„Split“ – Inhaltsangabe

Eine Geburtstagsfeier in einem Diner. Alle Mädchen versammeln sich um das Geburtstagskind für ein Gruppenselfie, nur Casey bleibt auf ihrem Platz am Fenster sitzen und scheint der Szenerie nicht viel abgewinne zu können. Am Ende sind nur mehr Claire, Marcia und Casey übrig und Claires Vater besteht darauf, dass sie nicht fahren, solange Casey nicht abgeholt wurde, auch wenn sie nur aus Höflichkeit eingeladen wurde. Doch ihr Onkel wird nicht kommen – das Auto ist kaputt. Zm Glück gibt es ja noch den Bus. Aber nichts da, Claires Vater bietet Casey an sie nach Hause zu fahren – wie oft wird er schon noch Gelegenheit bekommen seine Teenagertochter und ihre Freundinnen durch die Gegend zu kutschieren. Während Casey und die anderen im Wagen Platz nehmen verstaut Claires Vater im Kofferraum die Geschenke und Essenreste. Man hört ein dumpfes Poltern, doch der Blick in der Rüchspiegel offenbart Casey nichts Ungewöhnliches. Schon bald darauf geht die Fahrertür des Wagens auf und als Casey beim Anlegen ihres Sicherheitsgurtes erneut in den Seitenspiegel schaut fallen ihr die umgefallenen Schachteln mit den Essenresten auf. Sie wendet ihren Blick dem Fahrersitz zu und muss mit entsetzen feststellen, dass dort ein fremder Mann sitzt, der gerade dabei ist mit Hife eines Taschentuchs Abfallreste vom Amaturenbrett zu beseitigen.

Endlich werden auch die Mädchen auf der Rückbank auf ihn aufmerksam, als sie die Augen von ihrem Smartphone abwenden. Als Claire zu dem Fremden meint, dass er sich im falschen Wagen befinde, zieht sich dieser wortlos eine Maske über Mund und Nase und besprüht Claire und Marcia mit einem Narkotikum. Casey wirkt wie erstarrt und der Mann scheint sie tatsächlich noch nicht einmal wahrgenommen zu haben. Behutsam, den Blick die ganze Zeit auf den Fremden geheftet, versucht sie die Türe zu öffnen. Doch das rettende Öffnen des Schnappers bringt auch einen aufdringlichen Piepton mit sich, der die Aufmerksamkeit des Fremden auf den Beifahrersitz lenkt. Noch bevor Casey reagieren kann wird auch sie mit dem Mittel besprüht. Als sie schließlich aus ihrem Dämmerzustand erwacht sitzen Claire und Marcia auf einem Bett, dem ihren gegenüber. Verwirrt und ängstlich blicken die drei sich an und versuchen gerade die Situation zu realisieren, als sich die Tür öffnet und der Fremde aus dem Auto mit einem Klappstuhl in der Hand eintritt. Er setzt sich zunächst nur hin und schaut die drei Mädchen eindringlich an. Dann schnappt er sich Marcia und will sie hinaustragen, da schafft Marcia es, sich kurz loszureißen und auf Casey zuzueilen. Diese nimmt nur ihren Kopf zwischen ihre Hände und ermahnt sie mit festem Blick sich anzupinklen. Der Mann verschwindet mit Marcia nach draussen, doch schon nach kurzer Zeit bringt er sie wieder angeekelt zurück und Urin läuft ihre Strumpfhose hinab. Claire entdeckt ihren Kampfgeist und weigert sich vehement dagegen in die Opferrolle zu verfallen. Doch als sie den Vorschlag unterbreitet, dass sie den Mann das nächste Mal wenn er auftaucht alle gemeinsam angreifen sollten, spricht sich Casey dagegen aus weil es nur gefährlich wäre und am Ende nichts bringen würde, da sie dem Entführer körperlich eindeutig unterlegen wären. Die Szenerie verändert sich – eine ältere Frau kommt gerade in ihre Praxis und findet unter ihren Mails auch die eines gewissen Barrys, der sie dringend um ein außerplanmäßiges Treffen bittet. Erneuter Szenenwechsel – zwei Männer und ein kleines Mädchen sitzen in einem Diner. Einer der beiden, der Onkel der Kleinen, erzählt gerade eine Geschichte über seine letzte Hirschjagd und wird dabei vom Vater der Kleinen belächelt, da er offensichtlich am Jagdfieber gelitten hat. Casey erwacht aus dieser traumhaften Erinnerung und erblickt Claire und Marcia, die vor der verschlossenen Tür sitzen und