„The Expanse“ Staffel 1 – Review

Hallo zusammen,

nachdem ich ein großer Sci-Fi-Fan bin, und ich bereits von mehreren Seiten gehört hatte, dass sich die Serie „The Expanse“ echt lohnen soll, wollte ich nicht noch mehr Zeit verstreichen lassen, sondern mir lieber mal selber ein Bild davon machen. Wieso mir die erste Staffel zwar gefallen hat, ich aber trotzdem nicht gleich mit der zweiten angefangen habe, erfahrt ihr nach einer kurzen Inhaltsangabe…

Eigentlich sollten sie lediglich eine dringend benötigte Ladung Wasser zum Planeten Ceres transportieren, doch mitten auf dem Rückweg empfängt die Canterbury plötzlich den Notruf eines fremden Schiffes. Gegen den Willen des Captains und des Großteils der Crew, nimmt der zweite Offizier James Holden den Notruf an und leitet das Schiff um. Doch wie vom Captain befürchtet, fliegt die Mannschaft geradewegs in eine Falle und ehe man sich versieht, sind nur mehr ein paar wenige Überlebende übrig, die sich auf die Suche nach Antworten machen. Auf Ceres selbst ist dafür Detective Miller auf der Suche nach einer verschollenen Milliardärstochter, die sich auf genau jenem Schiff befinden soll, dessen Notruf die Canterbury gefolgt ist. Als Miller und die Überlebenden der Canterbury aufeinander treffen, scheint sich der dichte Nebel aus Fragen langsam zu lüften und eine furchtbare Wahrheit wird enthüllt.

Klingt doch recht spannend oder? Und das ist es auch. Mit jedem neuen Puzzelteil, mit jeder neu aufgebrachten Frage, mit jeder neuen Verstrickung taucht der Zuschauer noch tiefer in die sich eröffnenden Abgründe ein, versucht die politischen Irrungen und Wirrungen zu entschlüsseln, während an anderer Stelle um das Leben lieb gewonnener Charaktere gebannt werden muss. Das Netz, welches hier gewoben wird, kann man also durchaus als dicht bezeichnen, die Handlungsstränge als zahlreich, weshalb es sich auch empfiehlt, nicht zu viel Zeit zwischen den einzelnen Episoden verstreichen zu lassen, um nicht den Faden zu verlieren. Sobald die unterschiedlichen Handlungsstränge dann aber einmal zusammengeführt sind, geht das Ganze eigentlich erst richtig los, weswegen es umso ärgerlicher ist, dass dann auch schon allzu schnell die letzte Folge der Staffel erreicht ist.
Man merkt hier wohl recht deutlich, dass mir „The Expanse“ ganz gut gefallen hat. Die Charaktere sind allesamt gut geschrieben und erhalten im Laufe der Staffel immer mehr Tiefe, mehr Ecken und Kanten. Die Handlung ist ausreichend geheimnisumwoben, um einen bei der Stange zu halten, aber nicht so komplex, dass sie einen frustrieren würde. Und auch die Schauspieler, ebenso wie die Effekte, wissen zu gefallen.
Wieso ich, wie oben beschrieben, trotzdem nicht gleich mit der zweiten Staffel angefangen habe (immerhin sind inzwischen schon ein paar Wochen vergangen), kann ich euch, um ehrlich zu sein, gar nicht so genau sagen. Vielleicht lag es ja einfach daran, dass mir andere Serien und Filme dazwischen gekommen sind? Vielleicht hat auch der finale Cliffhanger in mir nicht das ausgelöst, was der Rest der Staffel geschafft hat? Wie gesagt, ich weiß es nicht. Ich weiß nur eines mit Sicherheit, früher oder später werde ich mir auf jeden Fall die zweiten Staffel anschauen (und davor vielleicht auch nochmal die erste, zur Auffrischung).

Danke fürs Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal – stay tuned…


Die harten Fakten:

  • Originaltitel: —
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Anzahl der Staffeln: 4+
  • Anzahl der Episoden: 46
  • Darsteller: Thomas Jane, Steven Strait, Dominique Tipper, Cas Anvar, Wes Chatham, Shohreh Aghdashloo

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