Kinofilme Oktober 2018 – Mein persönliches Ranking

So, nachdem die Kinovorschau für den November mit etwas Verspätung gestern erschienen ist, will ich euch natürlich auch mein monatliches Ranking der Kinofilme, welche ich im vergangenen Monat gesehen habe, nicht vorenthalten. Da der Oktober für mich eine Art Neuanfang in studentischer Hinsicht bedeutete und mit viel Zug- und Busfahrten einherging (alles total langweiliges Zeug, dass hier nur ganz am Rande erwähnt wird), ist meine Ausbeute an Kinobesuchen auch eher dürftig – gerade einmal sieben Mal war ich im Kino, darunter waren 5 Filme Erstsichtungen. Aber nun genug von mir – fangen wir gleich mal mit der meiner Meinung nach faulsten Tomate im Korb an…


Die Enttäuschungen:

Platz 5 – Johnny English 3

Prädikat: Am besten in Gesellschaft von Alkohol

Dieser lauwarme Aufguss des ersten Teils, der bereits ein lauwarmer Aufguss aller Agentenkomödien davor war, bot leider außer einem wie immer grandiosen Rowan Atkinson nichts, was den Film darüber hinaus zum Hingucker gemacht hätte. Meine ausführlicher Meinung könnt ihr durch einen Klick auf den Titel lesen.

Platz 4 – Venom

Prädikat: Am besten in Gesellschaft von Freunden

Was hatte dieser Film doch für Potenzial, Tom Hardy in der Hauptrolle, das Wissen der Studios darum, dass man auch mit einem R-Rating Geld verdienen kann und Tom Hardy in der Hauptrolle! Aber leider verwandelte sich der strahlende Ritter in schimmernder Rüstung nur allzu schnell in einen Trunkenbold mit Bierbauch. Gut, ganz so dramatisch ist das ganze jetzt vielleicht doch nicht aber wer genau wissen will, weshalb sich der neueste Streich von Sony bei meinen Enttäuschungen wiederfindet, der muss einfach nur auf den Titel klicken.


Das solide bis starke Mittelfeld 

Platz 3 – The Happytime Murders 

Prädikat: Kann man mal schauen, muss man aber nicht

Ja, der Film war doch stellenweise sehr zotig und etwas unter der Gürtellinie aber nachdem einem genau das im Trailer versprochen wurde, kreide ich das dem Film nicht an, ganz im Gegenteil, da ich wusste worauf ich mich einstellen musste, konnte ich bei vielen der Gags sogar herzhaft lachen. Was mich allerdings etwas gestört hat, war das verschenkte Potenzial, denn abseits von ein paar netten Ideen weiß der Film nicht viel mit seiner Prämisse, rund um unter uns lebenden Puppen, anzufangen und deswegen hatte diese Cop-Comedy handlungstechnisch keinerlei Innovationen zu bieten.

Platz 2 – Halloween 

Prädikat: Ein Blick kann nicht schaden

Ich bin selber ganz erstaunt, fühle ich mich doch im Horrrorgenre an und für sich nicht so zu Hause, dass der neueste Beitrag zum Halloween-Franchise mich wirklich so sehr überzeugen konnte. Die Spannung wird konstant aufrechterhalten und obwohl der Film doch ein paar Klischees bedient, weiß er auch immer wieder geschickt mit den Erwartungen der Zuschauer zu spielen. Meine ausführliche Meinung zu dem Film könnt ihr durch einen Klick auf den Titel lesen.


Mein Highlight 

Platz 1 – Bad Times at the El Royal 

Prädikat: Sehenswert

Ein stilistischer Augenschmaus mit hervorragenden Darstellern und einer irren Story ist den Machern mit diesem wilden Ritt für die Sinne gelungen. Auch wenn er nicht ganz an sein Vorbild Tarantino herankommt, schafft Drew Goddard es doch meisterlich seine abgedrehte Geschichte rund um ein paar Fremde, die in einem Motel aufeinander treffen, vor den Augen des Zuschauers zu entfalten. Ach ja, auch hier gibt es noch eine ausführliche Kritik, zu der ihr durch einen Klick auf den Titel gelangt.


Und das waren sie auch schon, meine fünf Sichtungen des vergangenen Monats, in der für mich passenden Reihenfolge. Wie schaut es denn bei euch so aus? Welche Filme habt ihr euch im Oktober angeschaut? Welche konnten euch überzeugen und von welchen ratet ihr eher ab? Lasst es mich doch in den Kommentaren wissen.

Danke für’s Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal – stay tuned…

2 Kommentare zu „Kinofilme Oktober 2018 – Mein persönliches Ranking

Gib deinen ab

  1. Hoi, Mara.
    Sieben Kinobesuche in einem Monat laßen sich doch auch sehen, denke ich. Zumal mit dem kostbaren Gut „Zeit“ ja ein ganzes Leben betritten werden muß. 🙂
    Nebenbei haust Du hier einen Post neben dem anderen raus (ich bin schon froh, wenn ich mit meinen Kommentaren/Mails auf dem Laufenden bleibe) – also Kudos, Madame!

    Netterweise war Drew Goddard Drehbuchschreiber für die Serie „Alias“, in der Quentin Tarantino einmal die (überzeugende) Rolle eines durchgeknallten Psychopathen gab.
    Persönlich verstehe ich den Hype um Tarantino als Filmemacher nicht wirklich. Vermutlich, weil er mir seine zelebrierte Gewalt etwas zu sehr auf einen Sockel stellt.

    bonté

    Liken

    1. Hey Robert,
      ja, der Oktober lief wieder ganz gut…ich kann wohl sagen, dass ich mein Tief aus der ersten Hälfte des Jahres überwunden habe. Danke, inzwischen läuft es mit der Regelmäßigkeit der Beiträge wieder besser…ich plane zur Zeit auch einfach viele Beiträge im Voraus, damit ich stressiger Zeiten etwas besser überbrücken kann. Aber das mit dem nicht Hinterherkommen kann ich wirklich gut nachvollziehen….es ist nicht immer einfach dieses Hobby mit seinem „echten“ Leben unter einen Hut zu bringen 😉 .
      Ich muss ja sagen, dass ich eigentlich seit meiner Jugend ein großer Fan von Tarantino bin, vielleicht auch deswegen weil ich seine „Zelebrierung“ meist eher als satirische Überspitzung wahrnehme und niemals als bloßen Selbstzweck.
      Liebe Grüße

      Liken

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