Kinofilme November 2018 – Mein persönliches Ranking

Und da wären wir mal wieder, ein weiterer Monat ist vorüber und obwohl ich zur Zeit aufgrund einer nervigen Erkältung ans Bett gefesselt bin, wollte ich mir die Zeit nehmen und euch mein Ranking jener Kinofilme präsentieren, die ich im November auf der großen Leinwand gesehen habe. Um es gleich mal vorweg zu nehmen, der November war kinotechnisch ein recht brauchbarer Monat, findet sich doch tatsächlich nicht eine einzige echte Enttäuschung auf der Liste…apropos Liste, fangen wir doch einfach gleich mal mit dem für mich „schlechtesten“ Film im November an…


Das solide bis starke Mittelfeld:

Platz 7 – Suspiria

Prädikat: Kann man mal schauen, muss man aber nicht

Hier haben wir ein Remake, das wohl eher als neue Adaption eines Stoffes gesehen werden kann, denn für ein echtes Remake entfernt sich der Film einfach zu sehr von seinem Vorgänger. Diese Abweichungen waren für mich, die sich das Original erst nach der Sichtung des Remakes zu Gemüte geführt hat, allerdings gar nicht das Problem. Mein Problem bestand in den recht unterschiedlichen Tonalitäten des Films, die für mich nicht homogen ineinander greifen wollen. So ist das Gesamtwerk schwächer als seine einzelnen Teile. Außerdem tappt der Film am Ende in eine Falle, in die beinahe alle Werke, die das Horrorgenre auch nur streifen, meiner Meinung nach tappen – nämlich eine ausformulierte Erklärung für etwas Übernatürliches bieten zu wollen. Eine ausführliche Rezension dazu folgt in den nächsten Tagen, wenn es mir wieder etwas besser geht.

Platz 6 – Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen

Prädikat: Ein Muss für Fans

Auf diesen Film habe ich mich wirklich gefreut, weil mich der erste Teil damals sehr begeistern konnte. Die Fortsetzung bietet zwar viele schöne Momente für das Harry-Potter-Fanherz, allerdings entkommt er einfach nicht dem Fluch vieler mittlerer Teile eines Franchise, nämlich als reine Expositionsplattform für die kommenden Teile zu dienen. Zu meiner ausführlichen Rezension kommt ihr durch einen Klick auf den Filmtitel.

Platz 5 – Verschwörung 

Prädikat: Kann man mal schauen, muss man aber nicht

Auch dazu bin ich euch noch eine ausführliche Rezension schuldig aber private Verpflichtungen und die bereits erwähnte Erkältung haben mich in den letzten Tagen einfach etwas lahmgelegt. Aber kommen wir nun zum Film: Verschwörung funktioniert als eigenständiger Action-Thriller erstaunlich gut, auch wenn die Handlung hier und da etwas repetitiv und vorhersehbar ist, kann man doch seinen Spaß mit der gelungenen Inszenierung und einer knallharten Protagonistin haben. Als weiterer Teil der Millenium-Trilogie funktioniert er hingegen weniger gut. Man merkt eindeutig, dass ein anderer Autor für das Werk verantwortlich zeichnete, haben sich doch sowohl die Figuren als auch das gesamte Genre stark verändert – während die ersten Filme noch mehr an Detektivgeschichten mit Actioneinschlag erinnerten, bietet Verschwörung eher eine Art weiblichen Bond an.

Platz 4 – Operation: Overlord

Prädikat: Ein Blick kann nicht schaden

Dieser Film hat mich wirklich überrascht…nach dem Trailer dachte ich ja zunächst, hier würde mich so ein B-Movie Zombie-Streifen von Anfang bis Ende erwarten, aber ich wurde positiv überrascht, denn die erste Hälfte, wenn nicht sogar gute Zweidrittel des Films, haben rein gar nichts mit Zombies zu tun, sondern präsentieren sich als äußerst gut inszenierter Kriegsfilm. Vor allem die erste Szene erinnert an starke Filme wie „Der Soldat James Ryan“. Gegen Ende hin kommen dann die Zombies ins Spiel und selbst da hat mich der Film noch dank einiger recht gruseliger und mancher witzig übertriebener Szenen positiv überrascht. Auch zu diesem Film könnt ihr euch meine ausführliche Rezension durch einen Klick auf den Titel durchlesen.

