Rezensionsleichen in meinem Keller

 

Ich denke mal jeder Hobbyblogger kennt dieses Problem – man sieht viel mehr Filme, als man Rezensionen verfassen kann. Natürlich bemühe ich mich, die Beiträge über die neuesten Kinofilme so schnell wie möglich online zu stellen und auch Filme, die mich in irgendeiner Form stark beschäftigen, finden sich in einem ausführlichen Beitrag wieder. Aber was ist mit den ganzen anderen Streifen (den guten wie den schlechten), zu denen man, aus welchen Gründen auch immer, noch nichts verfasst hat?! Für all diese, im Keller meines Oberstübchens vermodernden Rezensionsleichen, habe ich mir (auch durch manche meiner Bloggerkollegen inspiriert) diese neue Kategorie ausgedacht. Einmal in der Woche werde ich unter diesem Format jene Filme vorstellen, die ich so gesehen habe und die es leider nicht bis zur vollwertigen Rezension geschafft haben. Da diese Rezensionen naturgemäß kürzer ausfallen als Einzelrezensionen, habe ich mich außerdem dazu entschlossen ein Wertungssystem einzuführen, damit ihr trotz der wenigen Worte eine bessere Vorstellung von meinem Gesamteindruck bekommt. Bedingt durch die heutige Erstausgabe werde ich ein wenig schummeln und alle Filme besprechen, die ich seit Beginn dieses Blogs in meinem kleinen roten Büchlein notiert habe und zu denen ich weder eine ausführliche Rezension verfasst habe, noch verfassen werde. Also viel Spaß beim reinschnuppern!

  • Amistad – „Ein Blick kann nicht schaden“:

Dieser Film handelt von den wahren Ereignissen rund um die im 19. Jahrhundert abgehaltenen Amistad-Prozesse und stellt somit einen weiteren Vertreter jener Filme dar, die sich mit dem schwierigen Thema der Sklaverei und des Rassismus auseinandersetzen. Dabei bleibt er allerdings trotz hervorragender Schauspieler hinter jüngeren Werken zu diesen Themen zurück und schafft es nicht die Stärke und Eindringlichkeit zum Beispiel eines „12 Years a Slave“ zu erzeugen.

  • Arlington Road – „Sehenswert“:

Ein wirklich packender Thriller, der dank guter Schauspieler, keiner unnötigen Längen, viel Spannung und einem überraschenden Ende einfach alles richtig macht.

  • Birdman – „Absolut sehenswert“:

Dank der schier endlosen Fülle an Auszeichnung mit denen der Film überhäuft wurde muss ich wohl niemandem mehr sagen, dass es ein guter Film ist. Was allerdings durchaus erwähnenswert ist, ist die Tatsache, dass er auch nach mehrmaliger Sichtung nichts von seiner Kraft einbüßt und all seine Auszeichnungen somit auch tatsächlich verdient hat.

  • Black Mass – „Sehenswert“:

Hier eine Filmempfehlung für all jene unter euch, denen Johnny Depps einseitige Spielweise der letzten Jahre gehörig auf die Nerven geht. Hier verkörpert Herr Depp den Ganoven James „Whitey“ Bulger und beweist mit seiner unter die Haut gehenden Performance endlich einmal wieder, weshalb er zu den ganz Großen in Hollywood zählt.

  • Boomerang – „Lieber Finger weg“:

Erinnert ihr euch noch an die Zeit, als Eddie Murphy ein großer Name im Filmbusiness war und nur allzu gerne als wortgewandter Charmeur gecastet wurde?! Seine Rolle in Boomerang war somit quasi ein Heimspiel für den gefallenen Mimen – außer ihm gibt es leider nicht viel, was für den Streifen spricht. Eine uninspirierte Geschichte, die viel zu lange braucht, um zu ihrem eigentlichen Punkt zu kommen und dadurch ein viel zu unrealistische Ende serviert, Erotikszenen, bei denen eher Langeweile als Erregung aufkommt und eindimensionale Charaktere, die anscheinend nur eine äußerst überschaubare Anzahl an Eigenschaften besitzen, machen den Streifen zu einem jener Filme mit Murphy, die man getrost in der Versenkung verschwinden lassen kann – da doch lieber nochmal Beverly Hills Cop einlegen und sich an die guten alten Zeiten erinnern ;-).

