Das Filmjahr 2018: Superheldenfilme/Comicverfilmungen | Podcast #1 — DerStigler

Wie angekündigt, könnt ihr euch hier nun die erste Episode des großen Kino-Jahresrückblicks von mir und dem Stigler anhören. Nachdem es unser erster Podcast überhaupt ist, bitten wir um ein klein wenig Nachsicht und freuen uns natürlich immer über hilfreiche Tipps und Ratschläge. Außerdem möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ihr leider nicht direkt über meine Seite auf die Audiodatei zugreifen könnt, das Hochladen hat sich leider als ziemlich knifflige Angelegenheit erwiesen – aber zum Glück gibt es ja die praktische Funktion des Rebloggens 😉 .

Bleibt mir nur mehr, euch viel Spaß bei unserem Rückblick auf die Superheldenfilme 2018 zu wünschen!

Wir lesen (und hören) uns demnächst wieder…

Ein frohes neues Jahr 2019 und herzlich willkommen auf DerStigler.com. Ich bin aus meinem Winterurlaub zurück und bringe euch zugleich ein neues Format. Zusammen mit der lieben Mara aka Ainu89 von VERfilmt&ZERlesen zusammengetan um einen Podcast aufzunehmen. Ich wünsche euch viel Spaß mit unserem Pilotprojekt! Superheldenfilme/Comicverfilmungen Podcast

über Das Filmjahr 2018: Superheldenfilme/Comicverfilmungen | Podcast #1 — DerStigler

14 Kommentare zu „Das Filmjahr 2018: Superheldenfilme/Comicverfilmungen | Podcast #1 — DerStigler

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  1. Namaste, Mara.
    Doch, den Bayern in mir freut dann doch immer die Wärme der österreichischen Sprachmelodie. Ein fein gezwirbelter Podcast sowieso.
    ‚Black Panther‘ könnte man/frau als einen, weitaus populäreren, Bruder von ‚Blackkklansman‘ einstufen. Vermutlich weil der Superheld eher in der Wohlfühlbucht vor Anker liegt. Denke ich. Anmerkenswert erscheint mir der Widerspruch einer fortschrittlichen Gesellschaft zu teils archaischen Gepflogenheiten. Die Einstellung der Dora Milaje – Gehorsam ist alles – wäre hier nur ein Aspekt.
    Mit dem Aufschlag von ‚Infinity War‘ wirbelte wochenlang ein Konfetti-Sturm der Begeisterung durch das Net. Mir persönlich stellte sich allerdings alsbald die Frage in den Weg, warum Thanos eine nachvollziehbare (!) Motivation für seinen universellen Genozid habe. Genozid bleibt Genozid – irgendwie.
    ‚Venom‘ lässt sich zwischenzeitlich, guten Gewissens, in der Abteilung für „Verschönerung von Konzernbilanzen“ abstellen. Fire & forget!
    Wie ich mich durch die Reviews zu ‚Spider-Man: Into The Spider-Verse‘ gearbeitet hatte, kam ich dann doch zu einer Hoffnung: Der, dass nicht jeder Superhelden-Film nach dem Marvel-Schema zu funktionieren hat. Erfrischend!
    Apropos „Uber-Marvel“…Ihr habt während der interessanten Stunde auch festgehalten, dass Marvel einige lose Fäden (zwischen seinen Filmen) hängen hat. Anmerkenswert, weil Marvel gernst bescheinigt wird ALLES zu einem filmischen Gesamtkunstwerk verknüpft zu haben.
    Heilige Salben eben…😎

    Auch wenn ich kein Fan des Genres bin – ich habe eine Lieblingsverflimung eines Comics. ‚Scott Pilgrim vs The World‘.

