„VERfilmt&ZERlesen“ auf der Diagonale’18

Meine lieben Leser und Leserinnen,

ihr könnt euch meine Freude gar nicht vorstellen, als ich vor einigen Wochen eine Mail in meinem Eingang vorfand, die mir bestätigte, dass ich als Pressemitglied für die Diagonale 2018 akkreditiert wurde. Damit wird dies mein erstes Filmfestival, von dem ich euch in offizieller Funktion als Pressevertreterin berichten darf und das erste Mal ist einfach immer etwas besonderes. Besonders auch deswegen, weil es sich zusätzlich um jenes Filmfestival handelt, welches bereits seit vielen Jahren in meiner Heimatstadt stattfindet. Doch was verbirgt sich genau hinter dem klingenden Namen „Diagonale“. Nun, ein Blick auf die offizielle Homepage schenkt dem Interessierten aber noch Unwissenden jene kurze Beschreibung der Intentionen der Veranstalter:

„Die Diagonale – Festival des österreichischen Films versteht sich als Forum für die Präsentation und Diskussion österreichischer Filmproduktionen. Ziel und Aufgabe der Diagonale ist die differenzierte, vielschichtige und kritische Auseinandersetzung mit dem heimischen Kino sowie dieses Filmschaffen stärker in die mediale Aufmerksamkeit und damit in den öffentlichen Diskurs zu rücken. Dementsprechend stehen die Filmemacher/innen und ihre Arbeiten im Zentrum des Festivals, das mit seiner akzentuierten Programmauswahl eine einzigartige Möglichkeit bietet, das österreichische Filmschaffen in seiner ganzen Vielfalt kennen zu lernen, aktuellen künstlerischen Tendenzen nachzuspüren und so manche filmische (Wieder-) Entdeckung zu machen.“ 

(http://www.diagonale.at/festival/)

Aus diesem Text geht sehr schön hervor worauf das Hauptaugenmerk der Diagonale liegt und dennoch gibt er nur einen kleinen Hinweis darauf, was die Diagonale tatsächlich bedeutet. Denn sie ist mehr als bloße Präsentation, mehr als schlichte Vorführung, sie ist der Versuch Brücken zu bauen, Filmschaffende mit Filminteressierten zusammenzubringen, den Dialog zu fördern und so eine neue Art der Vernetzung zu erreichen. Dieser Anspruch zeigt sich deutlich im äußerst umfangreichen Rahmenprogramm – hier gibt es neben Filmeinführungen der Filmschaffenden persönlich, zu offenen Diskussionen rund um das Thema Film, Kino und Zukunftsperspektiven, bis hin zu ausgelassenen Aftershowpartys und anregenden Gesprächen beim gemeinsamen Brunchen vieles zu entdecken, was das Besucherherz höher schlagen lässt.

Neben dem Rahmenprogramm weiß allerdings auch das oben bereits erwähnte Hauptaugenmerk eines jeden Filmfestivals, nämlich die Filme selbst, wahrlich zu überzeugen (hier findet ihr den Link zum Filmprogramm) – ein paar meiner persönlichen Highlights des Programms sind „Murer – Anatomie eines Prozesses“, „Licht“, „L’Animale“ sowie „WIR TÖTEN STELLA“. Aber nicht nur Spielfilme sind im dicht gepackten Programm zu finden, auch Kurz-, Dokumentar- und sogar Experimentalfilme stehen auf dem Plan – hier sollte also wirklich jeder etwas nach seinem Geschmack finden können.

All jene von euch, die es leider nicht schaffen werden persönlich diesem Fest des österreichischen Films beizuwohnen, sollten in den nächsten Tagen auf jeden Fall dran bleiben und mich auf meiner spannenden Reise durch die Diagonale Graz begleiten (natürlich werde ich mich nach Kräften bemühen euch einen möglichst umfangreichen Einblick in das bunte Treiben zu verschaffen). Freut euch also schon auf Dienstagnacht, wo es mit meinem ersten Beitrag zur Eröffnungsfeier losgeht.

Danke für’s Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal – stay tuned…

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4 Gedanken zu “„VERfilmt&ZERlesen“ auf der Diagonale’18

  1. Grade mal das Programm des Festivals durchgeblättert, 3 Filme habe ich davon gesehen:
    – Licht (mag ich sehr)
    – Der Mann aus dem Eis (durchwachsen, aber tolles Bild und grandioser Ton)
    – Teheran Tabu (zauberhafter Animationsfilm)

    Gefällt 1 Person

    • Genau😉! Hab heut übrigens erst gesehen, dass du mir gestern eine Mail geschickt hast…eine ausführliche Antwort darauf kriegst du im Laufe des Tages aber vorweg schon mal so viel, geht alles soweit klar wie du geschrieben hast😉👍

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