Der große Jahresrückblick 2019 – Serien

Hallo zusammen,

nachdem es letztens an dieser Stelle um mein Filmjahr 2019 ging, soll sich heute alles um mein Serienjahr drehen. Insgesamt bin ich wirklich sehr zufrieden mit dem vergangenen Jahr, was meinen Serienkonsum angeht – und zwar nicht nur auf qualitativer, sondern auch auf quantitativer Ebene. Um euch zu verdeutlichen, was ich meine, hier mal ein paar nackte Zahlen: Ich habe im vergangenen Jahr insgesamt 28 Staffeln gesehen, davon 10 erste Staffeln von mir bisher unbekannten Serien, 8 Folgestaffeln zu mit bereits bekannten Serien und 10 Staffeln, die ich bereits gekannt habe und die ich mir erneut angeschaut habe. Außerdem habe ich bei 3 Serien bereits mit der ersten Staffel begonnen, diese aber noch nicht beendet (bald sollte es also wieder Nachschub an der Review-Front geben 😉 ). Doch bevor wir zu meinen Highlights und Enttäuschungen kommen, erst mal eine etwas genauere Darstellung der von mir gesehenen Serien…

Die „neuen“ Serien

Haus des Geldes Staffel 1

Love, Death and Robots Staffel 1

The Grand Tour Staffel 1

Attack on Titan Staffel 1

The Frankenstein Chronicles Staffel 1

Die Einkreisung Staffel 1

Mindhunter Staffel 1

Agents of Shield Staffel 1

NOS4A2 Staffel 1

The Boys Staffel 1

Die Folgestaffeln

Criminal Minds Staffel 13

⇒ Haus des Geldes Staffel 2 und Staffel 3

Norsemen Staffel 2

The Grand Tour Staffel 2 und 3

The Big Bang Theory Staffel 11

The Strain Staffel 3

Die Rewatches

Hannibal Staffel 1-3

Elementary Staffel 5

⇒ The Mentalist Staffel 1-6

Die angefangenen Serien

⇒ Good Omens (1 Folge gesehen)

⇒ Black Mirror (1 Folge gesehen)

⇒ Taboo (5 Folgen gesehen)

Zu sämtlichen hier genannten Serien, mit Ausnahme von „The Mentalist“ und den „angefangenen Serien“, gibt es bereits ausführliche Rezensionen auf diesem Blog, die ich euch jeweils mit dem Namen verlinkt habe. Zu „The Mentalist“ wird es in Kürze eine Serienreview geben, sobald ich mit Staffel 7 durch bin. Nach dieser kurzen Erläuterung kommen wir nun aber endlich zu meinen absoluten Tops und Flops – alle Serien, die oben genannt sind und nicht unter den Tops bzw Flops zu finden sind, bewegen sich im soliden Mittelfeld und sind somit für Interessierte auf jeden Fall mal einen Blick wert.

Meine Tops

⇒ Haus des Geldes (Staffel 1, 2 und 3)

Bereits zu Beginn des Jahres durfte ich eines meiner absoluten Serienhighlights weiterschauen. Staffel 1 hatte ich eigentlich bereits Ende 2018 begonnen, dann im Jänner 2019 beendet und kurz darauf auch gleich die zweite Staffel quasi in einem Zug durchgesuchtet. Im Sommer war dann Staffel 3 an der Reihe und auch hier war es erneut Liebe auf den ersten Blick.

The Grand Tour

Diese Entdeckung auf Prime hat mich besonders gefreut, denn nachdem die drei schrulligen Engländer eine wirklich große Lücke in meinem Herzen nach ihrem Ausstieg (/Rauswurf) bei Top Gear hinterlassen hatten, freute ich mich umso mehr, das Trio wieder auf aberwitziger Mission zu erleben. Und nur mal zum besseren Verständnis für all jene, die mich nicht so gut kennen: ich habe privat mit Autos absolut nichts am Hut und trotzdem liebe ich The Grand Tour – so witzig finde ich diese Herren.

