Special: All-Tage: „How to Build a Time Machine? – Zeitreisen mit den Science Busters und Prof. Ronald Mallett“

© 2016 bei Gerhard Huber

Ein illustrer Abend, mit Österreichs lustigsten Wissenschaftlern und einer Koryphäe auf dem Gebiet der Zeitreisen, neigte sich vor noch gar nicht allzu langer Zeit seinem Ende entgegen und ich möchte euch hier einen kleinen Einblick in meine Gedanken zu dem Abend geben.

Etwa drei Stunden dauerte das Event, welches im Rahmen der All-Tage im Uci Kino Annenhof heute zu sehen war. Dabei war die erste Hälfte als humoristisches Interview von Professor Mallett und Professor Jungwirth durch Herrn Martin Puntigam gestaltet. Während Prof. Mallett einige Fragen zu den Themen Zeitreisen und seinen Beweggründen, sich ausgerechnet mit diesem Gebiet zu beschäftigen, gestellt wurden (natürlich alles auf Englisch), drehten sich die Fragen an Prof. Jungwirth eher um seine Arbeit im Bereich der Molekularbiologie – ein Umstand, der den einzigen kleinen Wermutstropfen eines ansonsten runden Abends darstellte, da der dort angeschnittene Themenbereich (so interessant er auch für sich genommen gewesen ist) wenig bis gar nichts mit dem eigentlichen Thema des Abends zu tun hatte. Man konnte sich einfach nicht des Gedankens erwehren, ob nicht Dr. Freistetter, der Astronom der Busters, besser ins Konzept gepasst hätte. Nach einer kurzen Pause folgte in der zweiten Hälfte dann die Vorführung des Dokumentarfilms „How to Build a Time Machine“ von Jay Cheel. Der Film beleuchtet, aus welch unterschiedlichen Motiven heraus und auf welch unterschiedliche Weise sich die Menschen mit dem Thema Zeitreisen auseinandersetzen, indem er den wissenschaftlichen Zugang von Prof. Mallett den künstlerischen Ambitionen Robert Niosis gegenüberstellt, der alleine in seiner Garage eine verbesserte Version der Zeitmaschine aus dem Film „The Time Machine“ aus dem Jahre 1960 nachgebaut hat. Im Anschluss daran war Prof. Mallett noch so freundlich und hat einige Zuschauerfragen beantwortet und sein Buch „The Time Traveller“ signiert.

Alles in allem war es somit ein gelungener und amüsanter Abend, der mir genau das geboten hat, was ich mir nach der Beschreibung erwartet und gewünscht hatte!

PS: Ich habe weiter oben im Text einmal etwas deutlich darauf hingewiesen, dass selbstverständlich ein großer Teil des Events in englischer Sprache stattfand, da man kaum übersehen und überhören konnte, dass einige Zuschauer wohl nicht damit gerechnet hatten – ein Umstand, der mich doch etwas verwunderte.

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