„King Arthur: Legend of the Sword“ – Filmrezension

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Die Artus-Sage in neuem Gewand als opulentes Actionspektakel inszeniert!

Bereits mit der Anfangsszene macht Guy Ritchie deutlich, dass er seine Vision einer Verschmelzung von Mythos, Magie und bildgewaltiger Action verwirklichen konnte – dass diese Mixtur dann auch noch richtig unterhaltsam geworden ist hat gleich mehrere Gründe. 

Einerseits ist es natürlich Guy Ritchie selbst zu verdanken. Bereits mit Filmen wie „Sherlock Holmes“ hat dieser Mann bewiesen, dass er ein sehr kreatives und gekonntes Gespür für das Filmen von Actionszenen besitzt – somit ist es auch nicht verwunderlich, dass diese ästhetisch ansprechend und vielfältig gestaltet sind und auch in 3D wunderbar funktionieren. Außerdem sorgt er mit wort- und geistreichen Dialogen immer wieder für den nötigen Schuss an Aufheiterung und Humor. Da verzeiht man ihm dann auch sehr schnell, dass er es nur selten allzu genau mit dem Ausgangsmaterial nimmt. Ein weiterer großer Pluspunkt ist der Cast – Hunnam weiß zum Glück nicht nur durch seinen Körper zu überzeugen, sondern auch durch sein Spiel, und mit Law an seiner Seite hat er einen Gegenspieler bekommen, der ihm zweifelsohne das Wasser reichen kann. Auch die Nebendarsteller verleihen den ihnen gegebenen Rollen das nötige Leben um glaubwürdig zu wirken ohne sich dabei in der Vordergrund zu drängen. Besonders hervorheben möchte ich auch noch den Soundtrack. Hier kann der aufmerksame Zuhörer viele klassische englische Volkslieder entdecken, die neu und kraftvoll interpretiert wurden.

Alles in allem ein fein inszenierter Fantasykracher, der einem genau das bietet was der Trailer verspricht – kraftvolle Musik, eine schöne Optik und Action, Action und noch mehr Action!

  • Titel: King Arthur: Legend of the Sword
  • Originaltitel: King Arthur: Legend of the Sword
  • Erscheinungsjahr: 2017
  • Laufzeit: 127 Minuten
  • Produktionsstudio: Warner Bros. Pictures
  • Regie: Guy Ritchie
  • Darsteller: Charlie Hunnam, Jude Law, Eric Bana, Àstrid Bergès-Frisbey, Aiden Gillen, Djimon Hounsou
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2 Gedanken zu “„King Arthur: Legend of the Sword“ – Filmrezension

    • Tja, nachdem was ich so gelesen habe wollte Ritchie genau sowas haben.
      Aber ich bin auch der Meinung, dass etwas mehr Substanz und etwas weniger CGI dem Film gut getan hätte…wobei man sagen muss, dass das CGI wenigstens gut gemacht war 😉

      Gefällt 1 Person

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