  • Charade – „Sehenswert“:

Ein Filmklassiker, den ich erst heuer zum ersten Mal gesehen habe und bei dem mir sofort klar wurde, weshalb er als Klassiker gilt. Ein grandioses Leinwandpaar, ein Plot mit mehr Wendungen als man zählen kann und eine leichtfüßige Inszenierung gespickt mit viel erheiternden Augenblicken, sorgen dafür, dass dieser Film das Prädikat „Äußerst sehenswert“ erhält.

  • Codename U.N.C.L.E. – „Ein Blick kann nicht schaden“:

Weshalb dieser Agentenstreifen von Guy Ritchie damals an den Kinokassen so schlecht performte ist mir ein Rätsel, wird einem doch alles geboten, was man sich von so einem Film nur wünschen kann – gutgebaute Typen, schlagkräftige Dialoge, schöne Frauen und die drohende Vernichtung der Welt. Das alles dann noch gemixt mit dem rasanten und pfiffigen Stil von Ritchie ergibt einen kurzweiligen Film, der auf jeden Fall wert ist geschaut zu werden.

  • Der Zauberer von Oz – „Am besten in Gesellschaft von Freunden“:

Man mag es kaum  glauben aber ich habe diesen Klassiker des Musicalgenres tatsächlich dieses Jahr zum ersten Mal gesehen – und obwohl ich durchaus verstehen kann, dass er zu seiner Zeit ein revolutionärer Film war, der in diesem Hinblick völlig zu Recht zum Klassiker avancierte, muss ich doch sagen, dass er nicht wirklich gut gealtert ist. Die Dialoge sind oft grenzwertig, das Schauspiel weit entfernt von herausragend und die Lieder bei weitem nicht solche Ohrwürmer, wie ich erwartet hätte. Den Status als Stück Filmgeschichte kann ihm trotzdem niemand mehr nehmen.

  • Die Entdeckung der Unendlichkeit – „Ein Blick kann nicht schaden“: 

Seien wir mal ehrlich, erst durch diesen Film erfuhr die Welt tatsächlich von dem Schauspieler namens Eddie Redmayne – kein Wunder, bekam er doch für seine Darstellung der lebenden Physikerlegende Stephen Hawking glatt den Goldjungen in die Hand gedrückt, und das auch vollkommen zurecht. Immerhin bietet Redmayne eine berührende und packende Darstellung dieses außergewöhnlichen Genies. Alles in allem war ich vom Film allerdings ziemlich, enttäuscht trifft es nicht so richtig, sondern vielmehr verärgert, denn der Film reduziert das Leben und die wissenschaftlichen Leistungen von einem der größten Denker unserer Zeit zu einer Liebesgeschichte mit Seifenoper Charakter. Zwar spielt die Liebe in fast jedem Biopic auch eine gewichtige Rolle aber noch viel wichtiger sind doch jene Errungenschaften, welche diese Personen so außergewöhnlich machen, dass sie eines Biopics überhaupt würdig erscheinen, und ich kann mit großer Sicherheit behaupten, würde ich eine Person die den Namen Hawking vorher noch nie gehört hat nach diesem Film fragen, was seine große wissenschaftliche Leistung war, wäre die Antwort vermutlich „Äh…die Entdeckung der Unendlichkeit?“

  • Die Frauen von Stepford – „Lieber Finger weg“:

Hier ein Vertreter der Kategorie „Unnötige Remakes, die dem Original nicht das Wasser reichen können“. Sei es nun das mittelmäßige Spiel der meisten Darsteller, die großen Logiklöcher oder die langweilige Inszenierung – man findet einfach nicht viele Punkte, die für den Film sprechen und das einzige was einem im Gedächtnis bleibt sind die Performances der Altmeister Glenn Close und Christopher Walken.