Love, Death and Robots

Seit langer Zeit bin ich eine Verfechterin der Animationskunst, die so viel mehr ist als schlichte Kinderunterhaltung. Das beweist auch diese Anthologieserie mit animierten Kurzfilmen auf äußerst beeindruckend Art und Weise. Nicht nur die Stile zeigen das inzwischen sehr breite Spektrum im Animationssektor, auch die erzählten Geschichten könnten unterschiedlicher kaum sein. Hier sollte also wirklich für jeden was dabei sein.

Attack on Titan

Endlich kam ich dank Netflix dazu diesen unter Kennern inzwischen zum Kult avancierten Anime anzuschauen, und nach so einer eindrucksvollen ersten Staffel, warte ich nun schon viel zu lange sehnsüchtig darauf, dass auch die zweite Staffel endlich online geht. Denn die Geschichte rund um eine in Angst lebende Gesellschaft, welche von haushohen Titanen heimgesucht wird, ist nicht nur extrem spannend erzählt, sondern auch noch unglaublich ansprechend gezeichnet.

The Boys

Wer die ganzen Superhelden schön langsam satt hat und gerne einmal einen ebenso zynischen wie bösen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, der ist hier genau richtig. Ganz ähnliches versuchte in diesem Jahr bereits der Film „Brightburn“ indem er die Frage stellte „Was wäre, wenn Superman nicht gut gewesen wäre?“ – The Boys setzt den Gedanken „Was wäre, wenn Superman ein Arschloch gewesen wäre?“ dabei auf herrlich abgedrehte und äußerst konsequente Weise um.

Meine Flops

NOS4A2

Eigentlich gefiel mir der Trailer zu dieser vollkommen anders gearteten Vampirgeschichte sehr gut und auch die ersten paar Folgen wussten noch eine angenehme Atmosphäre rund um ein großes Mysterium zu spinnen. Aber leider bekommt man zu schnell mit, dass sich alles ständig wiederholt, und auch wenn man manche Aktionen der „Heldin“ anfangs noch nachvollziehen kann, wirkt sie doch spätestens bei der dritten ausweglosen, unbedarften Handlung eher unfähig als mutig.

Criminal Minds Staffel 13

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie gern ich diese Serien damals zu ihrer Anfangszeit gesehen habe. Selbst der Ausstieg einiger Hauptdarsteller konnte meiner Begeisterung damals keinen Abbruch tun. Aber inzwischen muss auch ich leider sagen, dass die Serie ihren Zenit wohl einfach überschritten hat, und das liegt gar nicht so sehr daran, dass zwei weitere Hauptcharaktere die Serie kurz hintereinander verlassen haben (/mussten), sondern viel mehr daran, dass der Ersatz nicht lange genug am Leben bleibt, um dem Zuschauer irgendetwas zu bedeuten. Und wenn man ganz ehrlich ist, bleibt man bei einem schlichten Crime Procedural, nach einer gewissen Anzahl von Staffeln, vor allem wegen der Charaktere am Ball und weniger wegen der Fälle, die sich irgendwann ziemlich ähneln.

Hannibal Staffel 3

Gleich mal eines vorweg, ich halte die erste und zweite Staffel der Serie „Hannibal“ mit für das Beste, was es im Bereich Thriller/Horror jemals gegeben hat – und zwar sowohl auf einer audiovisuellen, als auch auf einer erzählerischen Ebene. Staffel 3 konnte hingegen mit dieser äußerst hohen Messlatte einfach nicht mehr mithalten, weshalb sie wohl weniger als Flop zu bewerten ist, denn wie gesagt, die Messlatte war einfach enorm hoch, sondern eher als persönliche Enttäuschung gesehen werden sollte.

 

Und das war es auch schon mit meinem Serienrückblick – wie lief es denn bei euch 2019 so an der Serienfront? Was konnte euch begeistern? Was hat euch enttäuscht? Hinterlasst mir doch einen Kommentar.