durch einen Spalt hinausschauen. Als sie bemerken, dass draussen neben dem Entführer noch jemand ist schreien sie so laut sie können nach Hilfe. Da öffnet sich die Tür und im Zimmer erscheint derselbe Mann der sie entführt hat nur trägt er diesmal einen Rock und ein feminines Oberteil und redet beruhigend auf die Mädchen ein. Er erklärt ihnen, dass sie aus einem bestimmten Grund hier sind und dass ihnen von nun an kein Haar mehr gekrümmt werden wird. Wieder alleine im Zimmer sind die Mädchen verstört über das soeben Gesehene und fragen sich was dieser Auftritt sollte. Wieder Szenenwechsel – der Mann läuft voller Elan ein Treppenhaus hinauf und wird dort von der Frau, die vorher ihre Mails gecheckt hat, ihr Name ist Doktor Fletcher, empfangen. Der Mann, der anscheinend Barry heißt, tigert offensichtlich aufgewühlt durch die Praxis und verschiebt immer wieder kleine Gegenstände dabei. Dennoch antwortet er auf die Fragen Doktor Fletchers immer wieder, dass es ihm wieder gut gehe und die nächtlich Mail nichts zu bedeuten hätte. Noch bevor ein richtiges Gespräch entstehen kann, verlässt er die Praxis unter weiteren Beteuerungen wieder. Der Entführer, jetzt wieder mit anderer Kleidung, öffnet erneut die Tür zum Verlies der Mädchen. In der Hand hat er einen Eimer mit Putzutensilien. Er entschuldigt sich für sein Benehmen vorhin und verspricht ihnen, dass er sie nicht mehr anfassen wird. Anschließend schickt er sie ins Bad, damit sie ihren Dreck wegputzen. Erneuter Szenenwechsel – Doktor Fletcher geht mit einem Mann im Park spazieren, er ist augenscheinlich ein Kollege, der schlechte Nachrichten für die hat. Ihre Anfrage vor der versammelten Ärzteschaft bei einem Symposium sprechen zu dürfen wurde abgelehnt. Eindringlich versucht sie ihn von ihrer Theorie betreffend Menschen mit multipler Persönlichkeitsstörung zu überzeugen, doch scheint es ihr nicht gelingen zu wollen. Erneut sehen wir das kleine Mädchen mit ihrem Vater, diesmal in einem Zelt im Wald. Der Vater erklärt seiner Kleinen gerade, wie man anlegen und abwarten muss, um ein Tier selbst in Bewegung erlegen zu können. Als Casey aus diesem Traum erwacht sitzen Claire und Marcia zusammengekauert in der hinteren Ecke ihres Bettes. Ein Blick zur Tür verrät ihr den Grund für das Verhalten ihrer Mitgefangenen, der Entführer sitzt im Türrahmen, wieder in anderer Kleidung. Er ist nicht nur anders angezogen, sondern redet auch erneut vollkommen anders als zuvor. Casey beginnt sich mit ihm zu unterhalten und erfährt so, dass er Hedwig heißt, neun Jahre alt ist und offensichtlich den Grund kennt, weshalb sie entführt wurden. Schnell scheint Casey zu verstehen, dass dies ihre vielleicht einzige Möglichkeit zur Flucht ist und so versucht sie aus Hedwig alle Informationen herauszukitzeln, die dieser hat. Dies geht soweit, dass sie Hedwig verspricht, dass sie alle zusammen leben und spielen könnten, wenn er sie nur hinaus lassen würde. Casey versucht Hedwig auch einzureden, dass die anderen vorhätten auch ihn auszuhändigen, wenn der ominöse Fremde endlich wegen der Mädchen kommen würde. Für einen kurzen Moment scheint es so, als hätte Casey mit ihrer Methode Erfolg, doch plötzlich fängt Hedwig an aufgeregt mit sich selbst zu reden und verlässt das Zimmer wieder. Während dieser wenigen Sätze lässt er allerdings einen Satz fallen, der die Mädchen hoffen lässt – nämlich, dass es ewig gebraucht hätte den Raum schalldicht zu machen. Sofort fangen die Mädchen an die Trockenbauwände abzuklopfen und Claire entdeckt tatsächlich in der Decke eine Art Abzugsschacht. Als sie anfängt den Rigips herunter zu reißen erregt das Hedwigs Aufmerksamkeit. Doch Casey und Marcia schaffen es die Türe lange genug zu blockieren, sodass Claire in den Abzugsschacht entfliehen kann. Claire entschlüpft dem Abzugsschacht und findet sich in einem