„Vagabond“ Vol. 2-5 (VIZBIG Edition) – Mangareview

Hallo zusammen,

heute kommen wir mal wieder zu einer von mir in letzter Zeit etwas vernachlässigten Sparte, nämlich den Mangas. Ich habe euch ja schon einmal in einer früheren Rezension dargelegt, wieso mich der erste Teil der schier endlosen „Vagabond“-Saga voll und ganz von sich überzeugen konnte. Inzwischen habe ich mich auch schon durch den fünften Band gelesen und möchte euch an dieser Stelle erklären, wieso mich die Geschichte nach wie vor zu fesseln vermag.

Hier ist der Weg das Ziel 

Ein Credo, dass man so oder so ähnlich von etlichen Sinn-Kalendern kennt, birgt in seinem Kern doch eine wahre, wundervolle Philosophie. Denn wenn der Weg bereits das Ziel ist, dann kann man ihn auch viel besser genießen und zu schätzen wissen. Genau mit dieser Einstellung sollte man auch an „Vagabond“ herangehen, denn Mangaka Takehiko Inoue ist weniger daran gelegen, die Narrative auf einen bestimmten Endpunkt X hinzulenken, sondern viel mehr versucht er den langen und ereignisreichen Weg Musashis vom überheblichen Jungspund hin zu einem der legendärsten Schwertkämpfer der Geschichte zu zeichnen (und das nicht nur im übertragenen, sondern im wahrsten Sinne des Wortes).
Dass dieser Weg sehr konfliktreich und auch immer wieder blutig verläuft, mag dabei nur wenig überraschen, dennoch sind es vor allem auch die ruhigen Momente, die zunächst beinahe nebensächlich erscheinenden Unterhaltungen, welche die Figuren mit jedem Band immer dreidimensionaler erscheinen lassen. Die ausschweifende Wanderschaft und die zahlreichen währenddessen stattfindenden Begegnungen können allerdings auch zur echten Herausforderung werden, denn auch wenn dank des atemberaubenden Zeichenstils Inoues alle Figuren leicht voneinander zu unterscheiden sind, kann es schon einmal vorkommen, dass plötzlich erneut eine Figur auftaucht, der man das letzte Mal im vorherigen Band begegnet ist. Lässt man sich also zwischen den einzelnen Bänden zu viel Zeit, kann es leicht passieren, dass man Wikipedia noch einmal um Rat fragen muss, wer denn nun noch schnell dieser Mönch oder jener Samurai war. Ansonsten gibt es hier aber eigentlich absolut nichts zu meckern und nicht umsonst zählt der Manga unter Kennern mit zu dem Besten, was das Genre zu bieten hat.

Danke fürs Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal – stay tuned…


Die harten Fakten:

  • Titel: Vagabond
  • Originaltitel: バガボンド
  • Erscheinungjahr(e): 1998 –
  • Bände: 37 bzw 12
  • Verlag: Kodansha (Japan); Egmont Manga und Anime (Deutschland)

6 Kommentare zu „„Vagabond“ Vol. 2-5 (VIZBIG Edition) – Mangareview

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      1. Dann ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass es um Musashi geht…werd trotzdem mal nachschauen, was das für ein eine Serie sein soll 😉

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