Meine Kinovorschau für den Dezember 2019

Hallo zusammen,

freut ihr euch auch schon so auf Weihnachten? Nein? Nun, dann können ja vielleicht ein paar der kommenden Kinostarts eure Laune etwas heben – immerhin finden sich neben ein paar großen und von vielen heiß erwarteten Starts auch wieder ein paar Indieperlen, die es zu entdecken gilt, und Netflix mischt auch weiter ordentlich mit beim Oscarrennen. Aber lassen wir mal das foreshadowing  beiseite und befassen uns lieber gleich mal mit dem ersten Startwochenende.


Erstes Startwochenende (4. – 6.12.)

⇒ A rainy Day in New York

Woody Allen ist zurück. Und zwar wenig überraschend mit einer etwas anderen Liebesgeschichte im Herzen des Big Apple. Auch wenn die Prämisse, vor allem für diesen Regisseur, etwas einfallslos klingt, bin ich doch gespannt darauf, ob der Meister der skurril-witzigen Dialoge nach dem etwas enttäuschenden „Wonder Wheel“ wieder zu seiner Form gefunden hat.

⇒ Synonymes

Von der Berlinale-Jury mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet, handelt diese französisch-israelische Mischung aus Drama und Satire von dem Suchen und Finden der eigenen Identität in einer fremden Umgebung. Hört sich auf jeden Fall nach der nächsten must-see Indieperle an.

⇒ Gipsy Queen

Mal wieder eine deutsche Produktion, die mich tatsächlich interessiert. Das Drama rund um eine alleinerziehende Mutter, die über ein paar Schicksalsschläge schließlich den Boxsport für sich entdeckt, scheint eine fein erzählte, moderne Version der Rocky-Idee zu sein.

⇒ Die zwei Päpste

Ganz ehrlich, bei Namen wie Anthony Hopkins und Jonathan Pryce kann ich nicht anders, als die Ohren zu spitzen, erst recht, wenn es sich um einen Film handelt, der das Treffen von Papst Benedikt und Papst Franziskus vor der Amtsübergabe zum Thema hat. Ob Netflix hier wohl den nächsten Film als Kandidaten für die ein oder andere Oscarnominierung ins Rennen schicken möchte?!

Zweites Startwochenende (11. – 13.12.)

⇒ Black Christmas

Auch wenn ich die letzten Horrorschocker von Blumhouse eher mittelmäßig bis regelrecht schlecht fand, bin ich doch gerade zur Weihnachtszeit immer wieder für eine gute Horrorkomödie mit festlichem Einschlag zu haben – mal schauen, ob das was werden kann.

⇒ Supervized

Bereits in „Watchmen“ wurde das Thema kurz angeschnitten, aber das man die Probleme von in Rente geschickten Superhelden in einem eigenen Film aufarbeitet ist neu – und hoffentlich so unterhaltsam, wie es die Prämisse vermuten lässt.

⇒ Porträt einer jungen Frau in Flammen

Es kommt selten vor, aber manchmal reicht ein klangvoller Namen, ein wunderbares Poster und ein paar wohlwollende Worte eines Kritikers, dem ich vertraue aus, um meine Neugier an einem Film zu entfachen. So geschehen auch bei dieser mutmaßlichen Indieperle, die sich wohl um eine Malerin und ihr Model drehen soll.

⇒ Motherless Brooklyn

Nun versucht sich also auch Edward Norton als Regisseur – wenn man den Gerüchten darüber, dass er an diversen Sets sowieso gerne mal die Kontrolle an sich reißt, glauben schenken darf, vielleicht gar keine schlechte Idee. Auf jeden Fall macht der Trailer einen guten Job und heizt die Erwartungshaltung gegenüber dieses Thriller-Dramas ordentlich an.

⇒ The Kindness of Strangers

Ab und an braucht die Welt auch mal ein paar Wunder, gerade in einem magischen Ort wie dem Kino. Gut, dass Regisseurin Lone Scherfig so eine wundersame Geschichte rund um Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft rechtzeitig zur Weihnachtszeit in die Kinos bringt. Das ganze könnte natürlich auch fürchterlich nach hinten los gehen und in sentimentalem kitschigen Gedöns enden, aber hey, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

⇒ Jumanji – The next Level

Wohl kaum einer hätte damit gerechnet, dass die lose Fortsetzung des Kultfilms „Jumanji“ 2017 so einschlagen würde. Aber tatsächlich bot das neue Abenteuer rund um vier Bekannte, die gemeinsam ein Abenteuer bestreiten müssen, einiges an Unterhaltung und Charme, nicht zuletzt aufgrund des äußerst sympathischen Casts. Die Fortsetzung versucht nun den Überraschungserfolg des Vorgängers zu wiederholen und ich für meinen Teil hoffe einfach, dass ich erneut für zwei Stunden gut unterhalten werde.