  • Dom Hemingway – „Sehenswert“:

So schwarz und abstrus wie man es von den Briten gewohnt ist – das wäre wohl eine treffende Beschreibung für diese Komödie/Tragödie mit Jude Law in der Hauptrolle, der einmal zeigen kann wie viele Schimpfwörter er eigentlich kennt – einfach nur köstlich.

  • Dredd – „Sehenswert“:

An diesem Film kann man hervorragend sehen, wie sehr ein Projekt unter einem miesen Vorgänger und schlechtem Marketing leiden kann. Denn jeder der trotz dieser bösen Vorzeichen einen Blick riskiert findet in Dredd eine stylische, knallharte Comicverfilmung, die völlig zu Unrecht gefloppt ist.

  • Hairspray – „Ein Blick kann nicht schaden“:

Wer großen Anspruch sucht ist bei dieser Musicalverfilmung sicher Fehl am Platz – wem der Sinn hingegen nach einem süßen Plot, mitreißender Musik und coolen Tanzeinlagen steht, der wird hier einen Feelgood-Movie finden, der 90 Minuten pure Unterhaltung verspricht. Als Bonus gibt es John Travolta in seiner wahrscheinlich besten Rolle seit Jahren.

  • Interstellar – „Absolut sehenswert“: 

Christopher Nolan, ein Name, der den meisten auch nur halbwegs Filmbegeisterten inzwischen ein Begriff ist, ein Name, der ausreicht um so manchen Cineasten ins Kino zu locken, ohne dass er überhaupt etwas über die Handlung weiß, ein Name, der für außergewöhnliche Kinoerlebnisse steht. Interstellar ist genau so ein Kinoerlebnis, einer jener seltenen Filme, die mit jeder Sichtung besser und besser werden, die einem unter die Haut gehen und die trotzdem oft übersehen werden. Meine Empfehlung an alle, die sich bei der ersten Sichtung etwas schwer damit taten: wagt einen erneuten Versuch, denn dieser Film ist es wert.

  • Kill your Darlings – „Ein Blick kann nicht schaden“:

Wer schon immer mal wissen wollte, was Ginsberg, Carr, Kerouac und Burroughs so getrieben haben um als Wegbereiter der Beat Generation in die literarische Geschichte einzugehen, der könnte sich wahrhaft schlechtere Beschäftigungen suchen, als sich dieses fiktionale, aber durchaus von wahren Begebenheiten inspirierte, Drama mit Radcliffe, DeHaan, Huston und Foster anzuschauen.

  • Kubo – Der tapfere Samurai – „Sehenswert“:

LAIKA brachte dieses Stop-Motion Abenteuer 2016 in die Kinos und bewies damit, dass die Technik ohne weiteres mit den gängigeren Methoden wie Zeichnungen und Animationen mithalten kann. Zusätzlich bietet der Film neben der unglaublichen visuellen Erfahrung auch noch eine rührende Geschichte mit guter Aussage, nette Figuren und ein paar schöne Wendungen, die man nicht auf Anhieb kommen sieht.

  • Lügen macht erfinderisch – „Am besten in Gesellschaft von Freunden“:

Man stelle sich eine Welt vor, in der alle immer die Wahrheit sagen würden – und ich meine wirklich immer, zu jeder Zeit, in jeder Situation – und nun stelle man sich vor, man wäre jenes Individuum, welches das Lügen erfindet…wäre das nicht unglaublich!? All die Möglichkeiten! Genau diese vielversprechende Prämisse liegt dieser Komödie mit und von Ricky Gervais zu Grunde. Leider weiß der britische Comedian nicht viel mit der kreativen Grundidee anzufangen, lässt viele Witze links liegen und versteift sich viel zu sehr auf eine unnötig dramatische Liebesgeschichte.