Danke fürs Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal – stay tuned…

 

13 Kommentare zu „Der große Jahresrückblick 2019 – Serien

Gib deinen ab

  1. Puh mein Serienkonsum hat schon stark abgebaut, kriege auch glaub ich nicht mehr alles zusammen.
    Natürlich hab ich GoT geschaut, was mit Abstand die größte Enttäuschung war. Sonst The Mandalorian, wurde gerade gegen Ende doch nochmal ne richtige Überraschung. Love, Death & Robots war klasse und kurzweilig. The Boys war auch unterhaltsam und habs in einem weggeschaut, bezweifle aber, dass ich mir Staffel 2 anschaue. Dann hab ich doch mal aus Neugier die erste Folge Witcher gesehen, war so gar nichts für mich. Habe ein zweites Mal Brooklny Nine Nine komplett durchgeschaut um die neusten Folgen nachzuholen. Das gleiche gilt für Rick & Morty, wo Staffel 4 für meinen Geschmack wieder um einiges stärker als 3 ist. How to sell drugs only (fast) war ganz nett, mehr aber nicht. Und meine zwei Serien Highlights sind zum einen Chernobyl, was eine wahnsinnig toll produzierte HBO-Serie! Und zum anderen Fleabag, die ich mir gleich ein zweites Mal angeschaut habe. Selten hab ich so lachen müssen und war so begeistert von Comedy-Timing und aber auch inszenatorischer wie narrativer Finesse.

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    1. Oh, Barry hab ich vergessen! Auch ne tolle Überraschung, damit ist mir Bill Hader ans Herz gewachsen. Komischerweise habe ich irgendwann Staffel 2 den Faden verloren, weil ich aufgehört habe die wöchentlich neuen Folgen zu schauen

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      1. Ah, okay, HBO-Serien gehen oft an mir vorbei bis sie vielleicht doch mal irgendwo ins Free-TV kommen😅.
        Ich glaub übrigens du hast mir da den falschen Beitrag verlinkt…in dem geht es nicht um die Serie, sondern um gefeierte Filme, die du nicht magst – übrigens trotzdem ein sehr guter Artikel😉

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      2. Hahaha…hattest du es eh schon selber gemerkt 😁. Auch eine sehr gute Rezension (werd mir die Serie auf jeden Fall mal vormerken). Wobei mir der „falsche“ Artikel auch sehr gut gefallen hat…auch wenn ich bei deinem Platz 1 und 2 nicht mitgeh, die beiden gehören nämlich zu meinen All Time Favorites 😉. Ein Beispiel für eine Film, der von den meisten abgefeiert wird, mich aber ziemlich kalt gelassen hat, ist „Gravity“

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      3. Haha ups… 😀 freut mich, ist denke ich immer interessant über Filme zu schreiben und zu reden, wo man mal eine Meinung von einer Minderheit einnimmt 😀 Ich denke, bei Fight Club und Pulp Fiction könnte sich das aber ändern, wenn ich die mit der Zeit nochmal öfters gucke
        Bei Gravity stehst du ja tatsächlich nicht alleine mit dar und finde ich auch okay, der hat mich aber halt visuell umgehauen und das sogar zu Hause auf dem Fernseher

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    2. Deine beiden Highlights sind schon auf meiner Watchlist vermerkt, mal schauen vielleicht schaff ich es ja die in diesem Jahr zu schauen. Auf die 4te Staffel von Rick and Morty freu ich mich auch schon sehr…hoffentlich nimmt Netflix die bald ins Programm. GoT wird sicher auch demnächst mal geschaut aber bisher ist mir die BluRay mit fast 40€ einfach noch zu teuer und ich hab außerdem schon gehört, dass sie ziemlich enttäuschend sein soll, weshalb mein Interesse daran so viel Geld dafür auszugeben noch weiter gesunken ist.

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    1. Ja, war auch wirklich froh, als ich beim Zusammenstellen des Beitrags gesehen hab, wie viele Staffeln ich in diesem Jahr geschafft habe – und vor allem auch, wie wenig Flops darunter waren 😉 . So darf es 2020 gern weitergehen!

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