Rezensionsleichen in meinem Keller – Februar 2020

Hallo zusammen,

unglaublich wie gut sich das neue Jahr bisher entwickelt, immerhin gab es schon lange keine Zeit mehr, in der ich so wenige Film in der Warteschleife hatte, weshalb die Rezensionsleichen im Februar erstaunlich überschaubar sind. Aber keine Sorge, im März bin ich wieder bei der Diagonale, also wird da sicher wieder einiges anderes liegen bleiben. Naja, hier sind auf jeden Fall die paar Filme, die ich ihm Februar gesehen habe und an keiner anderen Stelle besprechen werde.

⇒ The Adventurers (Erstsichtung)

Ich muss ja gestehen, dass ich mir beim Blick auf die Darsteller tatsächlich zumindest ein bisschen was von dem Film erwartet hatte, immerhin sind Jean Reno und Andy Lau Namen, die einem durchaus in den Ohren klingen. Aber leider zählt diese Mischung aus Heist-Movie und Actionfilm zu den belanglosesten Filmen, die ich bisher in diesem Jahr gesehen habe. Der Film hat zwar durchaus ein paar unterhaltsame Momente, aber leider bleiben sämtliche Figuren mehr als blass und nach nur 10 Minuten fängt man schon wieder an den Film zu vergessen. Schade, da wäre nämlich durchaus mehr drin gewesen.

⇒ Wege zum Ruhm (Erstsichtung)

Zugegebenermaßen verbirgt sich hinter diesem Titel meiner Meinung nach nicht Kubricks bester Film, aber nichtsdestotrotz schafft es der Großmeister hier ein Kriegsdrama zu servieren, welches so ziemlich jeden furchtbaren Aspekt dieses unsäglichen Zustandes auf gelungene Weise porträtiert. Da wären die Schrecken auf dem Schlachtfeld, die völlig sinnlose Opferung unzähliger Leben, die frustrierende Gleichgültigkeit der oberen Befehlskette gegenüber dem Schicksal der einfachen Soldaten und schließlich die abstoßende, nervenaufreibende Inszenierung eines Prozesses vor einem Kriegsgericht, welches den Namen „Gericht“ eigentlich nicht verdient hat, denn hier geht nichts mit rechten Dingen zu.

⇒ So What?! Friedrich Gulda (Erstsichtung)

Friedrich Gulda, Virtuose am Klavier und Enfant terrible der Klassik-Szene, wird in dieser Dokumentation, die sich vor allem Voice Overs, Konzertaufzeichnungen und Interviewausschnitten bedient, ein Denkmal gesetzt, dass zwar etwas zu oberflächlich dahinplätschert, dem gewillten Zuschauer aber dennoch einen der ganz großen österreichischen Musiker näher zu bringen vermag.

⇒ Die drei Tage des Condor (Erstsichtung) 

Vor kurzem habe ich von einem Bekannten seine (beinahe komplette) Sammlung der „Süddeutsche Zeitung Cinemathek“ bekommen, unter der sich auch dieser Politthriller aus den 70ern mit Robert Redford befindet. Nachdem es sich somit um einen der Lieblingsfilme der Redaktion handeln muss, muss ich doch gestehen, dass ich mir mehr von dem Film erwartet hatte. Redford macht seine Sache zwar gut, aber die Handlung reicht von kaum nachvollziehbar bis hanebüchen und die finale Auflösung bringt dann leider auch nicht wirklich mehr Licht ins Dunkel.

⇒ Der perfekte Ex (teilweise Erstsichtung) 

Ich hatte diese RomCom mit Anna Faris und Chris Evans irgendwann schon mal im Free-TV begonnen, konnte sie damals aber nicht zu Ende schauen. Ein kürzlicher Besuch bei einer guten Freundin bot dann den perfekten Anlass, mir auch noch die restlichen Zweidrittel des Films zu Gemüte zu führen. Und auch wenn der Film das Rad nicht neu erfindet, und zu keiner Zeit den Regeln des Genres entkommt, verbirgt sich doch eine überraschend kurzweilige und sympathische Geschichte hinter dem etwas nichtssagenden Titel.


Und tatsächlich war es das für diesen Monat auch schon wieder. Wie schaut es denn bei euch aus? Habt ihr einen der oben genannten Filme vielleicht gesehen? Wenn ja, wie ist eure Meinung dazu? Hinterlasst mir doch einen Kommentar.

Danke fürs Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal – stay tuned…

5 Kommentare zu „Rezensionsleichen in meinem Keller – Februar 2020

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