Meine Kinovorschau für den April 2019

Hallo zusammen,

wer mag es glauben, aber es klopft tatsächlich schon der April an unsere Türen – hoffentlich bringt er sogar noch frühlingshafteres Wetter als der noch etwas unbeständige März, denn da fällt dann zumindest mir der (Spazier-)Gang zu meinem bevorzugten Lichtspielhaus in der lauen Abendluft gleich noch leichter. Nachdem ich nun ausgiebig meinen sehnsüchtigen Phantasien über die warme Jahreszeit gefrönt habe und ein Blick aus dem Fenster in den wolkenverhangenen Himmel mich wieder auf den Boden der Tatsachen geholt hat, fangen wir lieber mit der Liste jener Filme an, die mich im April in die Kinos locken könnten.


4. und 5. April

1.) Shazam!

Auch wenn mich das DCEU bisher nur mit den wenigstens Filmen wirklich überzeugen konnte und mich mit manchen sogar regelrecht enttäuscht hat, scheinen die Verantwortlichen doch etwas aus ihren vergangenen Fehlern gelernt zu haben…zumindest lässt mich der Trailer zu „Shazam!“ auf einen wilden Ritt mit viel komischen Momenten hoffen.

2.) Friedhof der Kuscheltiere

Stephen King Verfilmungen sind so eine Sache, während es einige großartige Perlen, vor allem im Thriller-Bereich, zu entdecken gibt, zählt der Großteil der bisherigen Adaptionen nicht gerade zur hohen Filmkunst. Nachdem mich allerdings die erneute Verfilmung des Kultklassikers „Es“ vor zwei Jahren vollkommen aus den Socken gehauen hat, bin ich gerne bereit auch diesem neuerlichen Versuch eine gelungenen Adaption auf die Beine zu stellen eine Chance zu geben.

3.) The Remains

Normalerweise werden Dokumentationen hier ja eher stiefmütterlich behandelt, weshalb kann ich euch gar nicht sagen, es ist auf jeden Fall keine bewusste Entscheidung von mir, sondern hängt vermutlich viel eher damit zusammen, dass ich nur selten Dokumentationen abseits von zufälligen Funden auf 3SAT oder ARTE schaue. Aber diesen Film wollte ich hier trotzdem gerne erwähnen, weil mir erstens mein Kollege Daniel Krunz von Film plus Kritik davon vorgeschwärmt hat und er zweitens den Preis für den besten Dokumentarfilm bei der diesjährigen Diagonale einheimsen konnte.

4.) Die Kinder der Toten

Die meisten von euch werden es wohl nicht wissen aber ich bin bereits seit sehr frühen Jugendjahren ein großer Fan von Elfriede Jelineks Werken. Als ich dann von dieser Verfilmung gehört habe, die beinahe ohne jeglichen Dialog auskommen soll, wurde ich dann doch neugierig – eine Buchadaption der wortgewaltigen Jelinek ohne Dialoge…wie soll denn das funktionieren? Und je nachdem, wen man fragt, funktioniert es entweder überhaupt nicht oder hervorragend – also mal schauen.

11. und 12. April

1.) Hellboy – Call of Darkness

Auch wenn ich noch immer ein wenig enttäuscht darüber bin, dass Del Toro wohl nie den dritten Teil zu seiner Hellboy-Trilogie produzieren wird, scheint der Reboot, der sich etwas düsterer geben will, doch einen sehr unterhaltsamen Kinoabend zu versprechen…auch wenn mich das Design des großen roten Buben noch nicht ganz überzeugen konnte.

2.) Wildlife

Carry Mulligan und Jake Gyllenhaal in den Hauptrollen, Paul Dano das erste Mal als Regisseur hinter der Kamera und als Vorlage ein Buch von Richard Ford – was kann da schon groß schief gehen!?

3.) Niemandsland – The Aftermath

Kriegsdramen sind ja immer so eine Sache, aber der neue Film mit Keira Knightley und Alexander Skarsgård scheint sich, dank seines Settings zu Zeiten der Nachkriegsbelagerung Deutschlands, etwas hervorzutun. Mal schauen, ob der Streifen über eine schick produzierte Seifenoper hinauskommt.

4.) Christo – Walking on Water

Und gleich noch eine Dokumentation findet sich in dieser Vorschau, diesmal eine über ein Kunstprojekt des hoch angesehenen Künstlers Christo, welches er im Jahr 2016 in Italien „ausstellte“.

19. April

1.) Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit

Zumindest eine Oscarnominierung konnte Willem Dafoe für seine Darstellung des Ausnahmekünstlers einheimsen. Auch wenn der erhoffte Sieg erneut ausblieb, scheint dieses gefühlvolle Portrait eines zu sein, dass man sich als Fan von Biopics und Filmen generell nicht entgehen lassen sollte.

2.) Wenn du König wärst

Die Artus-Sage in die Neuzeit und auf einen Schulhof verpflanzt – kann das funktionieren? Wenn es nach Regisseur Joe Cornish geht lautet die Antwort „Ja“. Dem geneigten Publikum bleibt da wohl nur der Gang ins Kino, um sich selbst davon zu überzeugen, ob die Mischung aus Coming of Age und Fantasy wirklich was taugt.

24., 25. und 26 April

1.) Avengers: Endgame

Nach einem langen Jahr des Wartens ist es Ende April endlich soweit, Fans des MCU, wie ich einer bin, dürfen endlich auf der großen Leinwand erleben, wie es nach dem verheerenden Infinity War nun weitergehen soll. Schon klar, all jene, die nichts mit diesem Franchise anfangen können, finden diese Ankündigung wahrscheinlich so spannend, wie dem Gras beim wachsen zuzuschauen, aber ich bin mir sicher, auch als „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ damals im Kino anlief, gab es Leute, die das nicht die Bohne interessiert hat 😉 .