Labyrinth aus Wartungstunneln wieder. Ihr dicht auf den Fersen befindet sich der Entführer, jetzt wieder in seiner eigentlichen Gestalt. Der Versuch sich in einem Spind zu verstecken schlägt fehl und Claire wird in einem separaten Zimmer eingesperrt. Erneut sehen wir den Entführer beschwingt die Treppen zur Praxis von Doktor Fletcher hinauf laufen. Beim anschließenden Gespräch eröffnet Doktor Fletcher ihm, dass sie nicht glaubt gerade mit Barry zu sprechen, sie vermutet vielmehr, dass sie mit Dennis spricht. Doch der Mann besteht darauf Barry zu sein und scheint auch sonst sehr abwehrend gegen Doktor Fletchers Aussagen. Beim Hinausgehen fragt er Doktor Fletcher allerdings, ob sich denn schon etwas bezüglich seines Falles getan hätte und Doktor Fletcher erzählt im freudig davon, dass sie demnächst einen Vortrag via Skype auf der Universität in Paris halten werde. So kommt es auch in der nächsten Szene. Doktor Fletcher spricht zu einem vollen Hörsaal über die Auswirkungen einer multiplen Persönlichkeitsstörung. Sie berichtet von Fällen, wo die unterschiedlichen Persönlichkeiten ganz eigene Fähigkeiten und sogar Krankheitsbilder entwickelt hätten, die keine der anderen Persönlichkeiten teilen würde. In diesen Folgeerscheinungen sieht sie eine Weiterentwicklung des menschlichen Verstandes, die geboren wird aus dem erlebten Traumata. Die zwei Männer stehen mit der Kleinen vor einem erlegten Hirsch, den die Kleine eindringlich beobachtet. Als Casey diesmal erwacht befindet sich wieder der Entführer mit Rock und femininem Oberteil im Raum. Wie die Mädchen inzwischen dank Hedwig wissen heißt diese Gestalt Patricia. Während Marcia das Sandwich isst, welches Patricia für sie gemacht hat, sitzt Casey ruhig auf ihrem Bett während Patricia ihr die Haare kämmt. Patricia erklärt den beiden, dass der große Tag bald kommen wird an dem „Er“ in Erscheinung treten wird. Patricia schlägt vor in einer etwas angenehmeren Atmosphäre weiter zu essen und führt die beiden an der Hand in eine Küche. Dort versucht Marcia, als Patricia ihr einmal den Rücken zuwendet, zu fliehen. Allerdings scheitert auch sie und wird, wie Claire, in ein separates Zimmer gesperrt. Wieder sitzt Barry bei Doktor Fletcher und erneut bittet Doktor Fletcher darum, dass sich die Persönlichkeit, die zur Zeit das Licht hat, zu erkennen geben soll. Nach mehreren umschmeichelnden Worten gibt sich schließlich Dennis, die Persönlichkeit die auch die Mädchen entführt hat, zu erkennen. Doktor Fletcher erfährt von Dennis, dass er und Patricia nun die Kontrolle über „Die Horde“ übernommen hätten, um Kevin, die ursprüngliche Persönlichkeit, zu beschützen, da etwas Großes bevorstehen würde. Doktor Fletcher versucht Dennis klar zu machen, dass die Bestie, von der in letzter Zeit immer öfter die Rede während der Sitzungen war, nicht real sei und auch keine weitere Persönlichkeit von Kevin, sondern einfach nur eine Schauergeschichte. Dennis wirkt wenig überzeugt, gibt aber schließlich nach. Die Kleine sitzt neben ihrem schlafenden Vater im Zelt und blickt hinaus in den Wald. Ihr Onkel erscheint und lockt sie vom Zeltplatz weg, tiefer in den Wald hinein. Dort entdeckt sie ihn hinter einem großen Felsen – halbnackt. Er lädt sie ein sich ihm anzuschließen und mit ihm gemeinsam wieder zu spielen. Nach ihrem „Spiel“ will sich ihr Onkel gerade wieder zum Zelt begeben, als sie sich ihm plötzlich in den Weg stellt, in der Hand ein geladenes Gewehr. Unfähig abzudrücken entreißt ihr Onkel ihr schließlich das Gewehr. Erschrocken öffnet Casey die Augen, doch als ihr gewahr wird, dass sie nur geträumt hat, beginnt sie sich gerade wieder zu entspannen, als sie realisiert, dass ein Arm um sie geschlungen ist. Hinter ihr liegt Hedwig, der ihr noch immer böse ist weil sie ihn das letzte Mal so getäuscht hat. Während des folgenden Gesprächs