Diagonale 2021 – Here we go again!

Hallo zusammen,

nach einem Jahr voller Entbehrungen, mit geschlossenen Kinos und abgesagten Filmfestivals, findet die „Diagonale“ in diesem Jahr nun wirklich endlich wieder statt. Etwas später als gewöhnlich, dafür dank sinkender Infektionszahlen und damit einhergehender weiterer Lockerungen mit ganz viel Festivalflair. Natürlich bin auch ich in diesem Jahr wieder mit dabei von der Partie…als Einwohnerin der schönen Stadt Graz quasi Ehrensache.

©Ainu89

So habe ich es mir auch nicht nehmen lassen, mich gestern am frühen Abend noch auf den Weg zur Helmut-List-Halle zu machen, um mir die Eröffnungsfeier anzuschauen. Gut, Feier ist vielleicht dann doch ein starkes Wort, denn bedingt durch die Maskenpflicht war ein geselliges Anstoßen natürlich nicht möglich, aber die Verantwortlichen haben trotzdem alles Menschenmögliche getan, um den Abend zu einem wahren Fest zu machen.

Diagonale’19 © Diagonale/Sebastian Reiser

 

So gab es zunächst die Begrüßung durch die beiden Festivalleiter Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber. Das große Thema hier war von Vornherein klar: die Pandemie und ihre Auswirkungen. Doch anders als man vielleicht vermuten würde, zeichneten die Herren ein hoffnungsvolles Bild, den Blick spürbar Richtung Zukunft gerichtet. Ein gelungener Auftakt.

Dann ging es auch schon weiter mit der Verleihung des „Großen Diagonale-Schauspielpreises“ an Christine Ostermayer. Wie jedes Jahr bestand der Preis aus einem Kunstwerk (in diesem Jahr ein goldener Selfiestick), welches die Künstlerin Verena Dengler Frau Ostermayer persönlich übergab. Nach ein paar ebenso erheiternden wie rührenden Worten der Preisträgerin, ging das Wort an die Verantwortlichen hinter dem Eröffnungsfilm.

©Ainu89

 

Regisseur Arman T. Riahi und Produzent Arash T. Riahi hielten sich allerdings, gedenk der immer näher heranrückenden Sperrstunde, ein wenig zurück und ließen lieber den Film für sich sprechen.
„Fuchs im Bau“ heißt besagtes Werk, welches sich um einen Lehrer dreht, der eine neue Stelle im Jugendgefängnis antritt und dort anfänglich nicht nur mit der scheidenden Kollegin so seine Probleme hat.
Berührend, mit sehr viel Augenmerk auf die kleinen Gesten, das Unausgesprochene, die Emotionen hinter der Fassade, erzählt dieses vorzüglich gespielte Drama von Verlust, Versagen, Verzeihen und Hoffnung.
Besonders schön waren dann die nach dem Abspann folgenden Worte, die erneut von Regisseur und Produzent kamen, und während derer ein Teil des Casts mit auf die Bühne geholt wurde.

©Ainu89

So fand eine etwas andere Eröffnungsfeier schließlich auch ihr Ende – und ganz wurde dann doch nicht auf das leibliche Wohl vergessen: beim Ausgang stand für jeden eine goody bag bereit, die eine Flasche Schilcher Frizzante enthielt.

Dann mal Prost und auf ein spannendes Festival!

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