2.) Ein letzter Job

Auch wenn die bisherigen Kritiken wohl nicht so positiv ausfallen, kann ich doch nicht anders als mich auf diese Altherren-Partie, die einen auf Ocean’s 11 macht, zu freuen. Mit einem solchen Cast kann doch eigentlich gar kein kompletter Reinfall herauskommen – oder?!

3.) Tea with the Dames – Ein unvergesslicher Nachmittag

Wow, es findet sich sogar noch eine dritte Dokumentation diesen Monat auf meiner Liste – das ist, glaube ich, ein neuer Rekord. Naja, ist aber auch kein Wunder, denn wenn man die Grande Dames der Filmgeschichte Judi Dench, Maggie Smith, Joan Plowright und Eileen Atkins an einen Tisch bittet, dann kann eigentlich nur etwas Spannendes dabei herauskommen.

Weitere interessante Filmstarts:

  • Monsieur Claude 2 – 4.4.
  • Willkommen im Wunder Park – 11.4.
  • After Passion – 11.4.
  • Der Fall Collini – 18.4.
  • Lloronas Fluch – 19.4.
Quelle: www.skip.at

Und das waren sie auch schon, die für mich interessanteren Kinostarts des kommenden Monats. Wie ihr euch vielleicht denken könnt, freue ich mich vor allem auf das Monatsende, wenn endlich der neue Avengers zu sehen sein wird, aber auch abseits der großen Blockbuster scheint der April einiges zu bieten zu haben. Mal schauen, wie viele der aufgezählten Kandidaten ich mir dann wirklich auf der großen Leinwand anschauen werde, aber sollte ich es ins Kino schaffen, erfahrt ihr natürlich als erste davon.

Und wie schaut es bei euch so aus? Worauf freut ihr euch im April? Was könnte euch von der gemütlichen Couch locken?

Danke für’s Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal – stay tuned…

14 Kommentare zu „Meine Kinovorschau für den April 2019

Gib deinen ab

  1. Konban wa, Mara san.
    Shazzi Boy…
    Offensichtlich gab der neue Chef über das DCEU die nüchterne Parole aus „Wir machen jetzt witzige Superhelden-Filme!“. Schenkelklopf- & Halt-den-Bauch-Einlagen. Was meiner „These“ von dem Bud Spencer/Terence Hill-Filmen der Neuzeit erheblich nahe kommt. 🙂

    ‚The Kid Who Would Be King’…
    Der leider arg an der Kinokasse eingegangene Film von Joe Cornish ist vermutlich derjenige, der einer würdigen Adaption des König Artus Stoffes wieder am nächsten kommt. Näher zumindest als die aufgezwiebelten Versuche der letzten Jahrzehnte zumindest.

    ‚Hellboy’…
    Ron Perlmans Ansatz für den angeschrägten Dämonenlyncher aus der Hölle ist schon eine ziemlich hohe Vorlage. Vom Guillermos phantastischer Weltschöpfung garnicht erst zu reden.

    Und Ende des Monats findet dann das Hochamt des MCU statt…🙂
    Erwähnte ich eigentlich schon meine liebste Comic-Verfilmung?! (‚Scott Pilgrim‘)

    Wenn mir noch ein Trailer erlaubt sei…(nur um das Thema Film abzurunden 🙂):

    for your consideration

    bonté

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Robert,

      naja, was mein Kollege so berichtet hat (der ein großer Fan der Shazam Comics ist), wäre eine Verfilmung ohne Humor bei dieser Figur wohl kaum möglich gewesen, was ob der Prämisse eines Teenagers der plötzlich Superkräfte bekommt auch nicht verwundert. Offensichtlich dachte man sich bei DC eher „Okay, die Leute stehen offensichtlich auf schräge Vögel, also holen wie mal einen unserer eigenartigeren Charaktere aus der Mottenkiste“. Mir ist die Ausrichtung eigentlich ziemlich egal so lange am Ende ein Film herauskommt, der mich zu unterhalten weiß 😉 .

      Bei Hellboy bin ich irgendwie auch noch skeptisch…vor allem wegen dem Design von Hellboy, welches man im Trailer so sieht. Ich finde das schaut immer ein wenig so aus als wäre die aufgeklebte Stirn zu schwer und würde ihm deswegen weiter runter ins Gesicht rutschen. Und wie du sagst, an Del Toro heranzukommen ist immer eine knifflige Aufgabe.

      Ja, Scott Pligrim hast du tatsächlich schon das ein oder andere Mal erwähnt 😉 .

      Leider kann ich den Trailer nicht abspielen und wenn ich den Code in den Browser kopier kommt ein vollkommen anderes Video…zu welchem Film wäre er denn? Dann kann ich ihn ja einfach so schauen…

      Liebe Grüße

      Gefällt mir

      1. …sorry für die schlechte Anbindung des Trailers. Es geht in ‚Mission Of Hono(u)r‘ um die Erlebnisse polnischer Exil-Piloten, der 303 Squadron, die in der Battle of Britain kämpften. Nach der erfolgreichen Evakuierung in Dunkirk, dem zweiten wichtigen Sieg der Alliierten.
        Hier ein weiterer Trailer-Versuch…
        https://www.imdb.com/title/tt7515456/
        for your consideration

        bonté

        Gefällt 1 Person

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