„Drachenzähmen leicht gemacht 1 + 2“ – Eine Freundschaft, die Welten verbindet

Hallo zusammen,

nachdem bereits letzte Woche der dritte Teil der „Drachenzähmen“-Reihe in den Kinos anlief, war es für mich an der Zeit, mir endlich mal die ersten beiden Teile zu Gemüte zu führen – gesagt, getan. Eine Freundin kam mit dem DVDs vorbei, eine Pizza wurde bestellt und schwuppdiwupp waren beide Filme auch schon wieder vorbei – 3 Stunden vergehen eben wie im Flug, wenn man Spaß hat. Doch worum geht es eigentlich…

Hicks ist der Sohn des Häuptlings jenes Wikingerdorfes, welches sich auf der beschaulichen Insel Berk niedergelassen hat. Doch so idyllisch wie man meinen könnte ist die Insel gar nicht, denn neben den schwierigen klimatischen Bedingung ist zusätzlich auch noch jederzeit mit einem Drachenangriff zu rechnen. Auch Hicks ist, trotz seiner prominenten Stellung in der Dorfhierarchie, alles andere als glücklich, mit seiner schmächtigen Figur, seinem zarten Wesen und seiner unersättlichen Neugierde taugt er wahrlich nicht zum großen Krieger. Doch als sich eines Tages sein Weg mit dem eines verwundeten Drachens kreuzt, entsteht daraus eine Freundschaft, die alles verändern sollte.


Sowohl der erste als auch der zweite Teil lassen sich durch diese kurze Einführung sehr gut handlungstechnisch umreißen, da es in beiden Filme im Kern um die alles überwindende Freundschaft des ungleichen Paares geht. Abseits dieser fundamentalen Botschaft, finden sich aber genügend Unterschiede, um beiden Werken ihre Eigenständigkeit zuzusprechen. Vor allem die gekonnte Mischung als Bekannten und neuen Charakteren macht den Reiz des zweiten Teils aus, während der erste es hervorragend versteht eine geheimnisvolle Welt zu erschaffen.
Auch die Animationen wissen zu gefallen, selbst wenn einem der Unterschied von vier Jahren zwischen den Veröffentlichung bei einem direkten Vergleich schon sehr deutlich ins Auge springt; wie sollte es aber auch anders sein, bedenkt man einmal die immensen technischen Fortschritte, die im Animationsbereich in den letzten Jahren bis Jahrzehnten vonstatten gingen.
Lobend muss ich auch die deutsche Synchronisation erwähnen, natürlich unterscheiden sich einige der Charakternamen recht deutlich vom englischen Original, allerdings finde ich, dass die deutschen Ersatz-Namen allesamt auf die jeweilige Figur abgestimmt wirken; außerdem machen die Sprecher einen wirklich guten Job bei der Verkörperung ihrer Schützlinge.
Doch eigentlich sind es die liebevoll designeten Drachen, die allen anderen locker die Show stehlen. Hier muss man vor dem kreativen Einfallsreichtum der Verantwortlichen hinter den Artworks einfach den Hut ziehen, denn kein Drache gleicht dem anderen, so lassen sich die unterschiedlichen Arten stets selbst im größten Getümmel einfach voneinander unterscheiden.


Alles in allem sind Teil 1 und 2 der „Drachenzähmen leicht gemacht“-Saga wunderbare Animationsfilme, mit dem Herz am rechte Fleck, einer tollen Botschaft und hervorragendem Artdesign, die Jung wie Alt begeistern können und für mich eines der Highlights der Dreamworks-Schmiede darstellen. Auf die Sichtung des dritten Teils, die sicher nicht mehr lange auf sich warten lassen wird, freue ich mich auf jeden Fall nach diesen äußerst gelungenen Vorgängern schon sehr.

Danke für’s Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal – stay tuned…

3 Kommentare zu „„Drachenzähmen leicht gemacht 1 + 2“ – Eine Freundschaft, die Welten verbindet

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