Drittes Startwochenende (18. – 20.12)

⇒ Star Wars Episode 9

Hier nun mein Geständnis: ich war nie ein besonders großer Fan des Star Wars Franchise. Bereits die originale Trilogie ließ mich ziemlich kalt, die viel gehassten Prequels fand ich dann wohl als eine der wenigen ziemlich unterhaltsam, wenn auch nicht perfekt, Episode 7 fühlte sich dann zu sehr nach „Episode 4 2.0“ an und Episode 8 hatte zwar viele gute Ansätze, allerdings leider auch zu viele Ecken und Kanten, um als zweiter Film einer Trilogie zu funktionieren. Wie man nun plötzlich die „Skywalker-Saga“ zu einem runden Ende bringen will, ist mir zwar noch schleierhaft, aber ich werde es mir dann ja in knapp 3 Wochen im Kino anschauen können.

⇒ The Farewell

Es scheint fast so, als wäre im letzten Jahr nach dem Überraschungserfolg des Films „Crazy Rich Asians“ ein Ruck durch Hollywood gegangen, denn auch in „The Farewell“ dürfen plötzlich beinahe ausschließlich asiatische oder asiatisch-stämmige Schauspieler eine Geschichte über Familie, Zusammenhalt und Liebe, verpackt in eine herrlich bissige Komödie, erzählen.

Viertes Startwochenende (25. und 26.12.)

⇒ Cats 

Ja, auch ich war von den merkwürdigen Hybriden aus Katzen und Menschen, die uns in den ersten Trailern präsentiert wurden, mehr als irritiert, aber nachdem ich das Musical bisher noch nie gesehen habe, das Studio meinte, dass es noch ein wenig am Look arbeiten wird, und ein paar richtig gute Schauspieler unter den Katzerln zu finden sind, werde ich wohl doch mal einen Blick riskieren.

⇒ Alles außer gewöhnlich

Dass ich eine Schwäche für Geschichten habe, die auf wahren Ereignissen beruhen, muss ich an dieser Stelle wohl nicht mehr allzu ausführlich erwähnen, insofern ist er nur logisch, dass mich ein Film interessiert, der sich um zwei Männer dreht, die ihr gesamtes Herzblut in ihre Arbeit mit Autisten stecken und dabei beinahe am System zu zerbrechen drohen.

⇒ Spione Undercover

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich schau mir immer wieder gerne Animationsfilme im Kino an, immerhin wissen sie einen zumeist wenigstens ganz ordentlich zu unterhalten und ab und an entdeckt man sogar Perlen wie „Alles steht Kopf“ oder „Spider-Man A new Universe“. Dass es sich bei diesem Film um so eine Perle handeln wird, wage ich jetzt mal zu bezweifeln, aber zumindest verspricht der Trailer eine abgefahrene Prämisse, die sich hervorragend für so manchen schrägen Gag eignen könnte.

⇒ Als Hitler das rosa Kaninchen stahl 

Und noch eine deutsche Produktion, die mich in diesem Monat in den Kinosaal locken könnte, kein Wunder, basiert diese doch auf einem Roman, der die Gräueltaten des zweiten Weltkrieges mal auf eine ganz eigene Art und Weise aufarbeitet.

⇒ Pavarotti 

Und zum Schluss muss auch noch diese Dokumentation über eine der größten Stimmen der Musikgeschichte erwähnt werden. Denn kein anderer Tenor hat es geschafft die Opernarien dieser Welt so nachhaltig im Mainstream zu verankern wie Ausnahmetalent und Lebemann Luciano Pavarotti.

Quelle: www.skip.at

Und das war sie auch schon, die doch wieder recht lange Liste an Filmen, die mich im Dezember vielleicht in die Kinosäle locken könnten. Und wie schaut es bei euch so aus? Auf welche Filme freut ihr euch im Dezember? Hinterlasst mir doch einen Kommentar mit euren Favoriten.

Danke für’s Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal – stay tuned…

10 Kommentare zu „Meine Kinovorschau für den Dezember 2019

Gib deinen ab

  1. Alles Schnee von gestern:

    – Supervized = SchleFAZ im Kino. Grauenhaft langweilig inszeniert und ebenso gespielt.

    – Poträt einer jungen Frau in Flammen: Großartig!

    – Motherless Brooklyn: Großartig, ein genialer Jazz-Soundtrack wie einst „Fahrstuhl zum Schafott“

    – Kindness of Strangers: Auf der Berlinale 2019 waren wir alle entsetzt, wie der Film in Kitsch und Gutmenschentum versinkt…

    – Jumanji = Albernes Action-Kasperletheater für ganz einfache Gemüter

    – Alles außer gewöhnlich: Sehenswert, Vincent Cassel mal nicht in einer Gewalt-Rolle

    Grüße … Gerd

    Gefällt 1 Person

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