Kinofilme November 2019 – Mein persönliches Ranking

Hallo zusammen,

ein weiterer Monat ist Geschichte und schon bald liegt das Jahr 2019 endgültig hinter uns. Dieser Tatsache dürfte es auch geschuldet sein, dass es ich im November nicht eine einzige echte Enttäuschung auf der großen Leinwand zu Gesicht bekommen habe, denn bekanntlich ist es nun an der Zeit für die Award-Season und das bedeutet, dass die Studios nochmal alles raus hauen, was sie an möglicher awardwürdiger Ware zu bieten haben. Halten wir uns hier also nicht mit langen Vorreden auf, sondern schauen gleich mal, wie das Ranking der 5 von mir gesehenen Film so ausschaut.


Das solide bis starke Mittelfeld

Platz 5: Terminator – Dark Fate

Prädikat: Möge dies die letzte Fortsetzung in diesem Stil gewesen sein

Wie soll ich es sagen, ich bin was die Fortsetzungen zur Terminator-Reihe betrifft eigentlich bisher eher auf der wohlwollenden Seite gewesen. Keiner der Filme, mal abgesehen von Teil 1 und 2, konnte mich wirklich überzeugen, allesamt hatten sie teils gravierende Schwächen, aber trotzdem fühlte ich mich stets ausreichend gut unterhalten, um sie quasi durchzuwinken. Und genauso ist es auch diesmal, ich könnte nämlich nicht behaupten, dass ich den Kinosaal gelangweilt oder verärgert verlassen hätte, aber, und jetzt kommt ein großes Aber, ich würde mir trotzdem wünschen, dass die Reihe in dieser Form endlich beendet wird. Die Luft ist einfach raus, alle Geschichten scheinen erzählt zu sein und nicht einmal fähig Hände, wie die von Tim Miller und James Cameron, scheinen einen Film dieses Franchise noch über das Prädikat „Schon irgendwie in Ordnung“ hinausheben zu können.

Platz 4: Dr. Sleeps Erwachen 

Prädikat: Kann man mal schauen

Nun gut, man muss natürlich sagen, dass direkte Vergleiche zwischen einem Film aus dem Jahr 2019 und einem Klassiker der Horrorfilmgeschichte von einem der talentiertesten Regisseure aller Zeiten, vielleicht nicht ganz fair sind. Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, dass Regisseur Mike Flanagan durch seine deutlichen erzählerischen und visuellen Anleihen bei dem Vorgänger dieses Fass nun einmal selbst aufgemacht hat. Und während der Film an und für sich gar keine schlechte Figur macht, wenn auch keine besonders gute, ist es vor allem das Finale, das einmal mehr als deutlich beweist, dass eine zu augenscheinliche Kopie zumeist dazu verdammt ist an ihrem Original zu scheitern.

Platz 3: The Irishman

Prädikat: Sehenswert

Ja, auch ich will hier mal ganz klar betonen, dass das neueste Mafiaepos aus der Feder Martin Scorseses ein wirklich gelungener Film ist, der das für die Sichtung notwendige Sitzfleisch auf jeden Fall wert ist. Weshalb er es trotzdem nicht unter meine Highlights geschafft hat? Nun ja, weil ich ihn eben nicht als besonderes Highlight empfinde. Klar, er bietet mal einen anderen Blick auf das Gangsterleben, fernab von rauschenden Festen und scheinbar vergnüglichen Ballereien, trotzdem führt er insgesamt zu viele Figuren ein, die einen weniger kundigen Zuschauer schnell mal verwirren können, und die teilweise auch viel zu wenig Screentime bekommen, um ihre namentliche Einführung überhaupt zu rechtfertigen. Außerdem fühlen sich einige Szenen, gerade gegen Schluss hin, doch arg repetitiv an und ganz allgemein wollte der Funke bei mir, zumindest auf einer emotionalen Ebene, nicht so recht überspringen.

Die Highlights 

Platz 2: Parasite

Prädikat: Besonders sehenswert

Die Südkoreaner sind schon eine Liga für sich, wenn es um die Filmlandschaft geht, denn obwohl nur wenige der dortigen Produktionen ihren Weg in die hiesigen Kinos finden, sind die meisten von ihnen wahre Meisterwerke. So auch diese äußerst abgefahrene Mischung aus Drama, schwarzer Komödie und Thriller. Dabei ist der Film so eigen in seiner Atmosphäre und kommt mit so überraschenden Kurswechseln um die Ecke, dass es beinahe unmöglich erscheint die eigene Erfahrung, die man beim Schauen gemacht hat, in die passenden Worte zu fassen.

Platz 1: Le Mans 66 

Prädikat: Unbedingt anschauen 

Rennsportmuffel aufgepasst, denn hier kommt ein Film, der euer Blut für seine Dauer in Benzin verwandeln wird. Denn was den Machern hier für ein mitreißendes, gefühlvolles, hervorragend gespieltes Drama gelungen ist, ist wahrlich beachtlich. Deswegen kann ich an dieser Stelle eigentlich nur die Aussage in meinem „Prädikat“ wiederholen und euch die Sichtung wärmstens ans Herz legen.


Und damit wären wir auch schon wieder am Ende dieses Beitrages. Wie immer interessiert mich jetzt natürlich auch eure Meinung – Was habt ihr so in der letzten Zeit gesehen? Was konnte euch begeistern oder hat euch kalt gelassen? Wie fandet ihr die oben angeführten Filme? Hinterlasst mir doch einen Kommentar.

Danke für’s Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal – stay tuned…

9 Kommentare zu „Kinofilme November 2019 – Mein persönliches Ranking

Gib deinen ab

  1. Parasite hat mich auf hohem Niveau enttäuscht, die letzte halbe Stunde gefiel mir überhaupt nicht.
    LeMans66 ist großartig, ich würde Stand jetzt sagen, mein Film des Jahres und viel kommt nicht mehr. Den Rest hab ich nicht gesehen. Bin aktuell eher auf die Oscarsaison fokussiert

    Gefällt 1 Person

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