  • Nightcrawler – „Absolut sehenswert“:

Wenn es einen Mann gibt, der 2014 den Oscar in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ wirklich verdient hätte, dann ist das Jake Gyllenhaal für sein mitreißendes Porträt eines Mannes der nach Erfolg strebt und bereit ist dafür über Leichen zu gehen. Ein Thriller der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt!!!

  • Pets – „Ein Blick kann nicht schaden“:

Gut, verglichen mit anderen Animationsfilmen der letzten Jahre ist Pets wahrlich nicht der große Wurf. Speziell nach der ersten Sichtung im Kino war ich etwas enttäuscht, hatte ich mir doch aufgrund des Trailers (!) etwas anderes vorgestellt. Aber nach einer abermaligen Sichtung muss ich doch sagen, dass ich durchaus finde, dass der Film zu hart kritisiert wurde. Die Animationen sind sehr nett anzusehen, die Geschichte bietet einiges an Spannung und viele nette und lustige Ideen und der Film allgemein einen unterhaltsamen Abend vor dem Fernseher.

  • Predestination – „Sehenswert“:

Was als faszinierender Zeitreise-Thriller beginnt, entwickelt sich gegen Ende hin zu einem wahren Fest für Freunde eines gepflegten Twists, bis er es leider mit der letzten Enthüllung doch ein Stückchen zu weit treibt und das Terrain des auch nur im entferntesten Möglichen leider weit hinter sich lässt. Trotzdem eine unterhaltsame und spannende Wahl für den nächsten Science Fiction Abend.

  • Rampart – „Ein Blick kann nicht schaden“:

Woody Harrelson zählt für mich zu jener Gruppe von großartigen Schauspielern, denen in den letzten Jahren glücklicherweise ein Comeback gelungen ist (auch wenn er nie wirklich weg war, so flog er doch einige Jahre zumindest unter meinem Radar). Es verwundert somit nicht, dass Harrelsons Portrait eines harten Cops mit  Alkoholproblem exquisit anzuschauen ist. Leider bleibt das Script sowie die Inszenierung weit hinter dieser Performance zurück und lässt den Film zu einem äußerst durchschnittlichen Cop-Drama verkommen.

  • Ratatouille – „Sehenswert“:

Ein weiteres Werk aus der Pixar-Schmiede, dass dank viel Herz, Witz und Liebenswürdigkeit ein Film ist, der Groß und Klein begeistern kann.

  • Riddick – Chroniken eines Kriegers – „Am besten in Gesellschaft von Alkohol“:

Bevor er sich als Groot mit nur 3 kleinen Worten in unsere Herzen sprach, war Vin Diesel der Actionheld des anbrechenden neuen Jahrtausends. Und hier findet sich ein geradezu klassischer Vertreter dieser frühen Phase – ein etwas stumpfer Plot, stellenweise fragwürdige Effekte und eine dezente bis hölzerne Mimik. Trotzdem bewirkt die Nostalgiespritze, dass man schmunzelnd den Kopf schüttelt und dessen ungeachtet weiter schaut.

  • The Imitation Game – „Absolut sehenswert“:

Nur selten erlebt man so etwas, der Film ist zu Ende, die Lichter im Kino gehen an, der Abspann flimmert über die Leinwand und kein Mensch im Publikum rührt sich, niemand unterhält sich, alle scheinen abwesend, gedanklich noch immer bei dem gerade erlebten. The Imitation Game war einer der wenigen Filme, die mir solch ein Erlebnis bescherten – und das liegt nicht nur an dem unglaublich tragischen Ende, sondern auch an allem was davor passiert. An all den Höhen und Tiefen durch welche die Figuren gehen, an den herausragenden Leistungen der Schauspieler, welche diesen Figuren das notwendige Leben einhauchen und an den kleinen Worten ganz zu Anfang „Based on a true Story“, die uns wieder einmal vor Augen führen, dass das Leben die spannendsten Geschichten schreibt.