erfährt Casey, dass Hedwig einen CD-Player unter seinem Fenster stehen hat, zu dessen Musik er gerne tanzt. Casey kann ihn überreden, dass sie mit in sein Zimmer kommen kann, damit Hedwig ihr zeigen kann wie gut er tanzen kann. In Hedwigs Zimmer angekommen muss Casey enttäuscht feststellen, dass das Fenster bloß eine Zeichnung Hedwigs ist. Hedwig bemerkt jedoch Caseys Enttäuschung und erkennt auch schnell den Grund dafür. Als er sie beleidigt wieder in ihr Zimmer bringen will, fleht Casey ihn an das nicht zu tun, sondern ihr noch etwas anderes cooles zu zeigen. Hedwig holt ein funktionierendes Walkie-Talkie hervor und Casey schafft es tatsächlich mit jemandem am anderen Ende der Leitung zu sprechen. Die männliche Stimme meint allerdings zunächst, es würde sich jemand einen üblen Scherz mit ihm erlauben und bevor Casey ihn vom Gegenteil überzeugen kann steht Dennis vor ihr, nimmt ihr das Walkie-Talkie ab und bringt sie zurück in ihr Zimmer. Szenenwechsel – Doktor Fletcher checkt abends zu Hause ihre Mails und muss feststellen, dass sie zwanzig Mal dieselbe Mail von Barry bekommen hat, in der nur drei Worte stehen: „We need you“. Die Kleine sitzt ganz in Schwarz gekleidet auf einer Schaukel, von hinten nähert sich ihr Onkel und meint, dass Herzinfarkte in der Familie liegen würden, dass sie sich aber keine Sorgen machen müsse, er würde sich schon gut um sie kümmern. Wir sehen die in einer Ecke des Zimmers zusammengekauerte Casey bitterlich weinen. Doktor Fletcher macht sich auf den Weg zu Kevin und erwischt Dennis, der gerade gehen wollte, am Eingangstor. Dank ihrer umschmeichelnden Worte bittet Dennis sie kurz herein. Als sie sich, unter dem Vorwand die Toilette aufsuchen zu müssen, in der Wohnung umschaut findet sie Claire, die auf dem Boden eines Vorratsraums liegt – sichtlich entkräftet und um Hilfe bittend. Doch da steht auch schon Dennis hinter Doktor Fletcher und alle Bemühungen ihn davon zu überzeugen, von seinem Tun abzulassen schlagen fehl. Bevor Dennis die Wohnung verlässt betäubt er Doktor Fletcher und legt sie auf ein Sofa in einer Art Wohnzimmer. Dann begleiten wir Dennis auf seinem Weg zur U-Bahn. Dort findet er sich schließlich in einem leeren, abgestellten Zug wieder und durchläuft dort eine Art Metamorphose. Nachdem diese abgeschlossen ist eilt er  wie ein hungriges Tier nach Hause. Dort hat Casey es inzwischen mit Hilfe eines Nagels, den sie vorher gefunden hatte, geschafft, das Schloß ihres Zimmer zu knacken, nur um feststellen zu müssen, dass dahinter noch ein Zimmer und noch eine verschlossene Tür ist. Allerdings gibt es in dem Zimmer auch einen Computer. Ihre Versuche sich mit dem Internet zu verbinden schlagen zwar fehl allerdings entdeckt sie Dateien auf dem Desktop die alle unterschiedliche Namen haben. Als sie sich ein paar anschaut erkennt sie, dass dies eine Art Videotagebuch ist, dass jede der Persönlichkeiten, die in Kevin leben, führt. In dem Video von Barry berichtet er darüber, dass er Sorge hat weil er das Gefühl hat, dass irgendjemand ihm das Licht stehlen könnte wenn er nicht aufpasst. Kurz bevor er den Eintrag beendet holt er sich seine Schlüssel, die an der Garderobe unter seiner Mütze hängen – und dort hängen sie tatsächlich noch immer. Doch auch die Bestie hat inzwischen ihren Weg Heim gefunden und tötet die inzwischen wieder erwachte Doktor Fletcher, nachdem diese es geschafft hat, einige Worte auf ein Stück Papier zu schreiben.  