    bonté

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    1. Hallo Robert,
      freut mich zu hören, dass dir unsere erste Episode gefallen hat. Muss ja zugeben, dass ich anfangs etwas nervös war aber zum Glück bin ich ja nicht auf den Mund gefallen und im nach hinein hat mir das ganze dann auch so viel Spaß gemacht, dass ich wirklich schauen will, dass ich vielleicht regelmäßiger Podcasts zu unterschiedlichen Themen produziere.
      Was Black Panther angeht gebe ich dir vollkommen recht, gerade diese Dualität des Films, die durch die komplette Abschottung Wakandas auf mehreren Ebenen erreicht wurde, hat für mich recht gut funktioniert…wobei Blackkklansman meiner Meinung nach eindeutig der viel bessere Film ist.
      Was die „Nachvollziehbarkeit“ angeht, hast du natürlich von dieser Position aus vollkommen recht – für Genozid kann es nie eine Motivation geben, die diese Gräueltat rechtfertigen könnte. Ich denke aber das „nachvollziehbar“ hier eher als „überhaupt existent“ zu verstehen ist, denn ein großes Manko der meisten Schurken in Superheldenfilmen ist, dass sie eigentlich keinerlei Motivation für ihre Taten spendiert bekommen. Ein ganz krasses Beispiel stellt hier der Bösewicht aus Justice League dar, dessen Antrieb die gesamte Welt zu zerstören im Film von Wonder Woman ca so beschrieben wird „Er lebt einzig um zu herrschen und zu zerstören“….da denkt man sich dann schon als Zuschauer „Okay, schön für ihn“. Und Thanos bekam im Infinity War wenigstens eine Hintergrundgeschichte spendiert durch die der Zuschauer dann nachvollziehen konnte, weshalb sich der Charakter zu dem entwickelte, was er jetzt ist – nämlich zu einem Massenmörder, der aber davon überzeugt ist, dies für ein größeres Wohl zu tun. Dh man findet nicht den Genozid nachvollziehbar sondern lediglich die Charakterentwicklung.
      Und auch da muss ich die recht geben, Marvel hat in seinem MCU bei weitem noch nicht alle losen Enden zu einem Abschluss gebracht, wobei mich das nicht wirklich stört…immerhin sind es jetzt 20+ Filme innerhalb von 10 Jahren und die größeren Sachen wurden alle erklärt oder zu einem Abschluss gebracht und das Universum ist ja auch nach Endgame noch nicht an seinem Ende angelangt.

      Scott Pilgrim ist tatsächlich ein ganz toller Film und es gibt ja auch so einige Comicverfilmungen, die sich weit abseits des typischen Superheldenfilms bewegen…zb ist auch „Road to Perdition“ eine Comicverfilmung.

      Liebe Grüße

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      1. …ich höre gernst zu, wenn leidentschaftlich & fundiert über Film gesprochen wird. 🙂

        Im Grunde baut Thanos‘ komplettes Treiben auf einem faschistoiden Kern (ein besseres Universum als Ergebnis eines Genozids), der im Film aber offenbar keine sonderliche Reflexion/Hinterfragung erhält. Das unfassbar Selbstgefällige findet dadurch seine Banalisierung. Damit endet die Charakterisierung Thanos‘ bereits, bevor sie überhaupt angefangen hätte.
        Im direkten Vergleich zu Nolans ‚Dark Knight‘, landet ‚Infinity War‘ damit formvollendet im Straßengraben. Denke ich. 😇

        Der Gegenspieler in ‚Justice League‘ war vermutlich eher ein retuschierter Oberlippenbart…

        bonté

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      2. Hast du den Film „Infinity War“ denn gesehen? Denn dort findet durchaus einiges an Hinterfragung durch gleich mal mehrere der anderen Figuren statt und der Wahnsinn des Charakters zeigt sich ja gerade in der Tatsache, dass er sich trotz aller gegenteiligen Argumente nicht von seinem Handeln abbringen lässt…insofern ist es nicht groß anders als beim viel gelobten Joker, bei dem man auch trotz guter Argumente auf taube Ohren stößt.

        Der vermeintlich entfernte Moustache war wohl weniger Gegenspieler als viel mehr Todesstoß…

        Liebe Grüße

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      3. …nope (sieh mich jetzt elegant in Asche hechten 😌). Ich ging bei den gesehenen Besprechungen davon aus, dass die Helden Thanos auch mit Argumenten traktieren. In den Kommentaren unter den gesehenen Reviews, wie bei Open-Mic-Diskussionen stolperte ich aber mehr als einmal über offene Bewunderung für Thanos. Von daher meine Schräglage.
        Sorry für ein Nitpicking meinerseits… 🙂

        Der Oberlippenbart war wohl die Feder, die das Faß zum Überlaufen brachte.