  • The Infiltrator – „Ein Blick kann nicht schaden“:

Basierend auf der wahren Geschichte des Undercover-Drogenfahnders Robert Mazur zeigt Bryan Cranston hier einmal mehr, warum es die richtige Entscheidung war dem Sitcom-Dschungel den Rücken zu kehren und sich größeren und ernsteren Rollen zuzuwenden. Leider verblasst der Film, obwohl er an und für sich keine großen Mängel aufweist, sehr schnell und hinterlässt wenig bleibenden Eindruck. Trotzdem ein guter Undercover-Cop-Suspense-Thriller, den man sich ohne weiteres mal abends anschauen kann.

  • The Voices – „Am besten in Gesellschaft von Freunden“:

Leider ist dieser Film ein weiterer Beweis dafür, dass sich die Amerikaner schwer damit tun Schwarze Komödien im Stile der Briten oder Skandinavier zu machen. Zwar bietet der Streifen rund um einen schizophrenen Sunnyboy, der seine Medikamente vielleicht doch nicht hätte absetzen sollen, einige Lacher, auch einige, die einem im Halse stecken bleiben, doch zu oft überschreitet er die Grenzen hin zur aufrüttelnden, beklemmenden Tragödie. So fühlt sich der Zuseher hin und her gerissen was teilweise soweit geht, dass er sich für die Lacher in den vorhergehenden Szenen ob deren Grausamkeit schämt.

 

Puh, das war es auch „schon“ mit all jenen Rezensionen, die sich so im Laufe der Zeit angesammelt hatten. Nachdem ich jetzt (zumindest was die Fernsehsichtungen angeht) wieder auf gleich bin, dürft ihr euch nächste Woche dann auf eine deutlich kürzere Ausgabe dieses Formats freuen 😉 ! Ich hoffe trotzdem, dass euch der Artikel zusagt und der ein oder andere von euch vielleicht sogar einen Film für sich entdeckt hat. Wir lesen uns beim nächsten Mal!

 

27 Kommentare zu „Rezensionsleichen in meinem Keller

Gib deinen ab

  1. Gute Idee, die so vergessenen Werke noch einmal in Kurzform zu würdigen. Ich hab mir das ja auch irgendwann in meiner ‚Kurz und Knackig‘ Rubrik angewöhnt, auch weil ich gar nicht die Zeit hätte zu allen gesehenen Filmen eine ausführliche Rezension zu schreiben.

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    1. Danke☺️….genau das war auch mein Problem, irgendwann hab ich einfach gemerkt, dass ich niemals genug Zeit aufbringen kann um für alle Filme, die ich so schau eine ausführliche Rezension zu schreiben also musste einfach eine Idee her wie ich diese Problem lösen kann und einstweilen denk ich ist die gefundene Lösung ganz gut😉

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      1. Lässt sich auch sehr viel besser lesen als so lange ausufernde Kritiken zu nur einem Film. Und manchmal braucht man auch keine Millionen Worte um einen Film zu bewerten. Ich werd dann mal zukünftig bei dir weiter lesen. 🙂

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      2. Find es auch irgendwie ganz spannend weil man so sehr gut lernt sich mit möglichst wenigen Worten gut auszudrücken und seine Meinung zu etwas zu formulieren. Das freut mich…ich werd auch mal bei deinem Kurz und Knackig reinlesen😉

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    1. Ja, ging mir schön langsam auch so, dass ich das Gefühl hatte, dass mir die Rezensionen immer mehr über den Kopf wachsen und sich immer weiter aufstauen…das wollt ich einfach unterbinden weil ich den Blog ja vorwiegend als Hobby betreibe und er vor allem Spaß machen soll😉!
      Danke, hab mich bemüht das Bewertungssystem etwas humoristisch anzuhauchen😊

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  2. Sehr schönes Konzept! Ich tue mich mit dem Schreiben von Kurzrezensionen leider wahnsinnig schwer, meine letzten wurden in etwa so lang wie meine „normalen“ (die auch immer länger werden…). Vielleicht sollte ich mir auch mal mehr Filme am Stück vornehmen, dann muss ich kürzer werden, damit es kein Buch wird.

