„2036 Origin Unknown“ – Aufgabe #27 (Schaue einen Film, der in einer fernen Zukunft spielt)

Hallo zusammen,

nachdem ich mir selber die Aufgabe gestellt habe, in diesem Jahr endlich die Filmreise-Challenge abzuschließen, wird es Zeit, dass ich auch mal wieder ein paar passende Filme hier rezensiere. Deswegen fangen wir gleich mal an mit diesem, leider recht ernüchternden Science-Fiction-Film, der auf den ersten Blick vielleicht nicht ganz zu der gestellten Aufgabe passt – aber lasst mich erklären…

Zunächst aber mal kurz zum Plot: Als die bei einer Raumfahrtbehörde angestellte Mackenzie Wilson mit Hilfe einer künstlichen Intelligenz eine Rover-Mission auf dem Mars überwachen soll, fällt den beiden plötzlich ein kubusförmiges Objekt mitten auf dem Mars auf. Bei einer näheren Untersuchung wird schnell klar, dass das Objekt wohl nicht so unbekannt ist, wie Mackenzie zunächst gedacht hat. Doch was verbergen ihre Vorgesetzten? Und was hat es tatsächlich mit dieser KI namens ARTI auf sich?

Gut, ich gebe es zu, 2036 hört sich jetzt nicht wirklich nach einer „fernen“ Zukunft an, wie es die Aufgabe eigentlich verlangen würde. Aber wenn man sich einmal die Aufmachung des Films anschaut, immerhin erzählt einem der Film, dass 2030 bereits eine bemannte Mission zum Mars stattfand, und auch das Bedienpult mit dem die Protagonistin hantiert, erinnert eher an die neuen Star Trek Filme und nicht an das, was zur Zeit bei der NASA so herumsteht, dann kann man nur zu dem Schluss kommen, dass die Drehbuchautoren die Zeitspanne wohl deutlich zu kurz bemessen haben.
Aber lassen wir diese Haarspaltereien mal hinter uns und kommen stattdessen lieber zum eigentlichen Film. Dieser ist nämlich leider nicht die geheime Genreperle, die ich erhofft hatte, sondern ein ziemlich wirres Durcheinander aus Ideen, die offensichtlich nicht bis zum Ende durchgedacht wurden. Während man sich bei „2001“ noch gerne den Kopf über die verschiedenen Interpretationsmöglichkeiten zerbricht, bleibt man nach der Sichtung von „2036“ einfach nur verwirrt auf der Couch zurück, weil man das Gefühl nicht los wird, dass einem die Verantwortlichen entweder nicht alle Informationen gegeben haben, oder, was noch viel schlimmer wäre, dass sie eigentlich selber keinen Plan davon haben, was sie einem nun mit diesem mindfuck Ende sagen wollen. Und schlecht durchdachter und inszenierter Mindfuck ist so ziemlich das Frustrierendste, was man sich im Sci-Fi-Genre vorstellen kann. Einzig die Darbietung von Katee Sackhoff, vielen wahrscheinlich aus „Battlestar Galactica“ bekannt, und die eigentlich spannende Prämisse retten den Film vor eines Vollkatastrophe.

Alles in allem also eine ziemlich unausgegorene und verwirrende Geschichte, die weder besonder innovativ noch neu erscheint, und somit gerne in den Tiefen irgendeiner Schublade verschwinden darf.

Danke fürs Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal – stay tuned…


Die harten Fakten:

  • Originaltitel: —
  • Erscheinungsjahr: 2018
  • Laufzeit: 94 Minuten
  • Regie: Hasraf Dulull
  • Darsteller: Katee Sackhoff, Julie Cox, Steven Cree

5 Kommentare zu „„2036 Origin Unknown“ – Aufgabe #27 (Schaue einen Film, der in einer fernen Zukunft spielt)

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    1. Ich weiß…geb ich ja auch im Artikel zu…aber mal ganz ehrlich, sie nennen es zwar „2036“ aber mach der Technologie, die sie haben würd ich schon eher sagen, da kann man noch locker 20 Jahre draufpacken, dann wird’s schön langsam realistisch 😉

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