Special: A Tribute to…“Columbo“

So meine Lieben,

endlich bin ich wieder zurück aus dem Off, nachdem in der vergangenen Woche das wahre Leben meinen Bloggerambitionen regelmäßig einen Strich durch die Rechnung gemacht hat – Shit happens ;-)! Um meiner doch recht langen Abwesenheit ein würdiges Ende zu bereiten habe ich mir auch gleich eine neue Kategorie für euch einfallen lassen. Unter dem Titel „A Tribute to“ werde ich immer wieder mal Dinge vorstellen, die mich inspiriert, beeindruckt und begleitet haben auf meinem Weg zum Medienjunkie – dabei kann es sich um Filme, Serien, Stars, Filmschaffende, Autoren, Buchreihen oder alles mögliche handeln. Die Idee hierzu kam mir als ich letztens den Fernseher eingeschaltet habe und auf ZDFneo einen treuen Begleiter meiner Kindheit wiederentdeckt habe – Columbo…und er hat auch nach all den Jahren nichts von seinem Charme eingebüßt! 

Wie gut kann ich mich noch an jene Abende erinnern, zusammen gekuschelt auf der Couch mit meinen Eltern und Geschwistern, vor uns auf der Mattscheibe ein etwas zerknautschter und zerstreuter Inspektor mit messerscharfem Blick und einer teuflischen Kombinationsgabe. Seit jenen ersten Sichtungen bleibe ich immer wieder gerne bei diesem Format hängen, wenn es mir beim gelegentlichen Zappen mal wieder unter die Augen kommt, und das ist vor allem einem zu verdanken – der titelgebenden Hauptfigur. Denn mit der Figur des Columbo ist den Machern ein wahrer Geniestreich gelungen – oder wieviele Krimiserien kennt ihr sonst noch, wo man am Anfang bereits erfährt wer der Mörder ist und trotzdem mit Genuss dabei bleibt!?

Doch was macht diesen Columbo denn nun so sehenswert? Bereits sein Auftreten unterstreicht den einzigartigen Charme des Charakters. Er ist ein jedermann, weder besonders gepflegt noch besonders intelligent (zumindest meint man das, wenn man ihn das erste mal zu Gesicht bekommt), mit gerade so vielen Macken, dass er als schrullig aber nicht neurotisch durchgeht und einer beinahe kindlichen Fähigkeit sich für neue Dinge zu interessieren – er ist somit jemand, mit dem sich der Großteil der Zuschauer identifizieren kann. Aber natürlich ist es nicht die Figur alleine, auch Peter Falk und seine Gabe dieser Figur Leben einzuhauchen war essentiell für den Erfolg der Serie. Die Mimik, die Gestik, die sprachliche Ausgestaltung, alles fließt stimmig ineinander und erzeugt einen Charakter, den man auf Anhieb leiden kann. Auch die vielen großen Namen des Business, die sich im Laufe der Zeit als Mörder zur Verfügung stellten, haben der Serie ohne Zweifel nicht geschadet (für mich unvergessen die Folgen mit Leslie Nielsen und Oskar Werner!). Ein weiterer großer Pluspunkt war meiner Meinung nach schon immer die Länge der einzelnen Folgen, die Geschichten konnten sich dank der großzügigeren Laufzeit von ein bis eineinhalb Stunden besser entwickeln und entfalten, was den Schauspielern selbstredend auch mehr Zeit gab, um ihren Figuren mehr Tiefgang und Motivation zu verleihen. Sogar das Mysterium um die allgegenwärtige aber nie zu sehende Gattin des Inspektors sorgt immer wieder für ein Schmunzeln auf meinen Lippen.

Leider ist Peter Falk bereits vor einigen Jahren verstorben, und privat soll der Mann ja offensichtlich einige Problem gehabt haben, aber ich werde ihn immer als kauzigen Inspektor mit Zigarre und Trenchcoat in Erinnerung behalten, der einfach jeden Mörder überführt!

In diesem Sinne – „Ach ja, da wäre noch eine Kleinigkeit…“ ;-)!

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11 Gedanken zu “Special: A Tribute to…“Columbo“

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