rande, weil ich ehrlich der festen Überzeugung bin, dass sich über Geschmack nicht streiten lässt, aber ich wollte damit zum Ausdruck bringen, wie sehr mir dieser Film gefallen hat – und das aus so vielen Gründen.

Fangen wir mal mit etwas Naheliegendem bei einer Art Musicalfilm an, nämlich den Liedern. Hier wird dem Zuschauer einer der besten und interessantesten Soundtracks seit langem geboten, was vor allem an dem eher untypischen Jazzeinschlag und der grossartigen Komposition der Songs liegt. Auch das die Schauspieler, wie üblich, alle selber singen verleiht dem Ganzen eine spürbare Authentizität. So wirken die Lieder nie eingeschoben oder gekünstelt sondern fügen sich perfekt in die Handlung ein. Auch die schauspielerische Leistung abseits der gesungenen Worte ist einfach bezaubernd.Ryan Gosling und Emma Stone schaffen es, ihren Charakteren nach nur wenigen Einstellungen so viel Leben einzuhauchen, dass man als Zuschauer gar nicht anders kann, als mit ihnen zu lachen und zu leiden. Auch die Sets und Kostüme, die einen an den Charme des alten LA erinnern gespickt mit einem Hauch Moderne, überzeugen auf ganzer Linie. Nun zur Handlung, obwohl es sich eindeutig um eine Liebesgeschichte handelt, wirkt diese durchwegs realistisch, was sie von der Masse an anderen Filmen dieses Genres deutlich abhebt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich allen Frauen, die diese Rezension lesen, nur empfehlen kann ein paar Taschentücher griffbereit zu haben wenn sie sich La La Land anschauen.

Bleibt also nur mehr eines zu sagen: runter von der Couch und ab ins Kino!

  • Titel: La La Land
  • Originaltitel: La La Land
  • Erscheinungsjahr: 2016
  • Laufzeit: 128 Minuten
  • Produktionsstudio: Summit Entertainment
  • Regie: Damien Chazelle
  • Darsteller: Ryan Gosling, Emma Stone, John Legend, J. K. Simmons
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11 Gedanken zu “„La La Land“ – Filmrezension

  1. Ich bin eigentlich niemand, der für Musikfilme zu haben ist, aber mir ging es mit La La Land genauso. Der Jazzeinschlag war auch schon in Whiplash sehr deutlich und enthebt auch La La Land wie ich finde ganz wunderbar vom schnöden Mainstream-Musicalfilm 🙂

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    • Da sich auch Jungendliche und Kinder diesen Blog durchlesen könnten bitte keine direkten Links mehr zu Seiten mit eindeutig pornographischem Bildmaterial posten – auch wenn ich mich köstlich darüber amüsiert habe!

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  2. Meiner Meinung nach, ist La La Land der beste Film des Jahres 2017.
    Ich kann mich noch erinnern, als ich ihn im Kino gesehen habe: es war ein verregneter Samstag, ich war am Nachmittag im Kino, in meinem liebsten Programmkino, als der Film zu Ende war und die grauen Wolken und den Regen sah, wollte ich wieder zurück in diesen wundervollen Film.
    Dass La La Land durch seine ausgezeichnete Musik besticht, verwundert mich nicht, ist er doch der nächste logische Schritt von Damien Chazelle.
    Ein toller Film, dessen Soundtrack seit dem ich den Film gesehen habe auf meinem Smartphone einen festen Platz eingenommen hat.

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