Platz 3 – Nur ein kleiner Gefallen 

Prädikat: Ein Blick kann nicht schaden

Hier war ich umso begeisterter, lieferte mir der Film doch genau das, was ich mir nach dem Trailer erhofft hatte, eine gute Mischung aus Komödie und Mystery-Thriller. Während manche Stimmen meinen, dass die Elemente nicht sehr überzeugend zusammengeführt werden, fand ich den Mix äußerst gelungen gehandhabt. Ich hatte auf jeden Fall eine Menge Spaß im Kinosaal und kann den Film tatsächlich allen weiterempfehlen, die den Trailer interessant finden. Und wer hätte das gedacht, auch hierzu gibt es eine Rezension und auch diese könnt ihr durch einen Klick erreichen (unglaublich wie produktiv ich in diesem Monat war 😉 ).


Meine Highlights: 

Platz 2 – Bohemian Rhapsody 

Prädikat: Sehenswert

Ja, man kann diesem Film so einiges vorwerfen: die Zeitlinie wird ziemlich durcheinander geschüttelt, es ist eigentlich kein Biopic über die Band sondern nur über Freddy und manche wichtige Lieder werden viel zu schnell abgetan beziehungsweise vollkommen übergangen. Aber das alles ist meiner Meinung nach nebensächlich und wird problemlos aufgewiegt, wenn ich mich einfach über zwei Stunden hervorragend unterhalten fühle. Der Film mag es nicht immer so genau mit der Wirklichkeit nehmen aber er hat das Herz am rechten Fleck und weiß genau wie er sein Publikum in seinen Bann ziehen kann. Wie bereits bei vielen der anderen Filmen gibt es auch hier eine Rezension, die ihr über den Titel aufrufen könnt.

Platz 1 – Aufbruch zum Mond 

Prädikat: Absolut sehenswert

Für mich hatte der Film beinahe alles, was ich mir von einem hervorragenden Biopic erwarte: einen starken Hauptdarsteller, einprägsame Bilder und eine unglaubliche Geschichte. Chazelle schafft für mich mit seinem Film über Neil Armstrong eindeutig den Hattrick und liefert abermals ein großartiges Werk ab. Auch hier heißt es nur auf den Titel klicken, um mehr zu erfahren.


Das war es auch schon wieder mit meinem Ranking und ich muss nochmal sagen, dass mir der November kinotechnisch wirklich sehr gut gefallen hat. Selbst die niedrigeren Plätze bewegen sich alle um die 7/10 Punkten und waren spannend bis unterhaltsam. Somit hoffen wir mal, dass es im Dezember so positiv weitergehen wird…welche Filme mich da so ins Kino locken werden, präsentiere ich euch übrigens in ein paar Tagen in meiner Vorschau für den Kinomonat Dezember.

Jetzt würde mich aber natürlich auch noch interessieren, wie eure Kinomonat denn so war? Was habt ihr gesehen, was hat euch überzeugt, wo musstet ihr ungläubig den Kopf schütteln? Lasst es mich doch in den Kommentaren wissen…

Danke für’s Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal – stay tuned…

7 Kommentare zu „Kinofilme November 2018 – Mein persönliches Ranking

Gib deinen ab

  1. Deine Top Drei habe ich im Kino gesehen. Aufbruch zum Mond war nicht so gut wie seine ersten beiden Filme, aber immer noch ein Film, den viele Regisseure als besten Film in ihrer Vita stehen hätten. Nur ein kleiner Gefallen hat mir trotz Blake Lively auch gefallen, auch wenn der Film leicht überdreht war. Bohemian Rhapsody war für mich die erwartete Enttäuschung, schlicht und einfach, weil er zu oft die Gegebenheiten verdreht und auch technisch und erzähltechnisch eher Mittelmaß war.

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      1. Naja, Hate ist vielleicht ein bisschen viel. Der Film ist solide bis ok. Allerdings auch ein bisschen lala langweilig. 😂

        Gefällt 1 Person

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