    PS: der einzige Film, den ich völlig anders sehe als Du ist übrigens ‚Wizard of Oz‘. Keine Ohrwürmer?
    Weeeeeeeeee’re off to see the Wizard,
    the Wonderful Wizard of Oz *sing* 😉

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    1. Ich hab eigentlich auch so meine Probleme damit mich kurz zu halten aber bei den ganzen Filmen die ich so neben Kinobesuchen und Serie schau wächst mir die Sache sonst einfach schön langsam über den Kopf. Außerdem ist es doch auch irgendwie eine gute Übung zu versuchen seine Meinung in möglichst wenigen Worten auf den Punkt zu bringen (auch wenn es eigentlich mehr Spaß macht sich en detail in eine Rezension zu vertiefen)😉.

      Ja, ich hatte schon vermutet, dass mir bei meiner Meinung zu Zauberer von Oz nicht viele Leute zustimmen werden aber ich kann einfach nichts dagegen machen – ich hab ihn mir sogar 2 mal angesehen weil ich es zuerst gar nicht recht glauben wollte aber auch nach der 2 Sichtung fand ich ihn nicht mehr als „Okay“, wobei ich ihm natürlich nicht absprechen will, dass er für die damalige Zeit bahnbrechend war.

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  3. Wow, da ist ja einiges zusammengekommen. Einiges kenne ich schon anderes (noch) nicht, so fehlt mir „Birdman“ leider immer noch. Dafür hatte ich bei „Der Zauberer von Oz“ einen ganz anderen Eindruck: vor ein paar Jahren auch erst spät gesehen, doch komplett begeistert und erstaunt wie gut der Film gealtert ist… 😀

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    1. Ja, deswegen hab ich mich für dieses neue Format entschieden weil ich einfach gemerkt hab, dass sich immer mehr auftürmt und ich nicht mehr hinterher komm…und es soll ja doch noch Spaß machen und ein Hobby sein und nicht zu stressiger Arbeit mutieren😉!

      Es ist echt immer wieder spannend wie unterschiedlich man manche Filme aufnimmt🤔😉! Aber bei Birdman bin ich mir ziemlich sicher, dass der dir gefallen wird😉

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      1. Das ist mein Problem, wenn ich mich ganz auf einen Film fokussier komm ich meistens nicht unter 500 Wörter und bei 4-5 Filmen in der Woche allein im TV noch zusätzlich zu Kinobesuchen und Serien wird das einfach zu viel😉

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      2. Ok, soviel komme ich gar nicht zum Schauen. Bei mir sind es nur im Urlaub so viele Filme und da blogge ich ganz gerne ausführlicher. Ansonsten höchstens 1-2 Filme pro Woche und evtl. eine Serie alle zwei Wochen.

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      3. Bei mir sind es schon einige Filme die Woche…dafür schau ich etwas sporadischer Serien…dafür da dann meistens gleich mal eine ganze Staffel in nur wenigen Tagen! Und dann muss man ja auch noch die Bücher bedenken die ich lese…ach ja, und arbeiten und soziale Kontakte pflegen quetsch ich dann auch noch irgendwie dazwischen 😜

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  4. An ein ähnliches Konzept hatte ich auch schon gedacht. Machen ja wirklich viele. Schade, zu einigend avon hätte ich gerne ausführliche Einzelkritiken gelesen. Birdman beispielsweise, den ich ja gar nicht soooo gut fand. Oder auch The Voices. Nightcrawler fand ich auch richtig stark. Da müsste ich auch was dazu geschrieben haben 🙂
    Wir haben offensichtlich zu wenig Zeit! 🙂

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    1. Ja, bei ein paar hätte ich auch gerne ausführlichere Rezensionen verfasst aber ich wollte jetzt einfach mal auf gleich kommen…vielleicht wird es ja zu dem ein oder anderen in der Zukunft trotzdem mal eine Einzelrezension geben😉

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