„Robin Hood – König der Vagabunden“ – Aufgabe #43 (Schaue einen Film aus den Jahren 1900 bis 1949, der für seine Filmmusik einen Oscar bekommen hat)

Hallo zusammen,

wie ich bereits das letzte Mal angekündigt habe, werde ich mich jetzt ein bissche ranhalten, was die Rezensionen zur Filmreise-Challenge betrifft. Erstens, weil ich bereits deutlich mehr Filme für die Challenge gesehen habe, als ich bisher hier besprochen habe, und zweitens, weil mir schön langsam das Jahr zwischen den Fingern zu zerrinnen droht – ich mein, jetzt dann ist schon wieder der Oktober vorbei. Deswegen halten wir uns am besten gar nicht länger mit dem einleitenden Geplänkel auf, sondern kommen lieber mal zur Sache.

Nachdem ich bei „Der dritte Mann“ völlig ungewollt auf eine Inhaltsangabe vergessen hatte (ich bin wohl nach so langer Zeit etwas eingerostet), spare ich sie mir diesmal ganz bewusst. Denn nach so vielen unterschiedlichen Verwertungen dieser Geschichte über die Zeiten hinweg, hier zählen auch dutzende Filme dazu, gehe ich mal davon aus, dass jeder von euch zumindest schon mal in irgendeiner Form von Robin Hood und seinen Taten gehört hat.
„Robin Hood – König der Vagabunden“ stellt dabei für viele der anderen Verfilmungen so etwas wie die Blaupause der Mär vom edlen Bogenschützen und seinem Kampf gegen eine grausame Regierung dar. Gerade wer die Klamauk-Perle „Robin Hood – Helden in Strumpfhosen“ von Mel Brooks gesehen hat, wird feststellen, dass manche Szenen fast eins zu eins übernommen wurden. Was allerdings eher als Auszeichnung denn als Makel verstanden werden sollte, denn kopiert wird gewöhnlich nur das Beste. Okay, soweit würde ich dann vielleicht doch nicht gehen, immerhin hatte ein großes Abenteuer-Spektakel wie dieses in den 30er Jahren nicht einmal unbedingt die Absicht, besonders anspruchsvoll zu sein. Damals wie heute stand bei solchen Produktionen vor allem eines im Vordergrund: Unterhaltung. Und so viel muss man den Machern dann schon zugestehen, auch nach über 80 Jahren macht der Film in dieser Hinsicht noch so einiges richtig. Klar, man ist sich heute, gerade im Hinblick auf Schlachtdarstellungen und Kampfchoreographien, schon etwas anderes gewöhnt, aber trotzdem könnte ich nicht sagen, dass mich der Film auch nur eine Sekunde lang gelangweilt hätte. Daran dürfte auch der Soundtrack von Erich Wolfgang Korngold einen Anteil haben, der einem wirklich direkt ins Ohr geht und meiner Meinung nach damals ganz verdient den Oscar abgeräumt hat. Das charmante Lächeln Errol Flynns als titelgebender Held, tut dann sein übriges.

Alles in allem merkt man „Robin Hood – König der Vagabunden“ die Jahre auf dem Buckel durchaus an, einen gewissen Unterhaltungswert kann man ihm aber trotzdem nicht absprechen. Und wer einmal die filmischen Wurzeln dieser ikonischen Figur näher beleuchten möchte, der kommt um eine Sichtung sowieso nicht herum.

Danke fürs Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal – stay tuned…


Die harten Fakten:

  • Originaltitel: The Adventures of Robin Hood
  • Erscheinungsjahr: 1938
  • Laufzeit: 102 Minuten
  • Regie: Michael Curtiz, William Keighley
  • Darsteller: Errol Flynn, Olivia de Havilland, Basil Rathbone, Claude Rains

Ein Kommentar zu „„Robin Hood – König der Vagabunden“ – Aufgabe #43 (Schaue einen Film aus den Jahren 1900 bis 1949, der für seine Filmmusik einen Oscar bekommen hat)

Gib deinen ab

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Erstelle kostenlos eine Website oder ein Blog auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: