„The Grand Tour“ Staffeln 1 bis 3 – Review

Hallo zusammen,

nachdem ich hier ja meist nur fiktive Serien bespreche, möchte ich heute mal über ein etwas anderes Format sprechen – eine Autosendung. Auch wenn diese Bezeichnung, sogar laut Aussagen der Moderatoren, eigentlich ziemlich unzureichend ist. Denn hier stehen nicht die präsentierten Gefährte im Mittelpunkt, sondern ganz eindeutig die Präsentatoren. Jeremy Clarkson, James May und Richard Hammond sind der Grund dafür, dass sich so viele Menschen weltweit damals die britische Variante von „Top Gear“ angeschaut haben, dass Amazon den drei Chaoten nach dem Ausstieg bei der BBC ein neues Zuhause bot, und dass „The Grand Tour“ sich für den Streaminganbieter nach wie vor rechnet. Es ist der britische Humor gepaart mit der unbeschreiblichen Chemie zwischen den drei Freunden, der mich die Folgen immer wieder und wieder anschauen lässt.
Und wer hätte das gedacht, es ist tatsächlich nicht nur ein warmer Aufguss à la Top Gear 2.0, sondern tatsächlich eine deutlich andere Herangehensweise. Natürlich steckt das Format mit gerade einmal drei Staffeln noch in den Kinderschuhen, das ist vor allem spürbar, wenn man die einzelnen Staffel miteinander vergleicht. Man hat das Gefühl, dass sich die Verantwortlichen wirklich Gedanken machen, analysieren was funktioniert und was nicht und dementsprechende Änderungen vornehmen. Ob man hier nun puren Geschäftssinn dahinter vermuten will oder nicht ist Einerlei, denn ich muss sagen, dass mir die momentanen Entwicklungen sehr gut gefallen. Man entfernt sich immer weiter von dem klassischen Formatgerüst, wie man es von der BBC kannte und fokussiert sich immer stärker auf das, was die Leute eigentlich sehen wollen: das Trio auf Grand Tour.
So gibt es in Staffel 3 deutlich mehr Länderspecials, Staffel 4 soll sogar Gerüchten zufolge nur mehr daraus bestehen, den nervigen miesepetrigen Ami sind sie zum Glück schon nach Staffel 1 wieder los geworden und auch der Versuch auf Biegen und Brechen irgendwelche Promis in die Sendung zu bringen, wurde zum Glück wieder verworfen. Ich persönlich werde zwar die „Conversation Street“ sicherlich schmerzlich vermissen, denn den Dreien beim Schäkern und Ablästern zuzuhören ist einfach köstlich, dennoch begrüße ich die prinzipielle Richtung, in die sich die Show entwickelt sehr und freue mich schon auf mehrfache Sichtungen der kommenden 4ten Staffel.

Alles in allem ist „The Grand Tour“ für alle Fans der alten „Top Gear“ Folgen mit Clarkson, May und Hammond ein Muss aber auch Neueinsteiger werden ihre Freude an dieser ganz eigenen und einzigartigen „Auto“-Sendung haben.

Danke für’s Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal – stay tuned…

3 Kommentare zu „„The Grand Tour“ Staffeln 1 bis 3 – Review

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  1. Mein großer Sohn hat so geweint, als es hieß, sie werden die Sendung SO nicht fortführen. Aber ganz ehrlich, die Specials waren immer mit Abstand die besten Folgen. Ich finde den Schritt jedenfalls gut und bin gespannt. (Auch wenn ich die Conversation Street wie du vermissen werde.)

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