„Battle of the Sexes“ – Aufgabe #38: Schaue einen Film über eine Einzelsportlerin

Hallo zusammen,

scheint so, als würde ich schön langsam wirklich wieder so etwas wie einen Rhythmus in meine Veröffentlichungen bekommen, weswegen es heute auch gleich mal mit der nächsten Etappe meiner Filmreise-Challenge hier weitergeht. Dabei handelt es sich diesmal um ein Sportlerdrama/Biopic, welches ich mir eigentlich bereits damals im Kino gerne angesehen hätte, das ich aber erst jetzt geschafft habe nachzuholen.

Billie Jean King hat eigentlich alles, was man sich als Profitennisspielerin nur erträumen kann. Gerade erst hat sie sich mit einem fulminanten Match den Platz als Weltranglistenerste gesichert, auch privat läuft alles glatt und doch steckt da dieser Stachel im Fleisch, der jedes Mal zusticht, wenn sie hört, was ihre männlichen Kollegen so an Preisgeld abstauben, weil die Zuschauer angeblich einfach lieber Männern beim Sport zuschauen. Das möchte Billie Jean nicht auf sich sitzen lassen und gründet eine eigene Liga, um es den Bossen da oben mal so richtig zu zeigen. Schnell stellt sich aber heraus, dass so ein eigenes Turnier gar nicht so leicht zu finanzieren ist, weshalb sich Billie schließlich auf die Herausforderung des schon in die Jahre gekommenen ehemaligen Profis Bobby Riggs einlässt. Ein Spiel, welches als „Battle of the Sexes“ Tennisgeschichte schreiben sollte.

Manch einer von euch weiß es vielleicht, die meisten aber wahrscheinlich nicht: Ich habe in meiner Jugend selber so semi-professionell Tennis in einem Verein gespielt. Und auch wenn ich den Schläger schon seit langem an den Nagel gehängt habe, weiß mich der Sport doch nach wie vor zu faszinieren – gerade auch wenn es um Filme geht, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Ich habe mir also eine spannende, kurzweilige Tennis-Dramedy mit Emma Stone und Steve Carell in den Hauptrollen erhofft, und wisst ihr was, ich habe auch genau das bekommen. Wobei man sagen muss, dass der Fokus hier eindeutig auf Billie Jean Kings Figur liegt und das titelgebende Match, ebenso wie der fidele Kontrahent, hier lediglich die Kirschen auf der Sahnetorte darstellen. Frei nach dem Motte: Das Beste kommt zum Schluss, darf der Zuschauer deswegen auch im großen Finale endlich dabei zuschauen, wie die Bälle fliegen. Davor fliegen diese zwar auch schon ab und an aber eigentlich geht es die meiste Zeit um eine starke Frau, die gleich auf mehreren Ebenen um Gleichberechtigung und Frauenrechte kämpft, während ihr privates Leben immer weiter zu zerbrechen droht.

So geht gutes Unterhaltungskino. Ein bisschen was zum Nachdenken, ein bisschen was zum Lachen, ein bisschen Drama und ein mitreißender Showdown. Da verzeiht man dann auch ohne Probleme die viel zu rudimentär ausgearbeiteten Nebenrollen und die ein oder anderen Stereotypen.

Danke fürs Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal – stay tuned…


Die harten Fakten:

  • Originaltitel: Battle of the Sexes
  • Erscheinungsjahr: 2017
  • Laufzeit: 122 Minuten
  • Regie: Valerie Faris, Jonathan Dayton
  • Darsteller: Emma Stone, Steve Carell, Elisabeth Shue, Sarah Silverman, Bill Pullman

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