12 für 2021 – „Das Foundation Projekt“ (Buchrezension)

Hallo zusammen,

und schon wieder kann ich ein Buch von meiner „12 für 2021“-Challenge abhaken. Wenn das so weitergeht, werde ich noch weit vor Jahresende diese Challenge erfolgreich abschließen können und vielleicht doch noch auf die „21 für 2021“-Challenge switchen…aber mal schauen.

Heute geht es auf jeden Fall erst mal um meine erste Berührung mit Asimov als Schriftsteller, denn als Inspirationsquelle für unzählige andere Science-Fiction-Autoren und -Filmer ist er mir natürlich durchaus bereits ein Begriff gewesen. Ob es dabei eine gute Idee war, mit der Vorgeschichte zu seiner legendären Foundation-Saga zu beginnen, anstatt mit dem ersten Buch der Saga, bleibt wohl erst einmal dahingestellt (immerhin muss ich die anderen Bücher erst einmal gelesen haben, bevor ich mir so ein Urteil erlauben könnte). Mit Sicherheit kann ich auf jeden Fall nur sagen, dass mich die Welt, die Figuren und die Ideen durchaus begeistern konnten, das Buch selber allerdings nicht so wirklich. Ich weiß, das hört sich sehr widersprüchlich an, aber lasst mich versuchen, es zu erklären.

Man wird als Leser sofort ins Geschehen geworfen, ohne viel Erläuterungen folgen wir dem Mathematikprofessor Hari Seldon bei dem Versuch, seine Theorie der Psychohistorik weiter auszubauen, zu beweisen und nutzbar zu machen. An allen Ecken der Hauptstadt Trantor, und auch auf anderen Planeten, begegnen einem dabei Namen, Dinge und Orte von denen man das Gefühl nicht los wird, man müsste sie eigentlich kennen, ganz so, als hätte Asimov hier ein unsichtbares Augenzwinkern für Eingeweihte in seinem Werk hinterlassen – leider zählte ich nicht zu diesen Eingeweihten. Viel mehr wurde mir während des Lesens immer deutlicher bewusst, dass dies vielleicht die Vorgeschichte zur Foundation-Saga bilden mag, es aber so viele Referenzen und Verweise auf die anderen Bücher gibt, dass es einem als Neuling immer wieder so vorkommt, als würde man etwas wichtiges nicht wissen. Und dabei bietet das Buch so viele wunderbare Idee, alleine sie wären mehrere Filme wert, die man als Leser gerne näher erkunden möchte.

Ganz allgemein erschafft Asimov eine Welt, oder besser gesagt ein ganzes Universum, das man sich am liebsten noch viel genauer anschauen würde, über das man noch mehr wissen möchte, als die gut 500 Seite hier hergeben. Es ist also nicht Asimovs Schuld, dass ich mich zu Beginn schwer damit getan habe, in die Geschichte hineinzufinden, sondern meine, weil ich mir zuerst dieses Buch aus der Reihe vorgenommen habe. Viel mehr ist es dem Autor hoch anzurechnen, dass mich seine Ideen trotzdem so begeistern konnten, dass ich die anderen Bücher der Reihe auf jeden Fall früher oder später auch noch lesen möchte.

Danke fürs Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal – stay tuned…


Die harten Fakten:

  • Originaltitel: Forward the Foundation
  • Autor: Isaac Asimov
  • Übersetzerin: Irene Holicki
  • Verlag: Wilhelm Heyne
  • ISBN: 978-3-453-52845-1

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