Ralph reichts – Mit viel Witz und Charme direkt ins nächste Level

Hallo zusammen,

bevor ich mir Ende Januar die Fortsetzung „Chaos im Netz“ für Film plus Kritik im Kino angeschaut hatte, habe ich natürlich die Gelegenheit genutzt und mir endlich mal den Vorgänger „Ralph reichts“ zu Gemüte geführt. Und was soll ich sagen, der Film wusste mich zu begeistern. Wieso, weshalb, warum…das erfahrt ihr nach einer kurzen Zusammenfassung der Handlung.


Ralph hat die Nase gestrichen voll: Spiel für Spiel zerstört er von neuem ein Hochhaus, damit sein Kumpel Felix mit dem magischen Hammer der Held sein kann, und wie dankt man ihm seinen Einsatz als Schurke – er wird in den Matsch geworfen und muss jede Nacht ganz alleine auf einem Müllberg schlafen. Mit seiner Situation mehr als unzufrieden, beschließt Ralph eines Tages das Undenkbare zu wagen und sich auf den Weg zu machen, um seine eigene Heldenmedaille zu ergattern. Doch das ist schwerer als gedacht und als ihm die Rennfahrerin Vanellope dann auch noch das hart erkämpfte Objekt der Begierde wieder entreißt, geht der Spaß erst so richtig los.


Wer diese Zusammenfassung nun leicht irritierend findet, dem sollte ich wohl noch eine kleine Zusatzinfo mit auf den Weg geben: „Ralph reichts“ ist ein Animationsfilm, der in einer Arcade-Halle spielt und die Spielfiguren dabei zum Leben erweckt.
Was passiert mit den pixeligen Gesellen, wenn die Lichter des Abends ausgehen? Wo landen jene, deren Spiel für immer eingemottet wird? Wie geht es den Figuren bei ihrer teils äußerst eintönigen und stereotypen Beschäftigung? Alles Fragen, von denen wohl die wenigstens wissen, dass sie darauf eine Antwort haben wollen – bis sie dann den Film zu sehen bekommen.
Denn Disney hatte hier ein hervorragendes Händchen und bewies mit dem 2012 erschienen Streifen, dass sie auch abseits von Prinzessinnen, tierischen Sidekicks und sporadisch eingestreuten Liedern zu überzeugen wissen. Das liegt allem voran an der großen Liebe zum Detail, man merkt dem Film zu jeder Zeit an, dass wahre Kenner hier am Werk waren, sei es bei den einzelnen Soundelementen der Figuren, der parodistischen Beleuchtung der simplen Spielverläufe oder der Animation der Figuren.
Aber nicht nur der Schein weiß zu überzeugen, auch die Geschichte greift wichtige Themen wie Akzeptanz (anderen ebenso wie sich selbst gegenüber), Freundschaft und Selbstvertrauen auf und verpackt diese in ein für Klein wie Groß verständliches Gewand.

Alles in allem ist „Ralph reichts“ ein perfekter Garant für einen vergnüglichen Fernsehabend auf der Couch, sei es nun mit Kiddys oder ohne.

Prädikat: Sehenswert

Danke für’s Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal – stay tuned…

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