Rezensionsleichen in meinem Keller – April 2021

Hallo zusammen,

und wieder ist ein Monat vorbei, doch diesmal schaffe ich es deutlich zeitiger, meine cineastischen Leichen aus dem Keller zu holen und euch hier zu präsentieren. Allgemein lässt sich sagen, dass es diesmal nicht ganz so viele Kandidaten wie sonst sind, und das hat zwei einfache Gründe. Zum einen haben sich mein Mann und ich in diesem Monat wieder ein bisschen mehr auf Serien fokussiert, zum anderen war ich schlicht und einfach ein wenig nachlässig was das tracken der von mir gesehenen Filme auf letterboxd betrifft, was bedeutet, dass die ein oder andere Sichtung einfach bereits schon wieder vergessen wurde. Aber gut, auch eine kürzere Liste muss erst mal einen Anfang finden, deswegen legen wir gleich mal los…

⇒ Concrete Cowboy (Erstsichtung) 

Prädikat: Wahnsinns Story, maue Umsetzung

Viel Potenzial, ein aufspielender Idris Elba und ein interessantes Setting – das alles hätte „Concrete Cowboy“ zu bieten, leider verhaspelt sich der Film dann aber viel zu schnell in einem viel zu generischen Coming-of-Age-Drama und versteht es nicht, seine vielen Trümpfe richtig auszuspielen.

⇒ Niagara (Erstsichtung)

Prädikat: Kurzweiliges Katz- und Mausspiel

Ein wenig Mystery, ein wenig Gänsehaut, ein paar gut platzierte Lacher und zwischendrin Ikone Marilyn Monroe…sicher kein ganz großes Meisterwerk aber dennoch feine Abendunterhaltung, die man sich gerne anschaut.

⇒ Thunder Force (Erstsichtung)

Prädikat: So richtig zündet es nicht

Ja, der große Wurf war das jetzt nicht gerade…die Witze zünden zu selten, die Geschichte ist zu generisch und man wird das Gefühl nicht los, dass man das alles schon so oft, um so vieles besser gemacht gesehen hat. Einen halben Stern zusätzlich gibt es dann aber doch für das sympathische Hauptdarstellerinnen-Duo, den überraschend guten Look und die Tatsache, dass der Film dennoch recht kurzweilig ist.

⇒ Bonnie and Clyde (Erstsichtung)

Prädikat: Ein Klassiker mit kleineren Macken

Mal wieder ein Klassiker, den ich endlich nachholen konnte. Und während mich die zweite Hälfte begeistern konnte, empfand ich den Anfang doch recht holprig und überstürzt.

⇒ Confessions of a dangerous Mind (Erstsichtung) 

Prädikat: Blieb hinter den Erwartungen zurück

Nicht der große Wurf, den ich mir erwartet hatte, aber doch recht unterhaltsam und kurzweilig, mit ein paar skurrilen Ideen gespickt und gut aufgelegten Darstellern garniert.

⇒ Vivarium (Erstsichtung)

Prädikat: Was geht denn hier ab?

Ziemlich abgedreht, herrlich schräg, vielleicht insgesamt ein bisschen zu lang, für Fans von außergewöhnlichen Filmen mit Gruseleinschlag aber auf jeden Fall eine Empfehlung.

⇒ I Care a lot (Erstsichtung) 

Prädikat: Der letzte Schliff fehlte

Auch wenn die Schauspieler allesamt einen phantastischen Job machen, der Zynismus aus allen Ritzen trieft und sich alles durchaus nachvollziehbar entwickelt, fehlt es dem Ganzen am letzten Schliff. Viel zu oft bleibt das Lachen einfach aus, anstatt im Halse stecken, bleiben Szenen und Ideen hinter ihren Möglichkeiten zurück und keine der Figuren wird greifbar genug, um mit ihr mitfiebern zu können.

⇒ Jackie (Erstsichtung) 

Prädikat: Eine schauspielerische Glanzleistung

Eine wahre Tour de Force was Portman hier auf Film zu bannen geschafft hat. Jeder Blick, jedes kleinste Zucken, jede kleinste Regung sagt mehr als tausend Worte. Zu dieser immersiven Darstellungen passt dann auch die Inszenierung – Bilder, Eindrücke, wenig Konkretes, viel Gefühltes.

⇒ Kung Fu Hustle (Erstsichtung)

Prädikat: Coole Action aber am Ende doch zu platt

Hätte der Film nur aus seinen wahnwitzigen, abgedrehten Actionszenen bestanden, wäre er wohl nur knapp an einer perfekten Wertung vorbeigeschrammt – leider ist dem aber nicht so, und abseits der fliegenden Fäuste ist das Ganze halt leider eher so halbgar.


Top des Monats: 

Jackie

Mal wieder einer dieser Filme, die beweisen, dass auch sehr intime Geschichten ganz großes Kino ergeben können, wenn sich fähige Leute sowohl vor als auch hinter der Kamera versammeln.

Flop des Monats:

Thunder Force

Hier hatte ich mir einfach deutlich mehr erwartet – mehr Lacher, mehr Kreativität, mehr Mut.


Und damit sind wir auch schon wieder am Ende dieses Beitrages angekommen. Und wie immer würde mich natürlich interessieren: Habt ihr vielleicht einen der oben genannten Filme gesehen? Wenn ja, wie ist eure Meinung dazu. Lasst es mich doch in den Kommentaren wissen.

Danke fürs Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal – stay tuned…

2 Kommentare zu „Rezensionsleichen in meinem Keller – April 2021

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