Special: Kinofilme im Jänner 2017 – Mein persönliches Ranking


Liebe Leser und Leserinnen,

Ich habe beschlossen meinen Specials eine neue Kategorie beizufügen. In dieser werde ich am Ende jeden Monats die Filme, welche ich innerhalb des jeweiligen Monats im Kino gesehen habe in eine Reihung bringen, angefangen mit dem Film der mich persönlich am meisten enttäuscht hat. Wie immer werde ich aber auch möglichst zeitnah, bitte nicht böse sein wenn es manchmal doch etwas dauern sollte, eigenständige Rezensionen und ausführliche Inhaltsangaben zu den einzelnen Filmen posten. Aber nun genug der einführenden Worte und weiter zu meinem Ranking der sechs Filme, die ich im Jänner im Kino gesehen habe.

 

Platz 6 – „The Great Wall“: 4 von 10 Punkten

Hier findet man einen durchschnittlichen Fantasy-Action-Film vor, der eher durch seine Effekte und Bilder zu überzeugen weiß, als durch seine Story, und das trotz der durchaus guten Ansätze. Alles in allem ist es bildgewaltiges Popcornkino, das einen für die Dauer seiner Laufzeit gut zu unterhalten weiß, danach aber ziemlich schnell wieder in Vergessenheit gerät. Ich hätte dem Film an und für sich 5 von 10 Punkten gegeben, weil er, wie schon oben erwähnten, ein komplett durchschnittlicher Film ist und die Mitte für ihn genau gepasst hätte. Allerdings muss ich leider einen Punkt abziehen und zwar deswegen weil ich erfahren habe, dass die deutsche Version um ganze 40 Minuten kürzer ist als die chinesische. Da mir als Filmfan solche Kürzungen immer massiv gegen den Strich gehen und ich auch keinerlei Verständnis für diese Unart aufbringen kann, kann ich einfach nicht anders als dem Film 4 anstatt 5 Punkten zu geben.

Platz 5 – „Split“: 7 von 10 Punkten

Ja, ich weiß, hier werden sich wahrscheinlich viele fragen, weshalb dieser Film soweit hinten im Ranking ist. Ich muss dazu einfach sagen, dass der Jänner aus meiner Sicht ein sehr starker Kinomonat war und Split hat mir zwar prinzipiell ganz gut gefallen, allerdings blieb er weit hinter meinen Erwartungen zurück. Wenn ihr genauer wissen wollt, wo ich die Schwächen des Films sehe solltet ihr euch meine Rezension zu Split einfach mal durchlesen (für alle die diesen Beitrag heute schon lesen, die Rezension wird spätestens morgen online sein ;)). Alles in allem ist Split ein Film der in seinem Genre leicht über dem Durchschnitt anzusiedeln wäre, der aber dank seiner herausragenden schauspielerischen Leistungen und eines wirklich netten Easter Eggs zum Schluss einen Pluspunkt ergattern kann und somit 7 statt 6 Punkten absahnt.

Platz 4 – „Verborgene Schönheit“: 7,5 von 10 Punkten

Auch hier werden sich wahrscheinlich die Geister scheiden, erst recht da ich weiß, dass dieser Film bei der Presse nicht besonders gut angekommen ist. Aber ich muss dem Film hier eines zugute halten, man bekommt genau das was einem der Trailer verspricht. Und auch wenn der Film eher Kalendersprüche als tiefgreifende Weisheiten zu bieten hat, so schafft er es dennoch einen zu berühren (zumindest haben sich alle Frauen im Saal, einschließlich mir, die ein oder andere Träne nicht verdrücken können). Und auch die Handlung bietet einige Wendungen, die ich so nicht hatte kommen sehen. Somit ist Verborgene Schönheit zwar keineswegs das neue große Meisterwerk aber ein gelungener Vertreter seines Genres ist er allemal, auch dank der hervorstechenden Leistung von Will Smith.

Platz 3 – „Passengers“: 8 von 10 Punkten

Mit Passengers ist ein Film entstanden der das Zeug zu einem großen Science-Fiction Klassiker gehabt hätte, diese Chance aber leider durch einen sehr schwachen finalen Akt verschenkt hat. Trotzdem bleibt er ein wirklich herausragender Vertreter seines Genres, dies ganz gewiss auch wegen seiner weitgehend außergewöhnlichen Handlung für diese Kategorie von Film – wie oft bekommt man schon einen Streifen zu sehen, der auf einem Raumschiff und in der Zukunft spielt und trotzdem völlig auf Aliens und Monster verzichten kann. Abgerundet durch die fantastische schauspielerischen Leistung, hat er sich seine acht Punkte also wahrlich verdient und ist auf jeden Fall sehenswert.

Platz 2 – „Vaiana“: 9 von 10 Punkten

Manche mögen sich jetzt vielleicht den Kopf kratzen und sich fragen, wie es ein typischer Disneyfilm und somit ein Streifen der eigentlich für Kinder gemacht ist so weit oben ins Ranking geschafft hat aber eines muss an dieser Stelle einfach mal gesagt werden, wenn ein Film gut ist dann ist er einfach gut – und das ist hier eindeutig der Fall. Von der großartigen Animation über das tolle Charakterdesign und die eingängigen Lieder bis hin zu der durchdachten Handlung, die sowohl Witz als auch Herz zu bieten hat, ist dieser Film einfach von vorne bis hinten gelungen. Für den ersten Platz reicht es allerdings trotzdem nicht, da es in diesem Monat einen Film gab, der diesen hier von der Handlung und den Liedern her sogar noch toppen konnte.

Platz 1 – „La La Land“: 9,5 von 10 Punkten

Ja, es ist ein Musicalfilm und ja, es ist ein Liebesfilm aber hinter diesem unscheinbaren Titel verbirgt sich die vielleicht beste Liebesgeschichte des modernen Kinos. Auch der Soundtrack zählt, dank eines feinen Gespürs für Ästhetik auf Seiten des Komponisten, zu meinen Top 5 Filmsoundtracks überhaupt. Auch die Schauspieler, das Setdesign, die Kostüme, die Inszenierung und und und fügen sich allesamt zu einem filmischen Glanzstück zusammen. Die volle Punktzahl erhält der Film aber trotzdem nicht und das aus dem simplen Grund weil ich wie viele Anhänger mancher asiatischer Kulturen der Meinung bin, dass es vollkommene Perfektion in unserer Welt nicht gibt – auch wenn dieser Film wirklich verdammt nah dran ist.

 

 

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