„Die Kunst des toten Mannes“ / „Velvet Buzzsaw“ (Netflix) – Kritik — Film plus Kritik – Online-Magazin für Film & Kino

Am Wochenende habe ich mir für Film plus Kritik den neuen Netflix-Original-Film „Die Kunst des toten Mannes“ (im original „Velvet Buzzsaw“) angeschaut. Wieso der Film leider einiges von seinem Potenzial auf der Strecken liegen lässt, erfahrt ihr hier, in meiner Rezension…

Bereits fünf Jahre ist es her, als Regisseur Dan Gilroy und Schauspieler Jake Gyllenhaal als Traumduo mit dem Thriller „Nightcrawler“ Cineasten weltweit das Fürchten lehrten. Bis ins Detail ausgearbeitete Charaktere, treffsichere Dialoge und eine subtil mitschwingende Bedrohlichkeit ließen das Werk innerhalb kürzester Zeit zum Geheimtipp avancieren. Nachdem sich beide Virtuosen danach anderen Projekten zuwandten, versuchen […]

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2 Kommentare zu „„Die Kunst des toten Mannes“ / „Velvet Buzzsaw“ (Netflix) – Kritik — Film plus Kritik – Online-Magazin für Film & Kino

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  1. Konban wa, Mara san.
    Wenn nun das Horrorelement wie überstehender Zierrat wirkt, könnte man/frau auf den Gedanken kommen, dass hier jemand auf den Zug angesehenen Erfolgs aufzuspringen gedachte. Sich ein wenig in das Licht von ‚Get Out‘ oder ‚A Quiet Place‘ zu lehnen (weil Horror mit einem Mal im Feuilleton beachtet wird).
    Wäre das der Grund, warum mordende Kunst dem Drehbuch beigebuttert wurde, würde sich der kritisch, zynische Blick auf den Kunstmarkt selber ein Bein stellen.
    Apropos…
    Es mag ja nett angedacht sein, die verstumpfte Abgehobenheit von Kunstkonsumenten zu beleuchten, wenn sie eine offensichtliche Leiche (abgerissener Arm) für eine Kunstinstalation halten. Allerdings würde bereits der Geruch im Raum jeden Besucher zum nächsten Verantwortlichen treiben.
    Und geht nicht jemand, vor Öffnung einer Galerie, durch die Austellungsräume, um zu sehen ob alles seine Ordnung hat? 🙂
    bonté

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Robert,
      es könnte natürlich sein, dass bewusst der Schritt Richtung Horror gewählt wurde weil dort zur Zeit der Trend hintendiert allerdings habe ich eher die Vermutung, dass der Regisseur ein großer Fan von David Lynch ist und sich an einer Annäherung an der Großmeister des Skurrilen versuchte, leider mit nur mäßigem Erfolg.
      Also deinen zweiten Einwand sehe ich als berechtigter, da es normalerweise üblich ist, vor Museums-Öffnung nochmal einen Rundgang zu machen, bei ersterem allerdings sehe ich kaum ein Problem, da eine Leiche eigentlich nicht so schnell zu stinken beginnt und außerdem es sicher nicht die erste Kunstinstallation mit echtem Blut wäre, man denke einmal an alte Hasen wie Nitsch.

      Liebe Grüße

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