„Alien 3“ – Aufgabe #28: Schaue einen Film, der in einer fernen Zukunft spielt

Hallo zusammen,

auch die Filmreise-Challenge wird in diesem Jahr natürlich ambitioniert weiter fortgeführt – und vielleicht ja auch tatsächlich beendet werden können. Damit mir das gelingen kann, habe ich hier gleich mal die nächste Rezension für euch.

Diesmal handelt es sich um den dritten Teil einer Reihe, von der ich vorher alle anderen Filme gesehen hatte. Wieso es dabei so lange gedauert hat, bis ich „Alien 3“ endlich angeschaut habe, kann ich gar nicht so genau sagen. Die überwiegend schlechten, manchmal sogar geradezu vernichtenden Kritiken, könnten durchaus ihren Anteil daran gehabt haben, aber um ehrlich zu sein, war es wohl eher die Tatsache, dass sich einfach nie eine Gelegenheit ergeben wollte. Bis Netflix den Film endlich in sein Programm aufgenommen hat.

Nach all den Schmähreden war ich natürlich auf das Schlimmste gefasst, doch es stellte sich genau das ein, was ich irgendwie schon geahnt hatte: Ich fand den Film gar nicht einmal so schlecht. Ebenso wie ich die Lobeshymnen „Aliens“ betreffend nach meiner ersten Sichtung nicht so ganz nachvollziehen konnte, kann ich es hier auch nicht mit dem Hate. Klar, es ist schade, dass die liebgewonnenen Charaktere aus dem zweiten Teil einen halbgaren Offscreen-Tod erleiden müssen, außerdem hätten die Figuren ruhig ein wenig mehr Charakterisierung spendiert bekommen können, oder sie hätten wenigstens nicht gleich sterben müssen, sobald sie den Hauch von Interesse beim Zuschauer wecken konnten. Dafür weiß das Setdesign wirklich zu gefallen. Das futuristische, heruntergekommene Gefängnis, die dunklen Gänge, das schleimige, alles verzehrende Alien: Man kann dem Film wohl kaum seine gelungene Atmosphäre absprechen. Und ja, die Geschichte ist nun weder besonders kreativ, noch weiß sie einen mit Twists oder Sonstigem zu überraschen.

Vielleicht liegt es ja auch daran, dass ich zuvor eben bereits „Alien 4“ und auch „Covenant“ gesehen hatte, aber für mich war „Alien 3“ tatsächlich weit entfernt von einer Vollkatastrophe. Der Film bot mir kurzweilige Unterhaltung, gespickt mit ein wenig Action, ein bisschen Grusel, einer gekonnt inszenierten Atmosphäre und einem ebenso passenden wie würdigen Ende für eine ikonische Filmfigur (das dann leider im nächsten Teil wieder teilweise negiert wurde – merkt hier sonst noch jemand einen Trend).

Danke fürs Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal – stay tuned…


Die harten Fakten:

  • Originaltitel: Alien³
  • Erscheinungsjahr: 1992
  • Laufzeit: 114 bzw 145 Minuten
  • Regie: David Fincher
  • Mimen: Sigourney Weaver, Charles S. Dutton, Charles Dance

6 Kommentare zu „„Alien 3“ – Aufgabe #28: Schaue einen Film, der in einer fernen Zukunft spielt

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  1. Ich habe das nie ganz verstanden warum Alien 3 so viel Kritik bekam. Ich fand den richtig cool. Gerade eben, weil es ein Gefängnisplanet war und man nicht Waffen strotzender Gewalt gegen die Aliens vorgehen konnte. Hier waren andere Fähigkeiten von Nöten. Genau das machte für mich auch den Reiz aus – im Gegensatz zur Ballerorgie im zweiten Teil.

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