        bonté

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      4. Ist ja kein Problem, man muss ja nicht alles gesehen haben 😉
        Aber ich denke durchaus, dass eben nicht die eigentlich Tat, sondern die gut ausgearbeitet Charakterisierung hier die Bewunderung der Leute ausgelöst hat. Ebenso wie niemand jetzt wirklich damit einverstanden ist was der Joker so aufführt aber jeder die Figur faszinierend findet. Und wie gesagt, man kann bei Thanos zumindest nachvollziehen woher er kommt und wieso er sich in diese Radikalität entwickelt hat…aber keine Sorge, banalisiert wird seine Handlung durch diese Hintergrundinformationen zum Charakter meiner Meinung nach auf keinste Weise.

        Obwohl der Film durch die Gesichtebehaarung eigentlich mehr Publicity bekommen hat als er verdient hätte!

        Liebe Grüße

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      5. …Du siehst mich beruhigt wieder aus der Asche stolpern. 😎
        Hast Du meinen Nachtrag zu Deinem Ausblick auf Dezember lesen können?
        Erklärt vielleicht das eine bis andere.

        bonté

        Gefällt 1 Person

      6. Hab mir deinen Nachtrag gerade durchgelesen – der ging wohl bedingt durch das Fieberdelirium irgendwie unter, tut mir wirklich sehr leid!, – und ja, der erklärt tatsächlich so einiges.
        Bei mir ist es genau umgekehrt…ich war früher eher selten im Kino, wahrscheinlich auch weil ich aus einem ziemlichen Kaff komme und das einzige Kino in der näheren Umgebung in meiner Jugend leider schließen musste, und hole daher die „versäumte“ Zeit umso intensiver nach. Da kommt mir natürlich auch die Unlimited Card von UCI sehr zu gute, da ich hier für eine Pauschale von 24,90 im Monat so oft ins Kino gehen kann, wie ich will. Würde sich eines der Programmkinos hier dazu durchringen können vielleicht ein ähnliches Angebot auf die Beine zu stellen, müsste ich nicht so viele der allseits gepriesenen Indie-Perlen im Heimkino nachholen…aber wahrscheinlich rentiert sich so ein Pauschalsystem für die kleineren Kinos einfach nicht.

        Liebe Grüße

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      7. …Dein Fieberdelirium entschuldigt alles. Und ich hatte dann auch in der Hinsicht vermutet.
        In meinen jungen Jahren hatte ich glücklicherweise ein Programmkino im nächsten Städtchen. Das Gesehene öffnete mir die Augen für die Kunst des Films.
        Mein erster Film darin war übrigens ‚Blade Runner‘ – & ich hatte den ganzen Kinosaal für mich! 😄

        Stimmt, die großen Kinoketten können leichter Querfinanzieren.

        bonté

        Gefällt 1 Person

      8. Ich könnte dir gar nicht mehr sagen, welcher Film tatsächlich mein erster Kinofilm gewesen ist, aber nachdem bei uns am Lande eher nur die Großproduktionen gezeigt wurde, tippe ich mal auf König der Löwen oder etwas ähnliches 😉

        Liebe Grüße

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      9. …sorry, ich bin heute im Quassel-Modus. Meine Sicht auf die besten Star Wars-Filme habe ich Dir damals auch noch getippt. Just in case… 🙂
        Bin dann auch schon ruhig für heute.
        bonté

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      10. …mein wirklich allererster Film im Kino war ‚Die Weiße Feder‘. Allerdings in einer Wiederaufführung (ganz so alt bin ich dann doch nicht).
        Allein war ich zum ersten Mal in einem Bond ‚Leben Und Sterben Lassen‘ (hier dann auch in einer Wiederaufführung – Du siehst, ich war kinotechnisch ordentlich hintenan).

        Anregende Unterhaltungen sind stets ein Quell der Freude. Freut mich.

        bonté

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      11. Wiederaufführungen waren bei uns ganz und gar unüblich und ich freue mich, dass in den letzten Jahren wenigstens ein, zwei Kino in meiner Nähe ab und an mal alte Filme wieder aufführen…aber das sind echt ganz besonderen Ausnahmen, die vielleicht ein oder zweimal im Jahr vorkommen.

        Liebe Grüße

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