Der große Jahresrückblick 2019 – Bücher

Hallo zusammen,

nach den Filmen und den Serien, wird es natürlich auch Zeit auf meine Lesejahr 2019 zurückzuschauen, und eines kann ich schon mal vorweg sagen, während mein Film- und Serienjahr sowohl qualitativ als auch quantitativ überzeugen konnte, schaut es bei den Bücher leider lediglich auf qualitativer Ebene gut aus – gerade einmal 18 Bücher habe ich in diesem Jahr gelesen. Das mag jetzt vielleicht nicht nach so wenig klingen, unterschreitet meinen eigentlichen Durchschnitt von 25 Büchern/Jahr allerdings doch recht deutlich. Nun gut, fairerweise muss man sagen, dass ich zusätzlich einige Lehrbücher durchackern musste, und auch ein paar Comics, Mangas und Magazine haben sich dazwischen geschummelt. Naja, auch egal, denn wie sagt man so schön: „Es kommt auf die Qualität der Bücher an und nicht auf die Anzahl“. Also fangen wir mal mit der Aufstellung aller Bücher an, die ich 2019 gelesen habe (natürlich habe ich euch die jeweiligen Rezensionen wieder mit dem Titel verlinkt), bevor ich euch meine Highlights und Enttäuschungen des Jahres nenne.

Meine 5 Highlights 

Pjöngjang 

Es gibt wohl kaum eine einfachere Art mal ein bisschen in jenes abgeschottete Land namens Nordkorea hinein zu schnuppern, als anhand dieses bebilderten Erfahrungsberichts des Comiczeichners Guy Delisle. Zwischen Tragik und Komik, stets mit der richtigen Portion Augenzwinkern versehen, führt uns der Autor hier durch ein Land, das sein Inneres nur allzu gerne vor der Welt verschließt.

Arrival 

Eigentlich heißt die Kurzgeschichte von Ted Chiang auf welcher der Film Arrival beruht ganz anders – und tatsächlich weist auch die Handlung einige Unterschiede auf. Nichtsdestotrotz ist jede Kurzgeschichte, die sich in diesem Buch verbirgt, wahres Gold wert und das nicht nur für Science Fiction Fans. Denn stets weiß Chiang den Leser mit viel Gespür und einer Menge unvorhersehbarer Entwicklungen zu überraschen.

Die Besteigung des Rum Doodle 

Der wohl witzigste Expeditionsbericht, den ihr je lesen werdet, erwartet euch bei diesem kleinen aber dafür umso feineren Büchlein, denn bei der fiktiven Besteigung des mächtigen Rum Doodle geht einfach mal alles schief, was nur schief gehen kann.

Eine Katze, ein Mann und zwei Frauen

Ziemlich gegen Jahresende bewies ich nochmal ein gutes Händchen, denn diese auf ihre ganz eigene Art herzerwärmende Geschichte, rund um einen Stubentiger und seine Besitzer, weiß trotz ihrer überschaubaren Länge problemlos zu überzeugen.

Die Ladenhüterin 

Und auch das letzte Buch, welches ich 2019 beenden konnte, stellte sich als wahrer Glücksgriff heraus, denn Murata gelingt es in dieser Geschichte mit meisterhaftem Feingefühl und fernab jeglicher Plattitüden eine ebenso wichtige wie universelle Botschaft zu transportieren: Folge deinem Herzen, wo auch immer es dich hinführt (wie man merkt, komme ich bei dem Thema nicht so leicht um Plattitüden herum, wie die Autorin).

Meine Enttäuschung

Es mag an der überschaubaren Anzahl an Büchern liegen, die ich im vergangenen Jahr gelesen habe, aber tatsächlich gibt es nur ein Werk, welches ich als enttäuschend empfunden habe…

Aufzeichnungen aus dem Kellerloch 

Ich bin eigentlich ein großer Fan des weltbekannten Russen, aber mit diesen „Aufzeichnungen“ treibt Dostojewski die Selbstgeißelung meiner Meinung nach ein Stück zu weit, wodurch die Lektüre sich zäh dahinzieht wie alter Kaugummi. Das nächste Mal doch lieber wieder einen seiner dicken Wälzer, wo er seine Gesellschaftskritik mit ordentlich Handlung würzen kann.

Und das war sie auch schon, meine kleine Zusammenfassung meines Lesejahres 2019. Wie schaut es denn bei euch so aus? Welche Bücher habt ihr 2019 so gelesen? Was konnte euch begeistern? Was hat euch enttäuscht? Hinterlasst mir doch einen Kommentar.

Danke fürs Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal – stay tuned…

 

13 Kommentare zu „Der große Jahresrückblick 2019 – Bücher

Gib deinen ab

    1. Metro 2033 hab ich schon gelesen, muss aber sagen, dass mir da der Nachfolger, also Metro 2034 um einiges besser gefallen hat…vielleicht auch deswegen weil ich mit Artjom als Protagonisten nicht viel anfangen konnte und bei Metro 2034 eine andere Hauptfigur zum Einsatz kommt.

      Gefällt 2 Personen

  1. Interessant, ich habe es gerade Mal geschafft, ein Buch zu lesen 😀 und das ist nicht mal sonderlich dick
    Dabei handelt es sich um Per Anhalter durch die Galaxis, da ich doch mal Lust nach Science-Fiction aber auch leichter Unterhaltung mit Tiefgang hatte. Und genau das habe ich auch bekommen, war auch sehr kurzweilig, vor allem toll zu lesen, aber war für mich auch nichts Weltbewegendes… Werde dem Film nochmal ne Chance geben
    Aber auch wenn ich im Studium derzeit viel lesen musste, ist das natürlich keine Ausrede
    Aber mein bisschen Freizeit hab ich dann meistens doch dazu genutzt, einen Film zu schauen

    Gefällt 2 Personen

    1. Nichts weltbewegendes?? Wir wissen durch dieses Buch immerhin die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum un den ganzen Rest!
      PS: Die Fortsetzung gefiel mir noch ein klein bisschen besser und ich hoffe sehr, dass sie irgendwann verfilmt wird. Wobei man die Genialität von Douglas Adams kaum auf die Leinwand bringen kann

      Gefällt 2 Personen

    2. Oh, da hast du dafür aber eines gelesen, dass ich auch unbedingt mal lesen möchte…vielleicht ist es ja 2020 endlich soweit. Den Film mag ich nämlich wirklich sehr gern, insofern sollt das Buch wohl auch ganz gut bei mir abschneiden 😉

      Gefällt 1 Person

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