Während Casey leise den Flur entlang schleicht hört sie aus einem der anderen Räume merkwürdige Geräusche. Die erste Tür an der sie vorbeikommt steht leicht offen, als Casey allerdings hineinschaut muss sie den Anblick der ausgeweideten Marcia ertragen. Sichtlich mitgenommen schleicht sie zur nächsten Tür, nur um dort Claire zu finden und die Bestie, die sich gerade an ihren Eingeweiden labt. Schnell schließt sie die Türe und schiebt den Riegel vor. Casey gelangt in das Wohnzimmer, in dem die Leiche Doktor Fletchers liegt und findet schon wieder eine verschlossene Tür vor. Panisch sieht sich Casey in dem Zimmer um und findet dabei den Zettel von Doktor Fletcher, auf dem steht, sie solle seinen Namen sagen „Kevin Wendell Crumb“. Als die Bestie erscheint wiederholt Casey daher immer wieder diesen Namen und es scheint Wirkung zu zeigen. Die Bestie zieht sich in ein anderes Zimmer zurück und erscheint wieder in der Tür als Kevin. Dieser ist ernsthaft erschüttert, als er die tote Doktor Fletcher erblickt und rät Casey, ihn mit Hilfe der Schrotflinte in dem Kasten hinter ihr und der Munition in seinem Spind am Ende des Ganges zu töten. Doch da verschwindet Kevin wieder und eine andere Persönlichkeit kommt ans Licht und dann noch eine und noch eine bis schließlich zunächst wieder Hedwig und dann Patricia vor ihr steht. Während dieser Wandlungen holt sich Casey die Schrotflinte und rüttelt panisch an der Tür, welche, dank eines Taschentuchs, dass Doktor Fletcher beim Betreten der Wohnung in den Schließmechanismus gestopft hatte, plötzlich aufspringt. Während sie den Gang entlang läuft auf der Suche nach Kevins Spind verwandelt sich dieser wieder in die Bestie – seine Adern treten am ganzen Körper hervor, die Pupillen weiten sich, jeder Muskel scheint angespannt. Casey schafft es gerade noch ein paar Patronen einzustecken bevor sie auf der Flucht vor der Bestie weiter den Gang entlang lauft. Am Ende des Ganges angekommen legt Casey das Gewehr an und versucht, die sich an der Deckeninstallation entlang hangelnde Bestie zu erschießen, verfehlt allerdings mehrmals ihr Ziel. Da entdeckt sie neben sich einen Käfig, gemacht aus dicken Metallstäben und schließt sich kurzer Hand darin ein. Als die Bestie direkt vor ihr steht schießt Casey erneut auf sie und diesmal trifft sie auch. Doch zu ihrem Erstaunen trägt er nichts weiter davon, als zwei böse ausschauende Wunden. Gerade als die Bestie anfängt die Gitterstäbe zu verbiegen und Casey in der vermeintlichen Falle sitzt, bemerkt die Bestie die vielen Narben, die sich überall auf Caseys Körper befinden und lässt von ihr ab. Am nächsten Morgen entdeckt ein Arbeiter Casey, die noch immer mit der Flinte in den Händen zusammengekauert im Käfig sitzt. Als der Arbeiter sie nach draußen führt bemerkt sie, dass sie sich in den Wartungstunneln unterhalb eines Zoos befunden hat. Die Bestie hat sich in der Zwischenzeit in ein verlassenes Haus geflüchtet und bei dem Gespräch zwischen Patricia, Dennis und Hedwig erfahren wir, dass dies erst der Anfang war. In der letzten Szene sieht man, wie die Menschen in einem Diner gespannt die Nachrichten verfolgen, in denen verkündet wird, dass die Polizei auf der Suche nach einem gefährlichen Mörder ist, den sie aufgrund seiner Störung „Die Horde“ nennen. Eine Frau meint danach, dass es doch vor fünfzehn Jahren schon einmal einen Verbrecher gegeben hätte, dem sie so einen komischen Spitznamen verpasst hätten. Bruce Willis, der am Tresen neben der Frau sitzt, antwortet auf ihre Frage, wie den noch schnell der Name von dem Typ gewesen sei nur „Mister Glass“.

So, das war jetzt mal eine wirklich lange Inhaltsangabe, aber aufgrund der vielen Szenenwechsel und der kleinen aber wichtigen Details ging es eben nicht kürzer. Solltet ihr Fragen zum Ende haben beziehungsweise gerne wissen wollen, was die Szene mit Bruce Willis zu bedeuten hat, könnt ihr mir natürlich gerne einen Kommentar hinterlassen.

  • Titel: Split
  • Originaltitel: Split
  • Erscheinungsjahr: 2016
  • Laufzeit: 118 Minuten
  • Produktionsstudio: Universal Pictures
  • Regie: M. Night Shyamalan
  • Darsteller: James McAvoy, Anya Taylor-Joy, Betty Buckley
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