„Der dritte Mann“ – Aufgabe #16 (Schaue einen Film Noir der 1940er Jahre)

Hallo zusammen,

so, schön langsam wird es Zeit, dass ich mal wieder aus dieser nicht geplanten Versenkung auftauche. Am besten gleich mal mit einem weiteren Film, den ich unter anderem aufgrund der Filmreise-Challenge gesehen habe – denn das Jahr ist schon ziemlich fortgeschritten und ich will die Challenge ja am besten heuer noch beenden. Also halten wir uns lieber mal ran.

Und weil so eine kleine „Auferstehung“ natürlich nicht mit irgendeinem Film eingeläutet werden kann, hab ich heute einen wahren Klassiker für euch parat, der meiner Meinung nach ganz zu Recht in die Annalen der Filmgeschichte eingegangen ist.
Alleine schon das Zitter-Theme dürfte wohl so gut wie jedem bekannt sein (bei mir nistete es sich nach der Sichtung tagelang als hartnäckiger Ohrwurm ein). Und auch Wien, als Ort des Geschehens, spricht die Österreicherin in mir irgendwie an. Doch dies sind eigentlich nur zwei kleinere Gustostückerl, denn die eigentlich Magie des Films liegt in seiner spannenden Geschichte, seiner gekonnten Inszenierung und seinen hervorragenden Schauspielern begründet.
Alleine, dass man bei einer Geschichte, die inzwischen über 70 Jahre auf dem Buckel hat, und so oder so ähnlich auch schon dutzende Male erzählt wurde, immer noch mitfiebert und den großen Showdown kaum erwarten kann, ist bereits ein untrügliches Zeichen dafür, dass es sich hier um einen ganz besonderen Vertreter des Film Noir handelt. Dazu dann noch eine faszinierende Inszenierung, welche überaus geschickt mit Licht und Schatten zu spielen weiß und den großen Reveal nicht zu schnell verbratet, und ein Finale, auf das sich das Warten wirklich lohnt, all das trägt auch dazu bei, dass man den Film nicht so schnell vergessen kann. Zum Schluss muss ich hier natürlich auch noch ein paar Worte zur Kirsche auf dem Sahnehäubchen verlieren: Orson Welles. Sein Harry Lime ist mysteriös und sympatisch zugleich, mit einem Schuss Gefahr unterlegt und einer letzten Prise Angst garniert.

Wer also gerne mal wieder einen richtig guten Thriller alter Schule sehen möchte, dem kann ich den Film nur wärmstens empfehlen. Alle anderen sollten ihn sich trotzdem auch mal anschauen – ihr werdet nicht enttäuscht werden.

16 Kommentare zu „„Der dritte Mann“ – Aufgabe #16 (Schaue einen Film Noir der 1940er Jahre)

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  1. Einer der ganz großen Hitchcock-Klassiker unter den ungezählten Hitchcock-Klassikern! Mehr muss man dazu nicht sagen.

    Außer noch ganz leise… *flüster*… Das heißt ‚Annalen‘. Ansonsten könnte es zu Missverständnissen führen. 😉

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    1. Ein Mann kommt in der Nachkriegszeit nach Wien um seinen Freund zu besuchen, doch dieser ist scheinbar ein paar Tage zuvor verstorben…allerdings bemerkt der Mann schnell, dass da etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann, weswegen er versucht die Todesumstände auf eigene Faust aufzuklären.
      Das ist zumindest mal so eine grobe Zusammenfassung.

      Gefällt 1 Person

    1. Ja, war selber ganz geschockt als ich gesehen hab, wann das letzte Mal ein richtiger Beitrag hier erschienen ist 😅. Aber jetzt bin ich ja wieder aus der Versenkung aufgetaucht 😉.
      Solltest du dir wirklich nicht entgehen lassen…ist so ein richtig guter, alter Krimi.

      Gefällt 1 Person

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