„Casino Royale“ – Buchrezension

Hallo zusammen,

wie ich bei einem Blick in meine Entwürfe und bei der Erstellung meines Bücherrückblicks feststellen musste, haben sich auch wieder einige Buchrezensionen hier angesammelt, die noch auf ihre Veröffentlichung warten. Von diesen werde ich in der nächsten Zeit mal den Staub wegpusten und sie nach und nach (diesmal hoffentlich mit einem konstanteren Rhythmus) endlich veröffentlichen.

Dabei fangen wir gleich mal mit einem, naja, vielleicht nicht gerade Klassiker, aber doch Kultbuch an – immerhin würde es James Bond ohne Ian Fleming nicht geben. Der Autor hat seinen britischen Geheimagenten in dutzenden Büchern zum Leben erweckt und durfte dabei miterleben, wie der Mann mit dem klingenden Namen, den Fleming wohl nur gewählt hatte, weil es für ihn der langweiligste Name war, den er sich vorstellen konnte, zur Kultfigur avancierte, die eine der langlebigsten Filmreihen der Kinogeschichte spendiert bekommen hat.

Wenn man dann mal einen Roman Flemings zur Hand nimmt, natürlich habe ich, der Ordnung halber, zum ersten Band der Reihe gegriffen, wird einem auch relativ schnell klar, wie der Hype rund um die Romanfigur entstehen konnte. Immerhin sind die Bücher nicht zu dick, ziemlich leicht geschrieben, vermitteln einem das Gefühl, dass sowohl hinter der Welt als auch dem Protagonisten mehr steckt, als der erste Blick verrät, und sind so gespickt mit Geheimnissen und Rätseln, dass die Spannungskurve stets aufrecht bleibt. Gerade in Nachkriegszeiten und während des Kalten Krieges müssen diese Werke auf die Leute eine besondere Anziehung ausgeübt haben, immerhin ist die Vorstellung, dass hinter jeder Ecke ein Spion lauer könnte, beängstigend und erregend zugleich. Der Zeit, in der Bond seinen Anfang nahm, dürften dann wohl auch ein paar der heute eher fragwürdigeren Elemente geschuldet sein. Die Rolle, welche Frauen im Leben von 007 einnehmen, wäre zum Beispiel so eine Sache, die vielen Menschen heute eher sauer aufstößt. Dass hinter allem eigentlich die Russen stecken, zaubert einem da, ob der angestaubten Klischeehaftigkeit, eher nur ein müdes Lächeln auf die Lippen.

Wer allerdings den oben bereits erwähnten zeitliche Faktor ein wenig in die Gleichung mit einbezieht, der wird auch heute noch seinen Spaß mit den Abenteuer des beliebtesten Spions der Geschichte haben können.

Danke fürs Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal – stay tuned…


Die harten Fakten:

  • Originaltitel: Casino Royale
  • Autor: Ian Fleming
  • Übersetzerinnen: Anika Klüver und Stephanie Pannen
  • Seitenanzahl: 240 Seiten
  • Verlag: Cross Cult
  • ISBN: 9783864250705

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